TÜV Rheinland: Zu laute Musik im Auto geht auf Kosten der Verkehrssicherheit

Die Scheiben sind heruntergelassen, die Musikanlage ist bis zum Anschlag aufgedreht. Dabei gilt grundsätzlich: Wer als Fußgänger, Rad- oder Autofahrer unterwegs ist, muss auf das Hören von überlauter Musik verzichten. Denn neben den Augen sind die Ohren das wichtigste Sinnesorgan im Straßenverkehr. „Jeder Verkehrsteilnehmer muss die Umgebungsgeräusche wie Hupen oder die Martinshörner von Polizei und Feuerwehr zu jeder Zeit wahrnehmen können“, sagt Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. Ist dies aufgrund von zu lauter Musik nicht mehr der Fall, begeht der Verursacher eine Ordnungswidrigkeit, die mit entsprechenden Bußgeldern geahndet werden kann. Die laute Musik kann zudem dazu führen, dass man vom Straßenverkehr abgelenkt wird.

Abgesehen von einer möglichen Gefährdung des Straßenverkehrs kann es zu dauerhaften Spätschäden des Gehörs kommen. „Arbeitnehmer müssen ab einer Lärmbelastung von 85 Dezibel nicht ohne Grund einen Gehörschutz tragen. Die Belastung durch Kopfhörer und laute Musikanlagen ist oft deutlich höher“, weiß Mißbach. Bestimmte Musik kann zudem aufputschend wirken und den Fahrer zu leichtsinnigen Manövern verleiten.

Gegenseitige Rücksicht
Grundsätzlich müssen sich alle Verkehrsteilnehmer an den ersten Paragraphen der Straßenverkehrs-Ordnung halten, in dem es sinngemäß heißt: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige gegenseitige Rücksicht. Es darf keiner geschädigt, gefährdet, behindert oder belästigt werden. „Dröhnende Bässe, die mitunter von Passanten und anderen Autofahrern körperlich spürbar sind, überschreiten diese Toleranzgrenzen deutlich“, sagt der Experte.



Über TÜV Rheinland

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit 145 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten 19.700 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 1,9 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte, Prozesse und Informationssicherheit für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüfstellen und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. www.tuv.com

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

TÜV Rheinland
Am Grauen Stein
51105 Köln
Telefon: +49 (221) 806-2148
Telefax: +49 (221) 806-1567
http://www.tuv.com

Ansprechpartner:
Wolfgang Partz
Pressesprecher Mobilität
Telefon: +49 (221) 806-2290
E-Mail: wolfgang.partz@de.tuv.com
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.