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	<title>Firma local global, Autor bei PR-Web</title>
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		<title>Malta &#8211; EU-Standort mit Potenzial</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma local global]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 18:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Inselstaat Malta bietet zahlreiche Anreize und Vorteile für Unternehmen, die von dort aus Dienstleistungen für Endkunden im gesamten EU-Raum erbringen.  Zudem finden Holdinggesellschaften auf Malta attraktive Möglichkeiten für eine steuerliche Restrukturierung in Europa. Darum hat das Treuhandunternehmen InterGest Worldwide GmbH schon seit langem einen zuverlässigen Partner dort. „Malta ist kein Eldorado für Briefkastenfirmen, sondern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.prweb.de/2021/07/29/malta-eu-standort-mit-potenzial/" data-wpel-link="internal">Malta &#8211; EU-Standort mit Potenzial</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.prweb.de" data-wpel-link="internal">PR-Web</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der Inselstaat Malta bietet zahlreiche Anreize und Vorteile für Unternehmen, die von dort aus Dienstleistungen für Endkunden im gesamten EU-Raum erbringen.  Zudem finden Holdinggesellschaften auf Malta attraktive Möglichkeiten für eine steuerliche Restrukturierung in Europa. Darum hat das Treuhandunternehmen <a href="http://www.intergest.com" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">InterGest Worldwide</a> GmbH schon seit langem einen zuverlässigen Partner dort.</b></p>
<p>„Malta ist kein Eldorado für Briefkastenfirmen, sondern bietet mittelständischen Konzernen aus Deutschland und internationalen Investoren interessante realwirtschaftliche Perspektiven&quot;, erläutert Prof. Peter Anterist, CEO.</p>
<p>&quot;Ein in der Öffentlichkeit wenig bekannter Vorteil Maltas ist, dass von hier aus sehr einfach und kostengünstig moderne Online-Services für Endkunden im gesamten EU-Raum erbracht werden können&quot;, ergänzt der britisch-stämmige Partner von InterGest, Chris Armstrong, der seit 2008 Unternehmen bei der Ansiedlung auf Malta unterstützt.</p>
<p>Für Unternehmen, die ihren Standort nach Malta verlegen oder dort eine neue Gesellschaft gründen wollen, hält die Investitionsagentur Malta Enterprise zahlreiche steuerliche Anreize bereit. Diese reichen von Subventionen für den Kauf bzw. Anmietung von Grundstücken oder Immobilien über Beschäftigungssubventionen bis hin zu einer Reihe von Steuergutschriften und Steuerbefreiungen für die ersten Betriebsjahre auf der Insel.</p>
<p>Malta unterstützt Unternehmen zudem aktiv, wenn diese hoch qualifiziertes Personal für den Standort anwerben. Dies gilt insbesondere für Zielsektoren wie die Flugzeugwartung, den maritime Warenverkehr, die Informations- und Kommunikationstechnologie sowie die Gesundheitsbranche. Chris Armstrong: &quot;Malta ist außerdem einer der ersten EU-Staaten, die einen rechtlichen Rahmen für Start-ups im Bereich Blockchain geschaffen haben und fördert Innovationen in diesem Bereich mit starken Anreizen.&quot;</p>
<p>Der Inselstaat liegt aussichtsreich im Wettbewerb mit Irland oder Luxemburg, die bislang oft von international agierenden Software- und IT-Unternehmen bevorzugt wurden. Das gilt auch beim Thema Fachkräfte: &quot;Mitarbeiter, Talente und Experten für IT-Projekte oder Call-Center lassen sich hier sehr leicht finden&quot;, bestätigt Armstrong. Für Expats aus aller Welt ist die Mittelmeerinsel, auf der Englisch gesprochen und unterrichtet wird, also eine interessante Karriereoption. Die vielen Flugverbindungen, die Malta in die gesamte EU sowie in den Nahen Osten und nach Nordafrika unterhält, sind auch durch den Rückgang des Tourismus im Gefolge der Pandemie kaum beeinträchtigt worden.</p>
<p>Malta hat starke kulturelle und historische Bindungen an Großbritannien. Die englische Sprache ist neben Maltesisch offizielle Landessprache und wird überall auf der Insel gesprochen. Die gesamte Gesetzgebung in Malta ist in Englisch und Maltesisch abgefasst. &quot;Der englische Einfluss hat dazu geführt, dass Malta eines der wenigen Länder der Welt ist, das neben der Gesetzgebung für Stiftungen auch das Konzept des Trusts gesetzlich anerkennt&quot;, berichtet Chris Armstrong und wertet dies als Chance für innovative Konzepte der Vermögensverwaltung, Vermögensplanung und Nachfolgeregelung.</p>
<p>Der Brexit hat dazu geführt, dass zahlreiche britische Unternehmen von Malta aus Vorkehrungen treffen, Geschäftsmöglichkeiten und Lieferketten in Europa abzusichern: “Damit wollen sie dem Mangel an Klarheit in der Gesetzgebung oder praktischen Problemen, die sich durch den Austritt des Vereinigten Königreich aus der EU entgegenwirken.” erklärt Armstrong „Rechtlich stellt Malta damit einen idealen Standort für den Aufbau einer europäischen Unternehmenszentrale dar.“</p>
<p>Das maltesische Steuersystem bietet sehr attraktive steuerliche und gesellschaftsrechtliche Anreize für Unternehmen und Privatpersonen. Auch für Holdinggesellschaften ist Malta ein besonders attraktiver Standort, denn für die Verwaltung von Anteilen an anderen Unternehmen sind steuerliche Freistellungsregelungen möglich.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die local global GmbH</div>
<p>Die Treuhandgesellschaft InterGest Worldwide ist ein in Hamburg und Saarbr&uuml;cken angesiedeltes Dienstleistungsunternehmen. Es unterst&uuml;tzt mit seinen 52 Partnern weltweit rund 1400 Unternehmen aller Gr&ouml;&szlig;en bei der Unternehmensgr&uuml;ndung, bei der Auftragsabwicklung, bei Steuerfragen und in der Personalverwaltung im Ausland.</p>
<p>Internet: www.intergest.com</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>local global GmbH<br />
Marienstr. 5<br />
70178 Stuttgart<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<title>5G-Campusnetze in der Industrie : “Nicht warten, starten!”</title>
		<link>https://www.prweb.de/2020/08/12/5g-campusnetze-in-der-industrie-nicht-warten-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma local global]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2020 08:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. September 2020 veranstaltet die Deutsche Messe Technology Academy eine Online-Konferenz zum Einsatz der 5G-Technologie in der industriellen Fertigung. Experten diskutieren den Beitrag, mit denen 5G effizientere Produktionsabläufe und neue Geschäftsmodelle ermöglicht. Der “5G Industrie-Summit” richtet sich an Geschäftsführer, Entwicklungs- und Produktionsleiter, die sich mit der Einführung eines 5G-Netzes befassen. Im Vordergrund der Veranstaltung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am 2. September 2020 veranstaltet die Deutsche Messe Technology Academy eine Online-Konferenz zum Einsatz der 5G-Technologie in der industriellen Fertigung. Experten diskutieren den Beitrag, mit denen 5G effizientere Produktionsabläufe und neue Geschäftsmodelle ermöglicht. Der “5G Industrie-Summit” richtet sich an Geschäftsführer, Entwicklungs- und Produktionsleiter, die sich mit der Einführung eines 5G-Netzes befassen. Im Vordergrund der Veranstaltung stehen Strategien für die Umsetzung von 5G-Infrastrukturen und der Aufbau eigener 5G-Campusnetze in mittelständischen Industrieunternehmen. </p>
<p>Die Rolle, die 5G wirtschaftlich für das Flächenland Niedersachsen spielt, stellt Staatssekretär Stefan Muhle vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung vor. Weitere Experten aus unterschiedlichen Bereichen teilen in der Online-Konferenz Einschätzungen zum Stand der 5G-Technologie und Erfahrungen bei deren Implementierung in der industriellen Produktion &#8211; unter anderem von Nokia, VDMA, Lufthansa, Siemens, Rohde &amp; Schwarz und TÜV-Süd.  “5G wird ein Must Have in der Fertigung”, zeigt sich Ewald Kuk, Vice President Product Management Industrial Communication and Identification, Siemens AG, insbesondere mit dem Blick auf die Automobilindustrie überzeugt. Sein Ratschlag auch an mittelständische Unternehmen: “Nicht warten, sondern starten.” </p>
<p>Die Konferenz will den Teilnehmern darum praxisrelevante Anregungen geben, wie sich 5G-Investitionen für Unternehmen auszahlen. Themen sind deshalb passende Betreibermodelle, der Vergleich der Standards 4G und Wifi 6 und natürlich auch die Sicherheit. Ganz neue Perspektiven für Geschäftsmodelle wie “Maschine-as-a-Service” sowie die individuelle Anwendungsentwicklung werden bei der Veranstaltung ebenfalls diskutiert. </p>
<p>Der Veranstalter Deutsche Messe Technology Academy ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Messe und der Volkswagen Group Academy. Auf dem Messegelände installiert die Deutsche Messe AG aktuell ein eigenes 5G-Campusnetz, in dem Industriepartner der Deutschen Messe Technology Academy eigene Anwendungen für die Fertigung ganzjährig demonstrieren und schulen können. “Wir wollen Impulse dafür geben, dass mittelständische Anwender alle Möglichkeiten modernster Produktionstechnologien verstehen und live erleben können”, sagt Thomas Rilke, Geschäftsführer der Akademie.</p>
<p>Die Deutsche Messe und ihre Technology Academy führen auch die Konferenzmesse CMM durch, die am 1. und 2. Dezember 2020 zum zweiten Mal in Hannover stattfindet. Auf dieser Veranstaltung wird auch die Bedeutung von 5G für autonomes Fahren diskutiert. Bis zu dieser Konferenz wird die Academy zudem eine Studie zum 5G-Einsatz in der Industrie veröffentlichen, zu der bis zum 5.September 2020 bundesweit Industrieunternehmen befragt werden.  </p>
<p><b>Anmeldung, Information</b>: <a href="https://www.technology-academy.group/project/5gsummit/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.technology-academy.group/project/5gsummit/</a></p>
<p><b>Kontakt: </b></p>
<p>Deutsche Messe Technology Academy</p>
<p>Frau Daniela Quardt</p>
<p>Director Academy Program &amp; Communication</p>
<p>daniela.quardt@messe.de</p>
<p>+49 511 89 – 31403</p></div>
<div class="pb-company">
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/local-global-gmbh/5G-Campusnetze-in-der-Industrie-Nicht-warten-starten/boxid/1018577" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der local global GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/local-global-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories der local global GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<item>
		<title>Erstes Halbjahr 2018: Robuster deutscher Export</title>
		<link>https://www.prweb.de/2018/10/10/erstes-halbjahr-2018-robuster-deutscher-export/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma local global]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 07:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Maschinenbau]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[ausfuhren]]></category>
		<category><![CDATA[automobilwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bbwohl Brexit-Sorgen, drohende US-Antidumping-Zölle , Russland-Sanktionen oder sinkende Dollar- und Pfund-Kurse deutschen Exporteuren das Leben immer schwerer machen &#8211;  Die Ausfuhren aus Deutschland erweisen sich trotz zunehmender Sorgen um die weltwirtschaftliche Entwicklung als überaus robust. Sie sind im 1. Halbjahr 2018 im Vorjahresvergleich erneut um 4,0 Prozent auf 662,9 Mrd. Euro gestiegen, nachdem 2017 bereits [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Bbwohl Brexit-Sorgen, drohende US-Antidumping-Zölle , Russland-Sanktionen oder sinkende Dollar- und Pfund-Kurse deutschen Exporteuren das Leben immer schwerer machen &#8211;  Die Ausfuhren aus Deutschland erweisen sich trotz zunehmender Sorgen um die weltwirtschaftliche Entwicklung als überaus robust. Sie sind im 1. Halbjahr 2018 im Vorjahresvergleich erneut um 4,0 Prozent auf 662,9 Mrd. Euro gestiegen, nachdem 2017 bereits das fünfte Jahr in Folge bei Exporten von fast 1,3 Billionen Euro ein neuer Ausfuhrrekord für Waren „Made in Germany“ erzielt worden war.</b></p>
<p><b>EU &#8211; ein Wachtumsmarkt für den Export aus Deutschland</b></p>
<p>Da sich aber der exportorientierte deutsche Mittelstand wieder verstärkt in traditionellen Märkten engagiert, erscheinen auch die Aussichten für die nähere Zukunft trotz vieler Unabwägbarkeiten nicht zu trübe.</p>
<p>Vor allem das wieder belebte Geschäft mit den EU-Staaten und speziell mit der Euro-Zone tragen zu dieser Einschätzung bei. Die Exporte in die Euro-Zone legten nämlich im 1. Halbjahr 2018 nach vorläufigen Destatis-Zahlen erneut um 15 Mrd. Euro oder 6,3% auf 236,5 Mrd. Euro zu, die Ausfuhren in die EU stiegen um rd. 20 Mrd. Euro oder 5,4% auf 396,5 Mrd. Damit gehen inzwischen wieder knapp 60% der deutschen Ausfuhren in Länder der Europäischen Union. Bemerkenswerte Zuwächse erzielten im 1. Halbjahr 2018 Griechenland mit +11,8%, die Niederlande mit +10,4%, Italien mit +8,6% und Portugal mit+14,0%. Starke Dynamik verzeichnen auch weiterhin die osteuropäischen Staaten Kroatien (+12,2%), Rumänien (+9,7%), Slowenien (+7,1%), Ungarn und Polen (jeweils +6,7%).</p>
<p><b>US-Amerikaner schätzen deutsche Maschinen</b></p>
<p>Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten &#8211; seit 2015 deutscher Top-Exportmarkt Nr. 1 &#8211; waren 2016 um 6,0% gesunken, hatten 2017 aber wieder um 4,3% zugelegt. Und auch im 1. Halbjahr 2018 ergab sich bei Ausfuhren von 56,1 Mrd. Euro noch ein kleines Ausfuhrplus von 0,8%. Inwieweit die von Donald Trump angedrohten bzw. teilweise bereits verhängten Strafzölle auf die deutschen US-Ausfuhren durchschlagen werden, bleibt angesichts der Vorliebe der Amerikaner für deutsche High-Tech-Produkte abzuwarten. Zumindest die Vorliebe der Amerikaner für deutsche Maschinen ist vorerst ungebrochen. Denn die deutschen Maschinenbauer konnten ihre Lieferungen über den Atlantik im 1. Halbjahr 2018 trotz der „Buy-American“-Forderungen von Präsident Trump um weitere 5,5% auf knapp 9,3 Mrd. Euro steigern, nachdem sie 2017 bereits um beachtliche 11,6% auf knapp 18 Mrd. Euro zugelegt hatten.</p>
<p><b>Autos auf US-Markt: Rückwärtsgang beim Absatz, Vollgas bei Produktion</b></p>
<p>Weiterhin rückläufig sind dagegen die Ausfuhren der deutschen Automobilhersteller in die Vereinigten Staaten: Im 1. Halbjahr 2018 wurden mit rund 220.000 Pkw um 6% weniger Fahrzeuge als im 1.Halbjahr 2017 verschifft. Gleichzeitig hat sich jedoch die Produktion deutscher Fahrzeugbauer an US-Standorten seit 2013 um 180.000 Einheiten auf etwa 800.000 Kfz erhöht. Damit erreichen die deutschen Pkw-Exporte in die USA inzwischen nur noch gut die Hälfte der in lokalen Montagewerken vor Ort hergestellten deutschen Konzernmarken. Mit 8,5 Mrd. Euro (-0,9% im Vorjahresvergleich) haben sich im 1.Halbjahr 2018 auch die deutschen Elektroexporte in die USA leicht abgeschwächt. 2017 waren sie noch um 5,6% auf 17,1 Mrd. Euro gestiegen.</p>
<p><b>Brexit und Pfund: UK-Export tänzelt abwärts</b></p>
<p>Bereits im dritten Jahr rückläufig sind dagegen die deutschen Ausfuhren ins Vereinigte Königreich. Nachdem der deutsche UK-Export 2016 schon um 3,3% und 2017 um weitere 2,0% gesunken war, ging es im 1. Halbjahr 2018 erneut um 2,7% auf nur noch 42,1 Mrd. Euro abwärts. Das Vereinigte Königreich, 2016 noch Nummer 3 auf der deutschen Exportrangliste, ist inzwischen um zwei Plätze hinter die Niederlande und die VR China auf Platz 5 abgerutscht. Neben der Unsicherheit durch den bevorstehenden Brexit erschwert deutschen Exporteuren das schwache Pfund-Sterling das Geschäft.</p>
<p><b>China wird immer wichtiger</b></p>
<p>Außerhalb der EU waren im 1. Halbjahr 2018 vor allem die erneut um über 10% gestiegenen Ausfuhren nach China bemerkenswert. Dagegen ist der beim Russland-Export 2017 zu beobachtende Aufwärtstrend angesichts der weiterhin bestehenden Sanktionen inzwischen wieder abgeflacht. Lediglich die deutschen Maschinenbauer melden bei +11,7% ein zweistelliges Ausfuhrplus.</p>
<p>Das Reich der Mitte wird für den deutschen Außenhandel als inzwischen drittwichtigster Exportmarkt und bedeutendster Importmarkt immer wichtiger. So konnten der deutsche Maschinenbau und die Elektroindustrie ihre Exporte nach China im 1. Halbjahr 2018 erneut um jeweils 12% steigern. Auch für die deutsche Automobilindustrie lieferte um 14% mehr Pkw nach China und das, obwohl im Reich der Mitte in Montagewerken vor Ort bereits gut 4,5 Mio. Pkw deutscher Konzernmarken vom Band laufen. Das heißt: Auf jedes Auto, das nach China exportiert wird, kommen 20 Pkw, die deutsche Hersteller in China produzieren.</p>
<p><b>Indien im Plus, Golfregion rückläufig, Afrika bricht ein</b></p>
<p>Positiv entwickelte sich im 1. Halbjahr 2018 weiterhin der Indien-Export mit +7,8% auf 5,7 Mrd. Euro, das Geschäft mit den ASEAN-Staaten (+11,7% auf 13,7 Mrd.) und mit Australien (+9,0% auf 5,1 Mrd.). Einen wahren Einbruch erlebt dagegen derzeit das Geschäft mit den VAE (-35,9% auf nur noch knapp 3,5 Mrd. Euro), und auch in Saudi-Arabien ging es mit -5,2 % auf 3,2 Mrd. Euro deutlich abwärts.</p>
<p>Sehr enttäuschend entwickeln sich momentan ebenfalls die deutschen Afrika-Exporte, die im 1. Halbjahr 2018 um 20% auf nur noch 11,1 Mrd. Euro einbrachen. In Südafrika, dem mit weitem Abstand wichtigsten Markt des Kontinentes, ging es um 10,9% auf 4,4 Mrd. Euro bergab.</p>
<p><b>Export nach Mexiko und Brasilien wächst stark</b></p>
<p>Sehr expansiv bleibt dagegen der Mexiko-Export, der im 1. Halbjahr 2018 erneut um 9,4% auf 6,9 Mrd. Euro zulegte und auch im krisengeplagten Brasilien stieg die Nachfrage nach Waren „Made in Germany“ mit +16,7% auf 4,7 Mrd. Euro nach jahrelangen Rückschlägen wieder deutlich an. Allerdings ist es zu ehemaligen Rekordwerten noch ein weiter Weg, denn 2014 wurden in das Land am Zuckerhut für über 10 Mrd. Euro deutsche Waren exportiert</p>
<p>Ernst Leiste, langjähriger Chefredakteur bei Germany Trade &amp; Invest und jetzt Fachjournalist für Exportthemen hat für <a href="http://www.localglobal.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.localglobal.de</a> zusammengestellt. Leiste ist auch der Verfasser des <a href="https://issuu.com/localglobal/docs/atlas_25.02.2018_hq" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">&quot;Exportatlas&quot;</a>, den local global Anfang 2018 im Format <a href="http://globalbusiness-magazine.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">&quot;Global Business Magazine&quot;</a> zur HANNOVER MESSE 2018 publiziert hat. </p>
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