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	<title>Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), Autor bei PR-Web</title>
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		<title>Pakt Holzenergie Bayern als Vorbild für die Bundesebene</title>
		<link>https://www.prweb.de/2024/05/02/pakt-holzenergie-bayern-als-vorbild-fuer-die-bundesebene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2024 14:56:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Holzenergie ist eine unverzichtbare Säule der Energie- und Wärmewende. Das betonen die Träger des Pakts Holzenergie Bayern, der heute im bayerischen Kloster Ettal von Vertretern der Kommunen, Forstwirtschaft und Holzenergiebranche gemeinsam mit dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, und der bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Michaela Kaniber, unterzeichnet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2024/05/02/pakt-holzenergie-bayern-als-vorbild-fuer-die-bundesebene/" data-wpel-link="internal">Pakt Holzenergie Bayern als Vorbild für die Bundesebene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Holzenergie ist eine unverzichtbare Säule der Energie- und Wärmewende. Das betonen die Träger des Pakts Holzenergie Bayern, der heute im bayerischen Kloster Ettal von Vertretern der Kommunen, Forstwirtschaft und Holzenergiebranche gemeinsam mit dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, und der bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Michaela Kaniber, unterzeichnet wurde. Gerolf Bücheler, Geschäftsführer des Fachverbandes Holzenergie (FVH) im Bundesverband Bioenergie lobt den Vorbildcharakter des Pakts: „Bayern ist mit dem Pakt Holzenergie ein Vorbild für die Bundesebene. Holz ist die wichtigste erneuerbare Wärmequelle, die in Gebäuden, in der Industrie oder in Wärmenetzen fossile Brennstoffe ersetzt und so aktiven Klimaschutz leistet. Deshalb ist es wichtig, dass der Pakt Holzenergie Bayern nicht nur auf die Bedeutung von Holz für die Energie- und Wärmewende hinweist, sondern auch Maßnahmen und Leitsätze vorschlägt, wie der Beitrag der Holzenergie zum Klimaschutz nachhaltig ausgebaut werden kann.“</p>
<p>Gemeinsames Ziel der Unterzeichner des Pakts ist es „die energetische Nutzung von Holz – insbesondere im Rahmen der Wärmewende – zu stärken und weiterzuentwickeln“. Hierzu werden auch Vorschläge für die Bundesebene gemacht, wie z.B. eine Vereinfachung der Nachhaltigkeitsnachweise für Holz, eine pragmatische und unbürokratische Umsetzung der Erneuerbare Energien Richtlinie der EU (RED III), eine Gleichstellung von Holzenergie mit anderen erneuerbaren Energien in allen relevanten Förderprogrammen sowie eine Umsetzung der Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten (EUDR) ohne zusätzliche Bürokratie. Dies sei entscheidend, so Bücheler, damit die letztes Jahr auf Bundesebene geschaffenen Rahmenbedingungen für die Wärmewende ihre volle Wirkung entfalten könnten. Im letzten Jahr wurden auf Bundesebene die Weichen erfolgreich für die Wärmewende mit Holz gestellt, nachdem zähe Diskussionen um das Gebäudeenergiegesetz, die Förderbedingungen für den Heizungstausch oder die Wärmeplanung und Wärmenetze vorausgegangen waren. Bücheler sieht damit grundsätzlich gute Rahmenbedingungen für die Energiewende mit Holz gelegt und warnt davor, diese wieder in Frage zu stellen: „Wirtschaft und Verbraucher benötigen Vertrauen in den rechtlichen Rahmen, damit die Wärmewende jetzt auch zügig umgesetzt wird. Dies gilt für alle erneuerbaren Energien. <a href="https://www.fachverband-holzenergie.de/presse/pressemitteilungen/entwurf-der-biomassestrategie-enttaeuscht-und-ist-unrealistisch" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Die Nationale Biomassestrategie</a> muss auf dem letztes Jahr geschaffenen Rechtsrahmen für die Wärmewende aufbauen und darf diesen nicht wieder in Frage stellen. Nichts ist schädlicher für die Planungs- und Investitionssicherheit in erneuerbare Energien als ständige Richtungswechsel der Politik. Die bayerische Initiative ist deshalb ein wichtiges Zeichen zur Stärkung der Holzenergie an die Bundesebene“, so Bücheler. Dort, wo die Holzenergie nicht mit anderen erneuerbaren Energien gleichgestellt sei, wie in der industriellen Prozesswärmeförderung, müsse dies noch nachgebessert werden, so die Forderung des FVH-Geschäftsführers. Denn die EU habe mit der Erneuerbaren Energien Richtlinie sichergestellt, dass Holzenergie vollwertig und gleichrangig als erneuerbare Energiequelle anerkannt werden, schließt Bücheler.</p>
<p><b>Hintergrund:</b></p>
<p>Im Pakt Holzenergie Bayern, der heute im bayerischen Kloster Ettal unterzeichnet wurde, fordern die beteiligten Akteure die volle politische Unterstützung für die Holzenergie, um diese für die Energiewende entsprechend nutzen zu können. Der Pakt soll die Basis bilden, die energetische Holznutzung in Bayern zu stärken und weiterzuentwickeln und steht <a href="https://www.fachverband-holzenergie.de/download_file/1139/0" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a> zum Download zur Verfügung.</p>
<p>Die Unterzeichner des Pakts Holzenergie Bayern sind das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, der Bayerische Bauernverband KöR, der Bayerische Gemeindetag KöR, der Bayerische Städtetag KöR, der Bayerische Waldbesitzerverband e.V., der Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V., der Fachverband Holzenergie im Bundesverband Bioenergie e.V., die Familienbetriebe Land und Forst Bayern e.V. sowie die Forstunternehmer in Bayern e.V.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er wurde 1998 gegr&uuml;ndet, um der Vielfalt des Bioenergiemarktes mit all seinen Erscheinungsformen und Technologielinien im Strom-, W&auml;rme- und Verkehrssektor gerecht zu werden. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette des biogenen Strom-, W&auml;rme- und Kraftstoffmarktes organisiert: vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den unterschiedlichen Sektoren. Forschungseinrichtungen und Universit&auml;ten erg&auml;nzen das Kompetenzfeld des Netzwerkes und tragen zu einem kontinuierlichen Know-how Transfer bei.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)<br />
Servatiusstra&szlig;e 53<br />
53175 Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 81002-22<br />
Telefax: +49 (228) 81002-58<br />
<a href="http://www.bioenergie.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bioenergie.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Gerolf Bücheler<br />
Telefon: +49 (30) 2758179-21<br />
E-Mail: &#098;&#117;&#101;&#099;&#104;&#101;&#108;&#101;&#114;&#064;&#098;&#105;&#111;&#101;&#110;&#101;&#114;&#103;&#105;&#101;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Anne Degenhardt<br />
Referentin f&uuml;r Kommunikation, Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 275817926<br />
E-Mail: &#100;&#101;&#103;&#101;&#110;&#104;&#097;&#114;&#100;&#116;&#064;&#098;&#105;&#111;&#101;&#110;&#101;&#114;&#103;&#105;&#101;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/bundesverband-bioenergie-ev/Pakt-Holzenergie-Bayern-als-Vorbild-fuer-die-Bundesebene/boxid/1200084" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/bundesverband-bioenergie-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---16/1200084.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2024/05/02/pakt-holzenergie-bayern-als-vorbild-fuer-die-bundesebene/" data-wpel-link="internal">Pakt Holzenergie Bayern als Vorbild für die Bundesebene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Energiewende in der Industrie vorantreiben, statt ausbremsen</title>
		<link>https://www.prweb.de/2024/02/07/energiewende-in-der-industrie-vorantreiben-statt-ausbremsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 14:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>12 Verbände fordern in einem gemeinsamen Positionspapier die Gleichbehandlung aller erneuerbarer Energieträger bei der Förderung der Prozesswärmeerzeugung. Die Verbände aus den Bereichen Energiewirtschaft, Industrie sowie Land- und Ernährungswirtschaft kritisieren, dass bei der aktuellen Überarbeitung der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) zusätzliche Einschränkungen in der Förderung für Biomasse vorgesehen sind. „Durch die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2024/02/07/energiewende-in-der-industrie-vorantreiben-statt-ausbremsen/" data-wpel-link="internal">Energiewende in der Industrie vorantreiben, statt ausbremsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">12 Verbände fordern in einem gemeinsamen Positionspapier die Gleichbehandlung aller erneuerbarer Energieträger bei der Förderung der Prozesswärmeerzeugung. Die Verbände aus den Bereichen Energiewirtschaft, Industrie sowie Land- und Ernährungswirtschaft kritisieren, dass bei der aktuellen Überarbeitung der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) zusätzliche Einschränkungen in der Förderung für Biomasse vorgesehen sind.</p>
<p>„Durch die deutliche Absenkung der Förderquoten für Biomasseanlagen um 20 Prozentpunkte gegenüber anderen erneuerbaren Energien entsteht eine förderpolitische Zwei-Klassen-Gesellschaft, die gegen das Prinzip der Technologieoffenheit verstößt. Eine Angleichung der Förderquoten ist deshalb dringend geboten“, so der Appell in dem Papier. Außerdem fordern sie, alle als nachhaltig anerkannten Biomassen als Brennstoff zuzulassen, anstatt auf unvollständige und willkürlich zusammengestellte Positivlisten Bezug zu nehmen. Dazu das Positionspapier: „Die Erneuerbare Energien Richtlinie der EU (RED III) definiert klare, EU-weit einheitliche und ggü. der Vorgängerrichtlinie nochmals verschärfte Nachhaltigkeitskriterien für alle festen Biomassen. Diese Nachhaltigkeitskriterien sollten ausschlaggebend für die Förderfähigkeit von Biomasse-Brennstoffen im EEW sein.“</p>
<p>Die Verbände fordern Technologieoffenheit als Leitprinzip der Prozesswärmeförderung: „Mit einer Priorisierung von Strom gegenüber Biomasse bei der Investitionsförderung ist es jedoch für Unternehmen betriebswirtschaftlich sinnvoller, gänzlich auf eine Umrüstung zu verzichten und weiterhin Erdgas zu nutzen.“ In der EEW besteht ein Förderanspruch für Biomasseanlagen nur dann, wenn die Direktelektrifizierung der Prozesswärmeerzeugung technisch nicht möglich ist, unabhängig von der Wirtschaftlichkeit der Elektrifizierung. Die unterzeichnenden Verbände warnen daher davor, diese Einschränkungen wie geplant umzusetzen bzw. beizubehalten: Mit einem Anteil von nur 6 Prozent erneuerbarer Energien an der Prozesswärmebereitstellung sei ein beschleunigter Ausbau erneuerbarer Wärmeerzeugung in der Industrie dringend notwendig. Insbesondere für Unternehmen, die nicht auf andere Förderungen zurückgreifen könnten, werde mit den Einschränkungen für Biomasse ein wichtiger Anreiz zur Transformation der Wärmeerzeugung genommen, so die Warnung der Verbände. Die vorgesehenen Neuerungen behinderten damit die Energiewende in der Prozesswärmeerzeugung und langfristig das Erreichen der Klimaziele Deutschlands.</p>
<p>Das Positionspapier steht <a href="https://www.fachverband-holzenergie.de/download_file/1128/0" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a> zum Download zur Verfügung.</p>
<p><b>Hintergrund:</b></p>
<p>Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt über die &quot;Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft&quot; (EEW) Unternehmen beim Umstieg auf erneuerbare Energieträger bei der Prozesswärmeerzeugung. Mit der im Mai 2023 beschlossenen Novelle schränkte diese bereits die Fördermöglichkeiten für Biomasse stark ein. Die nun geplanten Neuerungen, die zum 15. Februar in Kraft treten sollen, sehen zusätzlich eine deutliche Absenkung der Fördersätze speziell für Bioenergieanalgen vor: Für Bioenergie um 25 Prozentpunkte und für andere erneuerbare Energien um 5 Prozentpunkte.</p>
<p>Die Unterzeichner des Positionspapieres sind: Bayerische Energieagenturen e.V., Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE), Bundesverband Kraft-Wärme Kopplung e.V. (B.KWK), Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V. (C.A.R.M.E.N.), Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Deutscher Energieholz- und Pelletverband e.V. (DEPV), Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH), Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e. V. (eaD), Fachverband Holzenergie im Bundesverband Bioenergie e.V. (FVH), OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V. und Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG).</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er wurde 1998 gegr&uuml;ndet, um der Vielfalt des Bioenergiemarktes mit all seinen Erscheinungsformen und Technologielinien im Strom-, W&auml;rme- und Verkehrssektor gerecht zu werden. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette des biogenen Strom-, W&auml;rme- und Kraftstoffmarktes organisiert: vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den unterschiedlichen Sektoren. Forschungseinrichtungen und Universit&auml;ten erg&auml;nzen das Kompetenzfeld des Netzwerkes und tragen zu einem kontinuierlichen Know-how Transfer bei.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)<br />
Servatiusstra&szlig;e 53<br />
53175 Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 81002-22<br />
Telefax: +49 (228) 81002-58<br />
<a href="http://www.bioenergie.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bioenergie.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Anne Degenhardt<br />
Referentin f&uuml;r Kommunikation, Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +4930275817926<br />
E-Mail: &#100;&#101;&#103;&#101;&#110;&#104;&#097;&#114;&#100;&#116;&#064;&#098;&#105;&#111;&#101;&#110;&#101;&#114;&#103;&#105;&#101;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/bundesverband-bioenergie-ev/Energiewende-in-der-Industrie-vorantreiben-statt-ausbremsen/boxid/1189635" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/bundesverband-bioenergie-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---16/1189635.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2024/02/07/energiewende-in-der-industrie-vorantreiben-statt-ausbremsen/" data-wpel-link="internal">Energiewende in der Industrie vorantreiben, statt ausbremsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachbesserungen für Altholzanlagen: Bundesrat schickt 17. BImSchV zurück ans Kabinett</title>
		<link>https://www.prweb.de/2023/11/24/nachbesserungen-fuer-altholzanlagen-bundesrat-schickt-17-bimschv-zurueck-ans-kabinett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 13:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[altholz]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.prweb.de/2023/11/24/nachbesserungen-fuer-altholzanlagen-bundesrat-schickt-17-bimschv-zurueck-ans-kabinett/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im heutigen Plenum hat der Bundesrat den von den Ausschüssen für Wirtschaft- und Umwelt eingebrachten Änderungen an der Novellierung der 17. BImSchV zugestimmt und verhindert so zunächst unverhältnismäßige Auflagen für eine Vielzahl von kleineren und mittleren Altholz(mit)verbrennungsanlagen. Der Verordnungsentwurf muss damit nochmal von der Bundesregierung angepasst werden und wird aller Voraussicht nach weniger drastisch ausfallen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/11/24/nachbesserungen-fuer-altholzanlagen-bundesrat-schickt-17-bimschv-zurueck-ans-kabinett/" data-wpel-link="internal">Nachbesserungen für Altholzanlagen: Bundesrat schickt 17. BImSchV zurück ans Kabinett</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im heutigen Plenum hat der Bundesrat den von den Ausschüssen für Wirtschaft- und Umwelt eingebrachten Änderungen an der Novellierung der 17. BImSchV zugestimmt und verhindert so zunächst unverhältnismäßige Auflagen für eine Vielzahl von kleineren und mittleren Altholz(mit)verbrennungsanlagen. Der Verordnungsentwurf muss damit nochmal von der Bundesregierung angepasst werden und wird aller Voraussicht nach weniger drastisch ausfallen als ursprünglich befürchtet. Gerolf Bücheler, Geschäftsführer beim Fachverband Holzenergie (FVH), begrüßt die Intervention der Bundesländer:</b></p>
<p>„Die Ablehnung der 17 BImSchV im Bundesratsplenum zeigt, dass das BMUV bei der Umsetzung der europäischen Bestimmungen in deutsches Recht über das Ziel hinausgeschossen ist. Insbesondere die Stickoxid-Grenzwerte wären für kleine und mittlere Altholz(mit)verbrennungsanlagen nicht mit verhältnismäßigen Mitteln zu erreichen. Diese Anlagen hätten teure und platzintensive SCR-Verfahren (selektive katalytische Reduktion) zur Rauchgasentstickung benötigt und standen damit vor dem Ende ihres wirtschaftlichen Betriebs. Insofern begrüßen wir ausdrücklich, dass der Bundesrat von einer unverhältnismäßigen Verschärfung der Regelungen absieht.“</p>
<p>Das Votum sei damit nicht nur ein weiteres positives Signal für die Wärmewende mit Holz, sondern auch für den Klimaschutz, so Bücheler weiter: „Die Bundesregierung ist jetzt aufgefordert, die Einwände der Bundesländer gegen die überzogenen Verschärfungen der 17. BImSchV ernst zu nehmen. Gerade auch die effiziente thermische Verwertung von Altholz stellt einen wichtigen Beitrag zur Energiewende dar. Denn Holz durchläuft über seine Lebensdauer verschiedene Nutzungsformen und kann am Ende der Nutzungsdauer durch die energetische Verwertung noch fossile Energieträger ersetzen.</p>
<p>Die Stellungnahme des FVH zur Novellierung der 17. BImSchV können Sie <a href="https://www.bioenergie.de/download_file/force/1765/725" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a> herunterladen.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er wurde 1998 gegr&uuml;ndet, um der Vielfalt des Bioenergiemarktes mit all seinen Erscheinungsformen und Technologielinien im Strom-, W&auml;rme- und Verkehrssektor gerecht zu werden. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette des biogenen Strom-, W&auml;rme- und Kraftstoffmarktes organisiert: vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den unterschiedlichen Sektoren. Forschungseinrichtungen und Universit&auml;ten erg&auml;nzen das Kompetenzfeld des Netzwerkes und tragen zu einem kontinuierlichen Know-how Transfer bei.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)<br />
Servatiusstra&szlig;e 53<br />
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		<title>Fachverband Holzenergie betont: Politik erkennt Holz als erneuerbare Energie an</title>
		<link>https://www.prweb.de/2023/10/27/fachverband-holzenergie-betont-politik-erkennt-holz-als-erneuerbare-energie-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 08:36:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energie und Wärme aus Holz sind nachhaltig, erneuerbar und klimaneutral. Dies wird auch von der Politik so gesehen, wie der Fachverband Holzenergie im Bundesverband Bioenergie (FVH) in einem neuen Infopapier betont. Der FVH reagiert damit auf die zurückliegende Diskussion zur politischen Einstufung der Holzenergie und die dadurch ausgelöste Verunsicherung bei Verbrauchern und Wirtschaft. Bernd Heinrich, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/10/27/fachverband-holzenergie-betont-politik-erkennt-holz-als-erneuerbare-energie-an/" data-wpel-link="internal">Fachverband Holzenergie betont: Politik erkennt Holz als erneuerbare Energie an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Energie und Wärme aus Holz sind nachhaltig, erneuerbar und klimaneutral. Dies wird auch von der Politik so gesehen, wie der Fachverband Holzenergie im Bundesverband Bioenergie (FVH) in einem neuen Infopapier betont. Der FVH reagiert damit auf die zurückliegende Diskussion zur politischen Einstufung der Holzenergie und die dadurch ausgelöste Verunsicherung bei Verbrauchern und Wirtschaft.</b></p>
<p>Bernd Heinrich, Vorstand im FVH erläutert: „Die neue Erneuerbare Energien Richtlinie der EU und das Gebäudeenergiegesetz der Bundesregierung stellen beide klar: Holz ist und bleibt eine erneuerbare Energieform. Trotz zuletzt intensiver Diskussionen zur Rolle der Holzenergie sorgen damit sowohl die EU als auch Deutschland für Klarheit bei der Energie- und Wärmewende. Mit der europäischen und nationalen Regelung kehrt damit Sicherheit für Verbraucher und Wirtschaft ein. Emotional geführte Debatten verunsichern schlussendlich nur die Verbraucher und helfen uns in Bezug auf eine erfolgreiche Energiewende nicht weiter.“</p>
<p>In dem Infopapier stellt der FVH klar, dass dank moderner Verbrennungs- und Filtertechnik die Feinstaubthematik bei modernen Holzenergieanlagen weitestgehend erledigt sei. Zur Diskussion der Klimaneutralität von Holz verweist das Infopapier darauf, dass aufgrund der strengen deutschen Wald- und Nachhaltigkeitsgesetze bei der energetischen Nutzung nur so viel CO<sub>2</sub> freigesetzt werde, wie vorher beim Wachstum gebunden wurde. Bereits 2022 hatten 550 Wissenschaftler in einem <a href="https://rb.gy/axgyt" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">offenen Brief</a> an das Europäische Parlament, Europäischen Rat und Europäische Kommission die CO<sub>2</sub>-Neutralität nachhaltiger Holzenergie betont. „In Deutschland ist die Nachhaltigkeit und Klimaneutralität von Holzenergie also gesichert. Holzenergie ist ein Koppelprodukt der stofflichen Nutzung und die energetische Holzverwertung dient der Pflege und dem Schutz unserer Wälder. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf den konsequent fortzuführenden Waldumbau zur Steigerung der Resilienz im Klimawandel”, so Heinrich. Dass dies auch weiter in der Energiepolitik anerkannt werde, sei ein wichtiger Schritt, um die Klima- und Energieziele der Bundesregierung erreichen zu können und müsse folglich auch in allen zukünftigen Gesetzesvorhaben oder Förderprogrammen für erneuerbare Energien Berücksichtigung finden.</p>
<p>„Die älteste erneuerbare Energieform bleibt also auch in Zukunft offiziell erneuerbar und grün. Dies ist ein wichtiges Zeichen für Waldbesitzer, Verbraucher und Wirtschaft sowie vor allem für die Energiewende und den Klimaschutz“, unterstreicht der FVH-Vorstand.</p>
<p>Das Infopapier steht <b><a href="https://www.fachverband-holzenergie.de/download_file/1066/0" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a></b> zum Download zur Verfügung.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er wurde 1998 gegr&uuml;ndet, um der Vielfalt des Bioenergiemarktes mit all seinen Erscheinungsformen und Technologielinien im Strom-, W&auml;rme- und Verkehrssektor gerecht zu werden. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette des biogenen Strom-, W&auml;rme- und Kraftstoffmarktes organisiert: vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den unterschiedlichen Sektoren. Forschungseinrichtungen und Universit&auml;ten erg&auml;nzen das Kompetenzfeld des Netzwerkes und tragen zu einem kontinuierlichen Know-how Transfer bei.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/10/27/fachverband-holzenergie-betont-politik-erkennt-holz-als-erneuerbare-energie-an/" data-wpel-link="internal">Fachverband Holzenergie betont: Politik erkennt Holz als erneuerbare Energie an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
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		<title>Holzenergie ist Schlüssel für sozialverträgliche und schnelle Wärmewende</title>
		<link>https://www.prweb.de/2023/09/12/holzenergie-ist-schluessel-fuer-sozialvertraegliche-und-schnelle-waermewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 13:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bbe]]></category>
		<category><![CDATA[beg]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[bioenergie]]></category>
		<category><![CDATA[biomassestrategie]]></category>
		<category><![CDATA[bioökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[eew]]></category>
		<category><![CDATA[energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[fvh]]></category>
		<category><![CDATA[geg]]></category>
		<category><![CDATA[Holzenergie]]></category>
		<category><![CDATA[kongress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz anlässlich des am 26. und 27. September in Würzburg stattfindenden 23. Fachkongresses Holzenergie ordnet der Fachverband Holzenergie (FVH) im Bundesverband Bioenergie e.V. die zentrale Rolle der Holzenergie in der aktuellen Wärmegesetzgebung ein. FVH-Vorstand Sebastian Henghuber erläutert: „Der aktuelle Projektionsbericht der Bundesregierung zu den Klimazielen zeigt, dass Deutschland seine Klimaschutzziele krachend [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/09/12/holzenergie-ist-schluessel-fuer-sozialvertraegliche-und-schnelle-waermewende/" data-wpel-link="internal">Holzenergie ist Schlüssel für sozialverträgliche und schnelle Wärmewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz anlässlich des am 26. und 27. September in Würzburg stattfindenden 23. Fachkongresses Holzenergie ordnet der Fachverband Holzenergie (FVH) im Bundesverband Bioenergie e.V. die zentrale Rolle der Holzenergie in der aktuellen Wärmegesetzgebung ein.</b></p>
<p>FVH-Vorstand Sebastian Henghuber erläutert: „Der aktuelle Projektionsbericht der Bundesregierung zu den Klimazielen zeigt, dass Deutschland seine Klimaschutzziele krachend verfehlen wird. Wie in den vergangenen beiden Jahren werden auch bis 2030 die Klimaschutzziele im Gebäudebereich nicht erreicht werden. Es ist deshalb lange überfällig, dass das Gebäudeenergiegesetz (GEG) jetzt den Ausstieg aus fossilen Heizungen einläutet. Damit Heizungen mit Holz hier auch ihren vollen Beitrag entfalten können, muss jetzt zeitnah eine praxistaugliche und sozialverträgliche Überarbeitung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erfolgen.“ Henghuber kritisiert, dass in der BEG Holzheizungen bislang nur dann förderfähig sind, wenn sie mit Solarthermie oder Wärmepumpen kombiniert werden, ungeachtet ob dies vor Ort Sinn ergebe oder nicht. Die BEG müsse sich zwingend an den Vorgaben des GEG halten, in der Holzenergie als alleinige Erfüllungsoption anerkannt sei. Alles andere sei eine Aushöhlung der Technologieoffenheit im GEG durch die Hintertüre, so Henghuber. Zudem müsse der Klima-Geschwindigkeitsbonus auf Nichtwohngebäude und vermietetes Eigentum ausgeweitet werden, da andernfalls ein Großteil der Gebäude nicht erfasst werde. Den größten politischen Sprengsatz, so die Einschätzung des FVH-Vorstandes, enthalte aber die Halbierung der förderfähigen Investitionssumme von 60.000 auf 30.000 Euro: „Die Politik muss ihr Versprechen einlösen, dass sie den Bürgern mit dem GEG zwar einiges abverlangt, dies aber mit einer entsprechenden Förderung abfedert. Eine Halbierung der Fördersätze ist jedoch weder dazu geeignet, schnell die erneuerbare Wärme auszubauen, noch die Akzeptanz für die Wärmewende zu erhalten.“</p>
<p>Mit Blick auf das Vorhaben der Bundesregierung, eine nationale Biomassestrategie zu erarbeiten, erklärt FVH-Vorständin Julia Möbus: „Wir begrüßen es, dass die Bundesregierung gemäß Koalitionsvertrag der Bioenergie „eine neue Zukunft“ geben will. Was wir bislang an Vorarbeiten zur Biomassestrategie gesehen haben, lässt jedoch befürchten, dass die Strategie die Chancen der Holzenergie nicht nutzen wird, sondern sich in Regelungswut verheddert. Angesichts der bestehenden umfangreichen Regulierung vom Waldeigentümer bis zum Energieverbraucher benötigen die Branche, Klimaschutz und Energiewende jetzt Flexibilität und nicht noch mehr Vorgaben, wo und wie Holz verwendet werden darf.“ Möbus weist darauf hin, dass nach Abschätzungen des Bundesverbandes Bioenergie noch nachhaltiges heimisches Ausbaupotential der Holzenergie bestehe. „Bedingt durch den Waldumbau zur Klimaanpassung, Kalamitäten, wie Dürre, Sturm und Käferbefall, und eine Steigerung des Holzbaus, erwarten wir zukünftig einen steigenden Anfall von Hölzern für die energetische Verwendung. Dabei ist es für die gesamte Bioökonomie und den Ersatz fossiler Rohstoffe entscheidend, dass die Politik keine Einschränkungen der Waldbewirtschaftung forciert.“, so Möbus. Aktuell stammen rund 98 Prozent des Energieholzes aus Deutschland. Möbus appelliert in Richtung Bundesregierung: „Die Biomassestrategie muss einen positiven Beitrag der Holzenergie zu Klimaschutz, Energiewende und wirtschaftliche Perspektiven der ländlichen Räume ermöglichen. Sie muss deshalb berücksichtigen, dass nachhaltige Holzenergie klimaneutral ist, die Forstwirtschaft in Deutschland strengen Regeln der Nachhaltigkeit folgt und Holzenergie einen entscheidenden Beitrag zu Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit leistet.“ Gemeinsam mit anderen Verbänden der Land- und Forstwirtschaft sowie Bioenergie hat der BBE deshalb einen<a href="https://www.petitionen.com/appell_zur_biomassestrategie" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"> Appell zur Biomassestrategie initiiert, der diese Punkte aufgreift und online zur Mitzeichnung steht.</a></p>
<p>FVH-Vorstand Henghuber ergänzt: „Für den Klimaschutz ist vor allem entscheidend, dass die Waldbewirtschaftung nachhaltig fortgeführt werden kann. Schließlich haben wir nicht nur bei der Gebäudewärme gewaltige Herausforderungen zu meistern, sondern auch bei der Transformation der Wärmenetze oder der Prozesswärme in der Industrie“. Mit 54 Prozent der Wärmenutzung sind Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen der größte, aber oft übersehene Block der Wärmewende. Allein in der Industrie wird dabei fast 90 Prozent der Wärme für Prozessanwendungen wie z.B. Trocknung und Dampf aufgewendet. Der FVH-Vorstand kritisiert: „Die im Mai in Kraft getretene Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) setzt einseitig auf die „all-electric“-Karte, wo mit der Holzenergie eine verlässliche und erprobte Technologie zur Verfügung stünde. Holz muss bei der anstehenden Überarbeitung der EEW wieder mit Strom gleichgestellt werden und der unsinnige Ausschluss von Waldrestholz, Holz aus Agroforstsystemen oder aus Erstdurchforstungen zurückgenommen werden.“ Da Prozesswärme aus Strom etwa um den Faktor 5–7-mal so teuer ist wie dieselbe Energiemenge aus Holz, aber Holzenergieanlagen die 4-5-fachen Investitionskosten aufweisen, ist für viele Unternehmen ohne Fördermöglichkeit weder die Umstellung auf Strom noch auf Holz eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösung.</p>
<p>Zum aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Wärmeplanungsgesetz fordert der FVH, dass pauschale Begrenzungen des Biomasseanteils in Wärmenetzen gestrichen werden. „Es macht keinen Sinn, auf Bundesebene zu regeln, wie viel Biomasse in einem Wärmenetz genutzt werden darf, da es immer auf die spezifische Situation vor Ort ankommt. Die Regierung sollte ihre Regelungswut zügeln und den Entscheidern in den Kommunen die Entscheidung überlassen, welcher Wärmelieferant langfristig nachhaltig Sinn ergibt.“, so Henghuber.</p>
<p>Möbus und Henghuber laden abschließend zur vertieften Diskussion der Themen und dem Austausch innerhalb der Branche auf den 23. Fachkongress Holzenergie nach Würzburg ein. Der Fachkongress findet vom 26. bis 27. September im Congress Centrum Würzburg statt. Unter dem Motto „dezentral, zuverlässig, sauber – moderne Holzenergie“ präsentieren sechzig Redner den aktuellen Stand der Holzenergie und diskutieren gemeinsam mit Experten und Vertretern aus Politik, Praxis und Wissenschaft über die Weiterentwicklung und Zukunft der Branche. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Interessierte unter <a href="http://www.fachkongress-holzenergie.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.fachkongress-holzenergie.de</a>.</div>
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<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er wurde 1998 gegr&uuml;ndet, um der Vielfalt des Bioenergiemarktes mit all seinen Erscheinungsformen und Technologielinien im Strom-, W&auml;rme- und Verkehrssektor gerecht zu werden. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette des biogenen Strom-, W&auml;rme- und Kraftstoffmarktes organisiert: vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den unterschiedlichen Sektoren. Forschungseinrichtungen und Universit&auml;ten erg&auml;nzen das Kompetenzfeld des Netzwerkes und tragen zu einem kontinuierlichen Know-how Transfer bei.</p>
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</ul></div>
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		<item>
		<title>Verbändebündnis: Holzenergie darf nicht zum Kampagnenthema des Umweltbundesamtes werden</title>
		<link>https://www.prweb.de/2023/08/11/verbaendebuendnis-holzenergie-darf-nicht-zum-kampagnenthema-des-umweltbundesamtes-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2023 08:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.prweb.de/2023/08/11/verbaendebuendnis-holzenergie-darf-nicht-zum-kampagnenthema-des-umweltbundesamtes-werden/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Umweltbundesamt (UBA) hat Anfang Juli eine Zusatzbefragung aus der Umweltbewusstseinsstudie 2020 zum Thema „Heizen mit Holz“ veröffentlicht. Die in der Umfrage geäußerten positiven Ansichten zur Holzenergie interpretiert das UBA als einen Mangel an Information und schlägt Aufklärungskampagnen vor, um die seiner Ansicht nach falsche positive Wahrnehmung der Holzenergie zu korrigieren. In einem gemeinsamen Schreiben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/08/11/verbaendebuendnis-holzenergie-darf-nicht-zum-kampagnenthema-des-umweltbundesamtes-werden/" data-wpel-link="internal">Verbändebündnis: Holzenergie darf nicht zum Kampagnenthema des Umweltbundesamtes werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das Umweltbundesamt (UBA) hat Anfang Juli eine Zusatzbefragung aus der Umweltbewusstseinsstudie 2020 zum Thema „Heizen mit Holz“ veröffentlicht. Die in der Umfrage geäußerten positiven Ansichten zur Holzenergie interpretiert das UBA als einen Mangel an Information und schlägt Aufklärungskampagnen vor, um die seiner Ansicht nach falsche positive Wahrnehmung der Holzenergie zu korrigieren. In einem gemeinsamen Schreiben an den Präsidenten des Umweltbundesamtes widersprechen nun sechs Verbände der Forst-, Holz- und Energiewirtschaft den Schlussfolgerungen des Umweltbundesamtes und rufen zu einer sachlich ausgewogenen und lösungsorientierten Debatte auf. Gleichzeitig warnen sie davor, Holzenergie als Kampagnenthema zu verwenden.</b></p>
<p>In dem Schreiben der Verbände heißt es: „So sehr wir es begrüßen, dass das Umweltbundesamt sich mit dem Thema „Heizen mit Holz“ beschäftigt, so erstaunlich finden wir doch die daraus gezogene Schlussfolgerung, die positiven Einstellungen in der Bevölkerung auf mangelnde Kenntnisse sowie Fehlannahmen zurückzuführen, denen mit öffentlichkeitswirksamen Aufklärungs- und Informationskampagnen zu begegnen sei. Der pauschalen Unterstellung von Unkenntnis und Fehlannahmen widersprechen wir.“ Die Verbände warnen deshalb davor, Holzenergie als Kampagnenthema zu verwenden. Wörtlich heißt es: „Als staatliche Behörde unterliegt das UBA einer besonderen Verantwortung in Punkto Informations- und Aufklärungsarbeit, die nicht zu sachfremder Kampagnenarbeit missbraucht werden darf.“ Stattdessen fordern die Verbände eine sachlich ausgewogene und lösungsorientierte Informationsarbeit des UBA ein.</p>
<p>Mit Blick auf die Kritik des UBA zur Wahrnehmung der Holzenergie als Klimaschutztechnologie weisen die Verbände darauf hin, dass die vom UBA selbst veröffentlichten Zahlen jährliche Treibhausgaseinsparungen durch die energetische Holznutzung in Höhe von rund 34 Mio. t CO<sub>2</sub> ausweisen. Den vom Umweltbundesamt erwähnten Aufklärungsbedarf sehen die Verbände aus fachlicher Sicht damit nur bei dem fundamentalen Unterschied zwischen biogenen CO<sub>2</sub>-Emissionen, die sich im Kreislauf Biosphäre-Atmosphäre befinden, und fossilen CO<sub>2</sub>-Emissionen.</p>
<p>Auch mit Bezug zu Feinstaubemissionen sehen die Verbände keinen Mehrwert einer Öffentlichkeitskampagne, sondern schlagen im Sinne weiterer Feinstaubreduktionen vor, dass das UBA sich für Forschung und Innovation, sowie die Modernisierung und effiziente Holzenergienutzung einsetzen sollte. „Stattdessen wäre eine Information zum technischen Fortschritt im Bereich der Emissionsreduktion sowie der Austausch und das Nachrüsten von Geräten, die nicht dem Stand der Technik entsprechen, zielführender“, heißt es in dem Brief. Die Verfasser betonen zudem, dass die energetische Holznutzung eine unverzichtbare Voraussetzung für Waldpflege und Waldumbau sei, breit und zeitnah zur Verfügung stünde sowie kostengünstig im Einsatz. Damit sei die energetische Holznutzung angesichts der Dringlichkeit beim Klimaschutz eine wichtige Option.</p>
<p>Das Schreiben wird von folgenden Verbänden getragen: AGDW – Die Waldeigentümer e.V., Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV), Deutsche Säge- und Holzindustrie e.V. (DeSH), Fachverband Holzenergie (FVH) im Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), Familienbetriebe Land und Forst e.V. sowie Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. (HKI).</p></div>
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<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er wurde 1998 gegr&uuml;ndet, um der Vielfalt des Bioenergiemarktes mit all seinen Erscheinungsformen und Technologielinien im Strom-, W&auml;rme- und Verkehrssektor gerecht zu werden. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette des biogenen Strom-, W&auml;rme- und Kraftstoffmarktes organisiert: vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den unterschiedlichen Sektoren. Forschungseinrichtungen und Universit&auml;ten erg&auml;nzen das Kompetenzfeld des Netzwerkes und tragen zu einem kontinuierlichen Know-how Transfer bei.</p>
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		<title>„Sofort wirksamer Klimaschutz durch erneuerbare Antriebsenergie in der Land- und Forstwirtschaft“: Diskussion um Potenziale und Hürden</title>
		<link>https://www.prweb.de/2023/01/26/sofort-wirksamer-klimaschutz-durch-erneuerbare-antriebsenergie-in-der-land-und-forstwirtschaft-diskussion-um-potenziale-und-huerden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 07:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[agrar]]></category>
		<category><![CDATA[biodiesel]]></category>
		<category><![CDATA[Biomethan]]></category>
		<category><![CDATA[bioökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[cem]]></category>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. Januar 2023 setzten sich Mitglieder der Plattforum „Erneuerbare Antriebsenergie für die Land- und Forstwirtschaft“ mit der Politik und dem Berufsstand zusammen, um die Voraussetzungen, aber auch die Potenziale erneuerbarer Antriebsenergien in der Land- und Forstwirtschaft zu erörtern. Damit gliederte sich die Diskussionsrunde in das Programm des Innovationsforums Landtechnik ein, welches im Rahmen der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/01/26/sofort-wirksamer-klimaschutz-durch-erneuerbare-antriebsenergie-in-der-land-und-forstwirtschaft-diskussion-um-potenziale-und-huerden/" data-wpel-link="internal">„Sofort wirksamer Klimaschutz durch erneuerbare Antriebsenergie in der Land- und Forstwirtschaft“: Diskussion um Potenziale und Hürden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am 25. Januar 2023 setzten sich Mitglieder der Plattforum „Erneuerbare Antriebsenergie für die Land- und Forstwirtschaft“ mit der Politik und dem Berufsstand zusammen, um die Voraussetzungen, aber auch die Potenziale erneuerbarer Antriebsenergien in der Land- und Forstwirtschaft zu erörtern. Damit gliederte sich die Diskussionsrunde in das Programm des Innovationsforums Landtechnik ein, welches im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2023 auf dem Erlebnisbauernhof als Podium für Gespräche rund um den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft fungierte.</p>
<p>Unter der Moderation von Dr. Edgar Remmele, Abteilungsleiter Erneuerbare Kraftstoffe des TFZ Straubing, tauschten sich Vertreter von CLAAS KGaA mbH, CNH Industrial Deutschland GmbH und John Deere GmbH &amp; Co. KG mit Dr. Hans-Jürgen Froese, Leiter des Referats 525 &quot;Energie, Bioökonomie, Nachwachsende Rohstoffe“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Michael Horper, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, darüber aus, wie eine Mobilitätswende in der Land- und Forstwirtschaft gelingen kann. Wie in allen Bereichen, die den Umwelt- und Klimaschutz tangieren, ist auch hier eine enge Zusammenarbeit zwischen der Politik, der Industrie und der betroffenen Branche unabdingbar.</p>
<p>Professor Dr. Peter Pickel, Manager External Relations bei John Deere GmbH &amp; Co. KG, betonte dabei, dass insbesondere bei mittleren und schweren Tätigkeiten in der Landwirtschaft eine dem Diesel ähnliche Leistungsdichte erforderlich ist, die auf absehbare Zeit nur durch flüssige und gasförmige Kraftstoffe geliefert werden kann. „Nachhaltige Biokraftstoffe wie Pflanzenöl oder Biodiesel sind kurzfristig in diesem und auch noch im nächsten Jahrzehnt die einzige Möglichkeit, die CO2-Emissionen der mobilen Landmaschinen signifikant zu senken, die Krisensicherheit der Landwirtschaft durch Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern zu erhöhen und gleichzeitig auch die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu verbessern.“ Gerade flüssige Biokraftstoffe bieten dabei einen bedeutenden Nebengewinn: „Die Produktion von Biokraftstoffen ist gekoppelt an die Produktion von heimischen Proteinträgern (etwa Rapspresskuchen), die Importe aus Übersee substituieren und so zu einem Tank-und-Teller-Szenario beitragen.“ In der Zukunft, aber noch nicht in unmittelbarer Zeit, bewertet er elektrischen Strom als tauglich für die schweren Land- und Forstmaschinen. „Zunehmend, aber mit signifikanter Wirkung auf die THG-Emissionen erst langfristig – also nach 2030 – werden elektrifizierte Antriebssysteme eine wesentliche Rolle bei mobilen Landmaschinen spielen.“</p>
<p>Die Aussage von Pickel wurden durch Klaus Senghaas, Market Leader Alternative Fuels von CNH Industrial Deutschland GmbH, bestärkt. „Traktoren und Landmaschinen werden heute überwiegend mit fossilem Diesel betrieben. Das gemeinsame Ziel von Landwirtschaft Landmaschinenindustrie ist in der Zukunft, klimaneutral und unabhängig von fossilen Energien nachhaltig Nahrungsmittel zu erzeugen. Deshalb ist die Entwicklung von Technologien für den Einsatz und die Produktion von erneuerbaren Energien ein wichtiger Bestandteil der New Holland DNA.“ Allerdings, so betont er, braucht es auch hier weniger Hürden durch Bürokratie und praxisferne Limitierungen. „New Holland hat schon einige Technologien und Maschinen für die Produktion und den Einsatz von erneuerbaren Antriebsenergien präsentiert und teilweise bereits in das Produktportfolio aufgenommen, wie zum Beispiel den Biomethantraktor oder den Batterieelektrischen T4 Traktor. Was die Einführung erschwert, ist die fehlende Infrastruktur wie zum Beispiel Gasaufbereitungsanlagen und Tankstellen für Biomethan im ländlichen Gebiet. Doch diese Maßnahmen werden in Deutschland nicht gefördert. Sie werden durch schwierige, langwierige, teure Genehmigungsverfahren erschwert und teilweise sogar verhindert.“</p>
<p>Die Prognose, dass die künftigen steigenden Versorgungsbedürfnisse lediglich durch ein vielseitiges Spektrum von erneuerbaren Antriebsenergien bewerkstelligt werden können, bestätigte auch Patrick Ahlbrand, Senior Manager Product Strategy von CLAAS KGaA mbH. „Die größte Herausforderung bei alternativen Antriebskonzepten stellt immer noch die Sicherstellung notwendiger Reichweiten bei praxistauglichem Gewicht und Bauraum dar. Vor dem Hintergrund, dass weitere Produktivitätssteigerungen zur Ernährungssicherung erforderlich sind, wird die Verwendung von nachhaltigen, flüssigen Kraftstoffen aufgrund ihrer hohen Energiedichte auch noch in der nachfolgenden Dekade für mittel bis schwere mobile Anwendungen notwendig sein. Lösungen auf Wasserstoff- oder batterieelektrischer Basis schränken die erforderliche Arbeitszeit drastisch ein, wodurch das Anwendungsspektrum auf leichte Arbeiten im Teillastbereich und hofnahes Arbeiten begrenzt ist.“</p>
<p>Der Fokus in der Mobilitätsdebatte scheint derzeit nahezu ausschließlich auf der e-Mobilität und der Aussicht auf Wasserstofftechnologie zu liegen. Gerade Maschinen, die schwere oder intensive Arbeiten zu verrichten haben, benötigen jedoch eine hohe Leistungsdichte. Um unmittelbar auf die inzwischen unbestreitbaren Konsequenzen der Klimakrise zu reagieren, müssen demnach umgehend alle sinnvollen und möglichen Maßnahmen ergriffen werden. Michael Horper, Vorsitzender der Plattform „Erneuerbare Antriebsenergie für die Land- und Forstwirtschaft“ und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, verweist daher auf eine unabdingliche Revision politischer Entscheidungen in der jüngsten Vergangenheit. „Bis Ende 2021 wurde Biokraftstoff, der in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt wird, mit 45 Cent je Liter entlastet. Seit 1. Januar 2022 wird für Biokraftstoffe keinerlei steuerliche Entlastung mehr gewährt, die Energiesteuer für Biokraftstoffe beträgt somit 47,04 Cent je Liter. Dadurch ergibt sich die aus Klimaschutzaspekten absurde Situation, dass nachhaltig zertifizierte Biokraftstoffe eine hohe Steuerbelastung haben und somit einen entscheidenden preislichen Wettbewerbsnachteil bekommen. Das ist ein unhaltbarer Zustand und muss von der Bundesregierung korrigiert werden. Genauso wie die Aussagen von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Bundesumweltministerin Steffi Lemke, dass Biokraftstoffe keine Zukunft haben sollen.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>&Uuml;ber die Plattform:<br />
Die Plattform &bdquo;Erneuerbare Antriebsenergie f&uuml;r die Land- und Forstwirtschaft&ldquo; ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Verb&auml;nden, Unternehmen der Landtechnik und wissenschaftlichen Einrichtungen, der im Mai 2016 aus der Taufe gehoben wurde. Das prim&auml;re Ziel dieses Zusammenschlusses ist die Steigerung des Einsatzes von erneuerbaren</p>
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/bundesverband-bioenergie-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>Biokraftstoffbranche macht Bundesumweltministerin Steffi Lemke verantwortlich für das Verfehlen der Klimaschutzziele im Verkehr</title>
		<link>https://www.prweb.de/2023/01/25/biokraftstoffbranche-macht-bundesumweltministerin-steffi-lemke-verantwortlich-fuer-das-verfehlen-der-klimaschutzziele-im-verkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 09:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[auernhammer]]></category>
		<category><![CDATA[bbe]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.prweb.de/2023/01/25/biokraftstoffbranche-macht-bundesumweltministerin-steffi-lemke-verantwortlich-fuer-das-verfehlen-der-klimaschutzziele-im-verkehr/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Bundesumweltministerium fährt mit Unterstützung von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir den Klimaschutz im Verkehr vor die Wand, die Klimaziele werden unerfüllbar. Auf dem 20. Fachkongress für erneuerbare Mobilität drehte sich zwei Tage alles um neue Trends und Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Kraftstoffe. Die fünf veranstaltenden Verbände der deutschen Biokraftstoffwirtschaft begrüßten insgesamt 700 Teilnehmende aus 33 Nationen auf dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/01/25/biokraftstoffbranche-macht-bundesumweltministerin-steffi-lemke-verantwortlich-fuer-das-verfehlen-der-klimaschutzziele-im-verkehr/" data-wpel-link="internal">Biokraftstoffbranche macht Bundesumweltministerin Steffi Lemke verantwortlich für das Verfehlen der Klimaschutzziele im Verkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das Bundesumweltministerium fährt mit Unterstützung von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir den Klimaschutz im Verkehr vor die Wand, die Klimaziele werden unerfüllbar.</b></p>
<p><b>Auf dem 20. Fachkongress für erneuerbare Mobilität drehte sich zwei Tage alles um neue Trends und Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Kraftstoffe. Die fünf veranstaltenden Verbände der deutschen Biokraftstoffwirtschaft begrüßten insgesamt 700 Teilnehmende aus 33 Nationen auf dem Fachkongress.</b></p>
<p>Die Kongressteilnehmer sind sich einig: Alternative Antriebsmöglichkeiten wie Biodiesel, Bioethanol und Biomethan stehen hoch im Kurs. Angesichts der Herausforderung des Klimaschutzes werden auch E-Fuels, die aus Wind-, Sonnen- und Bioenergie hergestellt werden, eine tragende Rolle für den Klimaschutz im Verkehr spielen. Wie der Vorsitzende des Bundesverbandes Bioenergie (BBE), Artur Auernhammer, zu Beginn des Kongresses betonte, haben nachhaltige Biokraftstoffe 2021 mehr als 11 Millionen Tonnen CO₂ eingespart. Nachhaltige zertifizierte Biokraftstoffe sind und bleiben daher ein unverzichtbarer Beitrag für effektiven und sofort wirksamen Klimaschutz im Verkehr, so seine Einschätzung. Es bedürfe jetzt einer umfassenden Strategie für alternative Kraftstoffe und Antriebe, forderte der BBE-Vorsitzende mit Blick auf das Bundesumweltministerium.</p>
<p>Die zentrale gemeinsame Botschaft der Kongressteilnehmer aus der erneuerbaren Mobilitätsbranche ist, dass der zum Fachkongress bekannt gewordene Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums zur schrittweisen Abschaffung von Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse mit aller Deutlichkeit abgelehnt wird. Die von Bundesumweltministerin Steffi Lemke zu verantwortende und von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir unterstützte Initiative stehe im krassen Widerspruch zu der bei diesem Fachkongress vorgestellten Notwendigkeit zum Schließen der Treibhausgasminderungslücke im Verkehrssektor. Die angekündigte schrittweise Absenkung der Obergrenze für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse würde die Sektorzielverfehlung zementieren, zumal der Anteil an erneuerbarem Strom sich rückläufig entwickelt und das Beschleunigungsgesetz zum Ausbau erst in Jahren seine Wirkung entfalten könne. Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse sind, so ein Ergebnis dieses Kongresses, in ihrer Brückenfunktion essentiell. Sie liefern den größten realen Beitrag zur Treibhausgasminderung, da sie anders als E-Mobilität und Wasserstoff nicht sachwidrig mehrfach angerechnet werden. Der Hochlauf der E-Mobilität komme inzwischen ins Stocken. Ein Großteil der mit Steuermitteln geförderten Fahrzeuge werden nach kurzer Haltedauer ins Ausland weiterverkauft.</p>
<p>Die Experten aus der gesamten Wertschöpfungskette der erneuerbaren Mobilität warnen deshalb mit Nachdruck, dass die geplante Gesetzesänderung nicht nur eine massive Verunsicherung in der gesamten Branche der erneuerbaren Mobilität bedeute, sondern ganze Warenströme umgelenkt würden. Die geplante Gesetzesänderung des BMUV ist zugleich eine Warnung an die Investoren, die in Biokraftstoffe aus Rest- und Abfallstoffen investieren wollen. Die Umsetzung dieser Pläne würde den Klimaschutz im Verkehr um Jahre zurückwerfen, trotz der Dringlichkeit einer schnellen Minderung des Treibhausgasausstoßes. Nachdem der Verkehrssektor im Jahr 2021 bereits das Ziel des Klimaschutzgesetzes verfehlt hat, wird auch für 2022 eine deutliche Überschreitung der Treibhausgasemissionen prognostiziert.</p>
<p>Die Ablehnung der angekündigten Gesetzesänderung und die Forderung nach Verlässlichkeit in der Biokraftstoffpolitik sowie nach einer Nutzung aller verfügbaren Klimaschutzoptionen, das ist die eigentliche Botschaft, die von dem Kongress ausgeht. Biodiesel, Bioethanol und Biomethan seien das nachhaltige Rückgrat der Treibhausgasminderung im Mobilitätssektor, so das Fazit der Kongressteilnehmer. Daher gelte es, nachhaltige Biokraftstoffe und weitere erneuerbare Kraftstoffe für einen wirksamen Klimaschutz im Verkehr konsequent zu nutzen.</p>
<p>Die Experten empfehlen zudem, das Ambitionsniveau der gesetzlichen Klimaschutzvorgaben für den Verkehrssektor anzuheben. Markteingeführte Biokraftstoffe und synthetische Kraftstoffe stünden bereits jetzt für ihren Einsatz bereit. Eine Debatte über eine Priorisierung von E-Fuels versus Biokraftstoffe sei daher ebenso hinfällig. Beide Technologien müssen weiter gefördert und genutzt werden &#8211; jede besitze eigene Stärken und innovative Biokraftstoffe werden auch in Zukunft benötigt. Als gemeinsamer Konsens müsse eine nachhaltige Mobilität sowohl durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur als auch durch die Bereitstellung von nachhaltigen Biokraftstoffen und erneuerbaren Kraftstoffen im ländlichen Raum sowie für Flotten einfacher und nutzerfreundlicher gestaltet werden.</p>
<p>Über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 33 Nationen sind der Einladung der fünf Verbände der deutschen Biokraftstoffwirtschaft gefolgt, um sich auf dem zweitägigen internationalen Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“ über Möglichkeiten der Verkehrswende und CO<sub>2</sub>-armer Mobilität zu informieren. Die veranstaltenden Verbände danken allen Partnern und Beteiligten für die erfolgreiche Durchführung des Kongresses und die spannenden Diskussionen. Der 21. Internationale Fachkongress für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft 2024“ ist vom 22. bis 23. Januar 2024 als Präsenzveranstaltung in Berlin geplant.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er wurde 1998 gegr&uuml;ndet, um der Vielfalt des Bioenergiemarktes mit all seinen Erscheinungsformen und Technologielinien im Strom-, W&auml;rme- und Verkehrssektor gerecht zu werden. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette des biogenen Strom-, W&auml;rme- und Kraftstoffmarktes organisiert: vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den unterschiedlichen Sektoren. Forschungseinrichtungen und Universit&auml;ten erg&auml;nzen das Kompetenzfeld des Netzwerkes und tragen zu einem kontinuierlichen Know-how Transfer bei.</p>
</div>
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		<title>Pressemeldung &#8211; „Kraftstoffe der Zukunft“: Startschuss für den 20. Fachkongress gefallen</title>
		<link>https://www.prweb.de/2023/01/23/pressemeldung-kraftstoffe-der-zukunft-startschuss-fuer-den-20-fachkongress-gefallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 11:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. und 24. Januar diskutieren mehr als 70 Redner auf dem 20. Fachkongress für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft“ über Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele. Im Zentrum der Vorträge und Diskussionsrunden steht der innovative Einsatz und die technische Weiterentwicklung von erneuerbaren Kraftstoffen im Mobilitätssektor. Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverband Bioenergie (BBE), Artur Auernhammer, eröffnete den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/01/23/pressemeldung-kraftstoffe-der-zukunft-startschuss-fuer-den-20-fachkongress-gefallen/" data-wpel-link="internal">Pressemeldung &#8211; „Kraftstoffe der Zukunft“: Startschuss für den 20. Fachkongress gefallen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Am 23. und 24. Januar diskutieren mehr als 70 Redner auf dem 20. Fachkongress für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft“ über Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele. Im Zentrum der Vorträge und Diskussionsrunden steht der innovative Einsatz und die technische Weiterentwicklung von erneuerbaren Kraftstoffen im Mobilitätssektor.<br />
</b><br />
Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverband Bioenergie (BBE), Artur Auernhammer, eröffnete den zweitägigen Kongress „Kraftstoffe der Zukunft“. In der ersten von insgesamt fünfzehn Sessions wurde die Energiewende im Verkehr im Spannungsfeld von Versorgungssicherheit und Klimaschutz diskutiert und das Potential nachhaltiger Kraftstoffe und Antriebstechnologien beleuchtet.</p>
<p>„Nachhaltige Biokraftstoffe sind für den Klimaschutz im Verkehr aktuell unverzichtbar: Biokraftstoffe haben im Jahr 2021 den CO2-Ausstoß im Verkehr um rund 11,1 Millionen Tonnen vermindert. Mit der Einführung und schrittweisen Anhebung der Treibhausgas-Quotenverpflichtung wurden starre Quotenvorgaben auf energetischer Basis bei Biokraftstoffen von dem hierdurch initiierten Effizienzwettbewerb abgelöst. Dieser ressourcenpolitisch erwünschte Effekt hat zum Ergebnis, dass sich für die Erfüllung der Quotenverpflichtung physisch der Mengenbedarf reduziert. Dieser Effekt ist an der Rohstoffzusammensetzung der angerechneten Biokraftstoffmengen ablesbar. Die deutsche Regelung ist daher Vorbild für die Ausrichtung der Klimaschutzpolitik im Verkehr in anderen EU-Mitgliedstaaten. Klimaschutz im Verkehr ist ohne Biodiesel, Bioethanol und Biomethan nicht denkbar. Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, dass Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir im Verbund mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke wiederholt die Bedeutung und damit die Zukunft von nachhaltig zertifizierten Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse in Frage stellt und eine Absenkung der Obergrenze plant. Gesetzliche Voraussetzung für den Marktzugang der Biokraftstoffe ist schließlich deren zertifizierte Nachhaltigkeit. Die Pläne der beiden Minister würden den Klimaschutz im Verkehr um Jahre zurückwerfen und einen massiven Vertrauensverlust in die deutsche Klimapolitik bedeuten. Wir lehnen die angekündigte Gesetzesänderung deshalb in aller Deutlichkeit ab und fordern, den Klimaschutz im Verkehr nicht politischen Profilierungen innerhalb der Regierung zu opfern,“ betonte Artur Auernhammer.</p>
<p>Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr (BMDV), platzierte prominent die Vielfältigkeit nachhaltiger Antriebsmöglichkeiten in seinem Vortrag: „Um unsere Klimaziele im Verkehr zu erreichen, müssen wir auf alle verfügbaren klimafreundlichen Technologien zurückgreifen. Das ist enorm wichtig, denn nicht jede Anwendung im Verkehr lässt sich elektrifizieren oder anderweitig effizient klimaneutral gestalten. Für uns im BMDV sind erneuerbare Kraftstoffe ein wichtiger Bestandteil des Technologiemixes der Zukunft. Mit dem technologieoffenen und verkehrsträgerübergreifenden BMDV-Gesamtkonzept „Erneuerbare Kraftstoffe“ fördern wir deshalb die Weiterentwicklung und den Markthochlauf fortschrittlicher Biokraftstoffe und E-Fuels. Im Gesamtkonzept Erneuerbare Kraftstoffe stehen bis zum Jahr 2026 insgesamt 1,9 Mrd. € zur Verfügung.“</p>
<p>Norbert Lins, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Agrarausschusses des EU-Parlaments, stellte in seinem Beitrag die Bedeutung von Biokraftstoffen heraus: „Ohne Biokraftstoffe sind die Klimaziele im Verkehr nicht zu schaffen. Biokraftstoffe sind sowohl auf Basis nachhaltiger Anbaubiomasse als auch auf Basis biobasierter Rest- und Abfallstoffe in vielerlei Hinsicht einsetzbar und auf absehbare Zeit sehr gut geeignet. Die Landwirtschaft ist in der Lage, hier ihren Teil beizutragen, ohne die Ernährungssicherheit zu gefährden. Wir brauchen eine Biokraftstoffpolitik, die einen elementaren Beitrag für den Klimaschutz leistet und gleichzeitig die heimische Eiweißpflanzenproduktion voranbringt. Das steigert die Biodiversität bei den Anbaukulturen und stärkt die regionale Wertschöpfung.“</p>
<p>Prof. Dr. Meike Jipp vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentierte die Empfehlungen des Expertenbeirates „Klimaschutz in der Mobilität“ für den Ausbau erneuerbarer Kraftstoffe: „In der Gesellschaft herrschen hohe Erwartungen an die Verfügbarkeit von Tankstellen mit erneuerbaren Kraftstoffen. Pkw-Nutzer:innen mit hohen Umweltbewusstsein haben ein höhere Zahlungsbereitschaft für erneuerbare Kraftstoffe. Kraftstoffkosten und Reichweiten sind für Kaufentscheidungen am wichtigsten.“</p>
<p>John Cooper von FuelsEurope erläuterte die Handlungsnotwendigkeiten für eine Energieversorgungssicherheit im Verkehrssektor: „Europa braucht eine Strategie für flüssige Kraftstoffe, um den Übergang zu erneuerbaren Quellen und Rohstoffen zu bewältigen. Die Energiewende bringt einen Rückgang der europäischen Raffineriekapazitäten mit sich, der nur durch einen Anstieg der Importe von Raffinerieerzeugnissen ausgeglichen werden kann. Die Steigerung der Produktion von erneuerbaren Kraftstoffen erfordert viele Arten von politischer Unterstützung“.<br />
Insgesamt 700 nationale und internationale Teilnehmer aus insgesamt 33 Nationen begrüßten die fünf veranstaltenden Verbände der deutschen Biokraftstoffwirtschaft am ersten Kongresstag. Weitere Informationen zum Programm sowie Möglichkeiten für spontane Anmeldungen gibt es unter  <a href="http://www.kraftstoffe-der-zukunft.com" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.kraftstoffe-der-zukunft.com</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er wurde 1998 gegr&uuml;ndet, um der Vielfalt des Bioenergiemarktes mit all seinen Erscheinungsformen und Technologielinien im Strom-, W&auml;rme- und Verkehrssektor gerecht zu werden. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette des biogenen Strom-, W&auml;rme- und Kraftstoffmarktes organisiert: vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den unterschiedlichen Sektoren. Forschungseinrichtungen und Universit&auml;ten erg&auml;nzen das Kompetenzfeld des Netzwerkes und tragen zu einem kontinuierlichen Know-how Transfer bei.</p>
</div>
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		<title>Alternative Kraftstoffe für Versorgungssicherheit und sofort wirksamen Klimaschutz im Verkehr konsequent nutzen</title>
		<link>https://www.prweb.de/2023/01/16/alternative-kraftstoffe-fuer-versorgungssicherheit-und-sofort-wirksamen-klimaschutz-im-verkehr-konsequent-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Energie-Krise bestätigt deutlich die europäische Abhängigkeit, insbesondere Deutschlands, von fossilen Gas- und Erdöllieferungen aus Russland, die durch neue Lieferpartner ersetzt werden müssen. „Diese Abhängigkeit belastet spürbar nicht nur die nationalen Haushalte, sondern alle Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union. Die mit der Reform der Europäischen Lastenteilungsverordnung und der Erneuerbare [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/01/16/alternative-kraftstoffe-fuer-versorgungssicherheit-und-sofort-wirksamen-klimaschutz-im-verkehr-konsequent-nutzen/" data-wpel-link="internal">Alternative Kraftstoffe für Versorgungssicherheit und sofort wirksamen Klimaschutz im Verkehr konsequent nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Energie-Krise bestätigt deutlich die europäische Abhängigkeit, insbesondere Deutschlands, von fossilen Gas- und Erdöllieferungen aus Russland, die durch neue Lieferpartner ersetzt werden müssen. „Diese Abhängigkeit belastet spürbar nicht nur die nationalen Haushalte, sondern alle Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union. Die mit der Reform der Europäischen Lastenteilungsverordnung und der Erneuerbare Energien Richtlinie (RED III) beabsichtigte Anhebung der Klimaschutzziele und des zu erreichenden Anteils erneuerbarer Energien wird bis 2030 kaum noch erfüllbar sein, wenn wir weiterhin auf fossile Energieträger setzen, anstatt in sämtlichen Sektoren schneller auf erneuerbare Energien umzusteigen”, befürchtet der Vorsitzende des Bundesverbandes Bioenergie (BBE), Artur Auernhammer. Vor diesem Hintergrund sei nicht nachvollziehbar, dass Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir im Verbund mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke wiederholt die Bedeutung und damit die Zukunft von nachhaltig zertifizierten Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse in Frage stellt.</p>
<p>Nachhaltige Biokraftstoffe sind für den Klimaschutz im Verkehr aktuell unverzichtbar: Biokraftstoffe haben im Jahr 2021 den CO2-Ausstoß im Verkehr um rund 11,1 Millionen Tonnen vermindert. Das entspricht der Menge an Treibhausgas-Einsparung, die als Überschreitung im nationalen Klimaschutzgesetz für das Jahr 2022 prognostiziert wird. Biokraftstoffe leisteten wie in den Vorjahren den mit Abstand größten Beitrag zur Reduktion des Treibhausgasausstoßes im Verkehr. Die durchschnittliche Einsparung der Biokraftstoffe im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen stieg im Jahr 2021 auf 84 Prozent (2020: 83 Prozent). „Mit der Einführung und schrittweisen Anhebung der Treibhausgas-Quotenverpflichtung wurden starre Quotenvorgaben auf energetischer Basis bei Biokraftstoffen von dem hierdurch initiierten Effizienzwettbewerb abgelöst. Dieser ressourcenpolitisch erwünschte Effekt hat zum Ergebnis, dass sich für die Erfüllung der Quotenverpflichtung physisch der Mengenbedarf reduziert. Dieser Effekt ist an der Rohstoffzusammensetzung der angerechneten Biokraftstoffmengen ablesbar. Die deutsche Regelung ist daher Vorbild für die Ausrichtung der Klimaschutzpolitik im Verkehr in anderen EU-Mitgliedstaaten. Klimaschutz im Verkehr ist ohne Biodiesel, Bioethanol und Biomethan nicht denkbar,“ so Artur Auernhammer.</p>
<p>Die Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) verpflichtet die Mineralölindustrie, den Treibhausgasausstoß ihrer Kraftstoffe im Vergleich zum Jahr 2010 um einen bestimmten Prozentsatz zu senken. Insgesamt hat die Mineralölindustrie die deutsche THG-Quote im Jahr 2021 deutlich übererfüllt. In Summe wurden dadurch nach aktuellen Angaben der Generalzolldirektion (GZD) über 15 Millionen Tonnen CO2-Reduzierung angerechnet. Dies entspricht einer Minderung in Höhe von 7,26 Prozent. Gesetzlich vorgeschrieben waren seinerzeit lediglich 6 Prozent. Überschießende Mengen können auf Folgejahre übertragen werden. Den größten Beitrag leisteten Biodiesel, Bioethanol und Biomethan, die den Treibhausgas-Ausstoß um 11,1 Millionen Tonnen CO2 reduzierten. Elektromobilität sparte lediglich knapp 25.000 Tonnen CO2 ein. „Biodiesel, Bioethanol und Biomethan sind nachhaltig und das Rückgrat der Treibhausgasminderung im Mobilitätssektor, und dies wird auch in den kommenden Jahren bis 2030 so bleiben,“ stellt Artur Auernhammer heraus.</p>
<p>„Wir gehen davon aus, dass durch die steigende THG-Quote bis zum Jahr 2030 insgesamt rund 175 Mio. Tonnen CO2 im Verkehr eingespart werden. 110 Mio. Tonnen CO2 dieser Gesamteinsparung werden dabei durch nachhaltige Biokraftstoffe beigesteuert. Bei allem Potenzial, das in der Elektromobilität und der Brennstoffzelle liegt, verdeutlicht dies, dass zur Erreichung der Klimaschutzziele an den markteingeführten Biokraftstoffen kein Weg vorbeiführt”, so Auernhammer. Es ist bereits heute absehbar, dass auch bei Erfüllung der ambitionierten Elektromobilitätsziele im Jahr 2030 der weitaus größere Teil der Fahrzeugflotte mit Verbrennungsmotoren unterwegs sein wird. Allein in Deutschland sind im vergangenen Jahr noch über 60 Millionen Verbrenner gemeldet. Auch diese müssen einen steigenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Richtig ist daher, dass der aktuelle Klimaschutzbeitrag der markteingeführten nachhaltigen Biokraftstoffe mindestens abgesichert und durch den Ausbau fortschrittlicher Biokraftstoffe und schließlich auch synthetischer Kraftstoffe ergänzt wird. Hierzu bedarf es einer Nationalen Kraftstoff- und Antriebsstrategie, die alle Minderungsoptionen im Tank und in der Batterie berücksichtigt, und keiner weiteren Forderungen seitens des Bundeslandwirtschaftsministers Cem Özdemir nach einem Verzicht auf Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse.</p>
<p>„Die Bundesregierung darf sich nicht einseitig auf die Elektrifizierung festlegen. Verlierer wäre unter den aktuellen Bedingungen der Klimaschutz im Verkehr und der Steuerzahler. Im Falle der Nichterfüllung deutscher Klimaschutzziele müssen schließlich Emissionsrechte von anderen EU-Mitgliedstaaten zugekauft werden”, bekräftigt Auernhammer die Forderung der Verbände. So musste die Bundesregierung für den Zeitraum 2013 bis 2021 11 Millionen Emissionsrechte zukaufen, Nutznießer waren Bulgarien, Tschechien und Ungarn.</p>
<p>Nachhaltige Biokraftstoffe leisten zudem einen wichtigen Beitrag zur Energie- und Ernährungssicherung. Bei der Erzeugung von Biokraftstoffen aus nachhaltig zertifizierten Ölsaaten, Zuckerrüben und Futtergetreide werden unter anderem hochwertiges Eiweißfutter und die biobasierten Basischemikalien Glycerin und Ethanol gewonnen. Die Verarbeitung dieser Rohstoffe dient damit der Ernährungssicherung aus heimischer Produktion sowie der Transformation hin zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft. Auch dieser “Ernteertrag” wird bei der kürzlich vom Bundeslandwirtschaftsminister erneut ins Spiel gebrachten Position zur Abschaffung von Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse nicht berücksichtigt, kritisiert der BBE-Vorsitzende.</p>
<p>Die Verbände weisen weiterhin darauf hin, dass Biokraftstoffe im Jahr 2021 wirtschaftliche Impulse in Höhe von 4,97 Milliarden Euro erzielten. Die gesamte Herstellungskette im Biokraftstoffsektor sichert rund 20.000 Arbeitsplätze, zumeist im ländlichen Raum. Vor dem Hintergrund der Bedeutung von nachhaltigen Biokraftstoffen für Klimaschutz und Versorgungssicherheit fordern die Verbände von der Bundesregierung Verlässlichkeit in der Biokraftstoffpolitik ein. Dies gelte auch für die anstehende Erarbeitung einer nationalen Biomassestrategie, zu der im Herbst 2022 erste Eckpunkte vorgelegt wurden. Darin seien bei Biokraftstoffen auch die Wertschöpfungsketten zur stofflichen und zur Futtermittelnutzung zu berücksichtigen, die sich über Jahrzehnte auch in ihrer Effizienz als Beitrag zur Treibhausgasminderung entwickelt haben. „Das vorhandene Biomassepotential muss durch die nationale Biomassestrategie optimal ausgenutzt werden. Nachhaltig genutzte Anbaubiomasse kann auch zukünftig einen wertvollen Beitrag zum Klima- und Artenschutz leisten sowie gleichzeitig der Nahrungsmittel- und Energieproduktion dienen“, so Artur Auernhammer.</p>
<p>Verlässliche Rahmenbedingungen für nachhaltige Biokraftstoffe werden von den Verbänden auch auf europäischer Ebene eingefordert. Die EU-Richtlinie über die Qualität von Kraftstoffen (FQD) und die Erneuerbare Energien Richtlinie der EU (RED II) sind wichtige Instrumente der EU-Gesetzgebung zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs. Einem Bericht der Europäischen Kommission zufolge haben jedoch nur 11 der 27 Mitgliedsstaaten das Ziel der FQD erreicht, die Treibhausgasintensität von Kraftstoffen und Energie im Verkehr um mindestens 6 Prozent zu senken. „Ständige Änderungen der EU-Biokraftstoffpolitik und der somit unsichere Rechtsrahmen lähmen das Potenzial pflanzenbasierter Biokraftstoffe sowie die Entwicklung fortschrittlicher Biokraftstoffe und fördern stattdessen virtuelle Mengen erneuerbarer Energieträger durch Multiplikatoren. Die Abhängigkeit der EU von fossilen Kraftstoffen lässt sich so nicht verringern&quot;, kritisiert Auerhammer.</p>
<p>Verstöße einzelner EU-Mitgliedsstaaten gegen die Zielerfüllung, wie bei der FQD, müssen umgehend durch die EU-Kommission sanktioniert werden, als Signal, bei Zielverfehlungen grundsätzlich durchzugreifen. So werde der notwendige Druck zur Zielerreichung geschaffen. Diesen fordert der BBE-Vorsitzende auch mit Blick auf den Entwurf der Ratspräsidentschaft zur EU-Energiesteuerrichtlinie (ETD), welcher nachhaltig pflanzenbasierte Biokraftstoffe wie fossile Kraftstoffe behandelt. „Das ist nicht nachvollziehbar und untergräbt die Klimaziele der EU sowie ihre Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen“, moniert Auernhammer.</p>
<p>Die Verbände weisen darauf hin, dass die laufenden Diskussionen über die Überarbeitung der Erneuerbare Energien Richtlinie der EU (RED III) als Teil des Fit-for-55-EU-Gesetzespakets ein höheres THG-Reduktionsziel für Kraftstoffe vorsehen: 16 Prozent (Vorschlag des Europäischen Parlaments) bzw. 13 Prozent (Vorschlag des Rates und der EU-Kommission).</p>
<p>Das vollständige Programm zum 20. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft 2023“ am 23. und 24.1.2023 im CityCube in Berlin und Informationen zur Anmeldung finden Sie unter:<a href="http://www.kraftstoffe-der-zukunft.com" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"> www.kraftstoffe-der-zukunft.com</a></div>
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<div>Über Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</div>
<p>Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er wurde 1998 gegr&uuml;ndet, um der Vielfalt des Bioenergiemarktes mit all seinen Erscheinungsformen und Technologielinien im Strom-, W&auml;rme- und Verkehrssektor gerecht zu werden. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette des biogenen Strom-, W&auml;rme- und Kraftstoffmarktes organisiert: vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den unterschiedlichen Sektoren. Forschungseinrichtungen und Universit&auml;ten erg&auml;nzen das Kompetenzfeld des Netzwerkes und tragen zu einem kontinuierlichen Know-how Transfer bei.</p>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/bundesverband-bioenergie-ev/Alternative-Kraftstoffe-fuer-Versorgungssicherheit-und-sofort-wirksamen-Klimaschutz-im-Verkehr-konsequent-nutzen/boxid/1142039" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</a>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/bundesverband-bioenergie-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)</a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2023/01/16/alternative-kraftstoffe-fuer-versorgungssicherheit-und-sofort-wirksamen-klimaschutz-im-verkehr-konsequent-nutzen/" data-wpel-link="internal">Alternative Kraftstoffe für Versorgungssicherheit und sofort wirksamen Klimaschutz im Verkehr konsequent nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
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