Agilität im Prozessmanagement: Brauchen wir noch Prozesse oder arbeiten wir jetzt alle agil?

Brauchen wir noch Prozesse oder arbeiten wir jetzt alle agil? Wie gelingt es, Herausforderungen in einem volatilen Umfeld kundenorientiert zu lösen? Antworten auf diese Fragen hat die Kölner Unternehmensberatung BPM&O in einem Whitepaper veröffentlicht.

Viele Unternehmen bewegen sich heute im einem volatilen VUCA-Umfeld (VUCA – Volatility – Uncertainty – Complexity – Anbiguity), welches durch große Unsicherheit und hohe Dynamik geprägt ist. Klassische Management- und Organisationskonzepte, die von zumindest phasenweise stabilen Verhältnissen ausgehen und auf zentralisierte Entscheidungen setzen, greifen in diesem Umfeld nicht mehr oder sind sogar kontraproduktiv.

Der nachhaltige Umstieg von rein funktionalen auf prozessorientierte Organisationen wird zurzeit in vielen Unternehmen in Angriff genommen. Eine Einnahme der Ende-zu-Ende Perspektive (d.h. vom Kunden zum Kunden) führt bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Kundenorientierung und der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. Dieser Veränderungsprozess ist durchaus als Paradigmenwechsel zu betrachten. Agile Konzepte und Methoden werden in diesem Kontext ebenfalls als Antwort auf diese Herausforderungen gesehen und zunehmend bei der Organisationsgestaltung berücksichtigt.



Es lohnt sich deshalb zu prüfen, wie die Konzepte für die prozessorientierte Organisation sich durch Agilität weiter ergänzen lassen.

So entstehen z.B. folgende Fragen:

  • Ist die Festlegung von Zielen und Soll-Prozessen noch relevant?
  • Wie detailliert werden Prozesse noch vorgegeben?
  • Wieviel Führung wird zukünftig benötigt?
  • Wieviel dauerhafte Strukturen im Unternehmen sind noch nützlich?

Die prozessorientierte Unternehmensführung nach dem BPM&O-Modell und Agilität bauen auf gemeinsamen Werten auf und lassen sich deshalb sinnvoll miteinander integrieren. Wesentliche Integrationspunkte sind:

  • Die agile Entwicklung und Verbesserung von Soll-Prozessen
  • Die agile Ausführung von Prozessen
  • Erweiterte Rollenkonzepte und Führungsprinzipien, die zu einer stärkeren Ermächtigung der Teams führen
  • Nutzung agiler Vorgehen in der Umsetzung einer prozessorientierten Organisation

Das vorliegende Whitepaper der BPM&O „Brauchen wir noch Prozesse oder arbeiten wir jetzt alle agil?“ untersucht Möglichkeiten, wie und an welchen Stellen die prozessorientierte Organisation durch agile Methoden ergänzt und weiterentwickelt werden kann. Das BPM&O-Modell für eine prozessorientierte Unternehmensführung wird dafür in einer überarbeiteten Form in diesem Whitepaper vorgestellt.

Das Thema Agilität im Prozessmanagement wurde während des Kongresses "CPOs@BPM&O" am 16.03.-17.03.2017 in Köln sehr intensiv diskutiert. Lesen Sie hier den Nachbericht und die Teilnehmerstimmen zu dieser Veranstaltung.

Über die BPM&O GmbH

Die 2009 gegründete Managementberatung BPM&O GmbH mit Sitz in Köln ist auf die Entwicklung prozessorientierter Organisationen spezialisiert. Ziel ist es, Unternehmen beim Aufbau einer zukunftsweisenden prozessorientierten Unternehmensführung zu unterstützen. Daneben bietet das Unternehmen in ihrer BPM&O Akademie Trainings und Seminare in den Bereichen Prozessmanagement, Prozessoptimierung, Organisationsentwicklung, Change Management und prozessorientierte Unternehmensführung an. Unter dem Motto "360° BPM" entwickelt ein fachkundiges Team rund um die geschäftsführenden Gesellschafter Uwe Feddern, Thilo Knuppertz und Sven Schnägelberger, maßgeschneiderte Lösungen für ein schneller und effektiver steuerbares System aus Prozessen, Organisation, Menschen und IT.

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