Spitzensport reformieren – Prof. Dr. Urs Granacher in PotAS-Kommission berufen

Der Potsdamer Sportwissenschaftler Prof. Dr. Urs Granacher wurde in die sogenannte PotAS-Kommission berufen. Die fünfköpfige Kommission ist Teil der Spitzensportreform vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesinnenministerium (BMI), mit deren Hilfe der deutsche Leistungssport und die Spitzensportförderung neu strukturiert werden sollen. Urs Granacher, der an der Universität Potsdam die Professur für Trainings- und Bewegungswissenschaft inne hat, ist Vertreter der Wissenschaft und stellvertretender Geschäftsführer des Gremiums.

Die PotAS-Kommission übernimmt eine Schlüsselrolle in der im November 2016 vorgestellten Spitzensportreform von DOSB und BMI. Ihre zentrale Aufgabe wird die sportfachliche Bewertung von Leistungselementen in den jeweiligen Verbänden und Sportarten sein. Auf deren Grundlage erfolgen anschließend die Potenzialanalyse (PotAS) sowie die daran anschließenden Strukturgespräche – und letztlich die Förderentscheidung der Förderkommission.

„Die Berufung in die PotAS-Kommission durch den Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière ist eine große Auszeichnung für mich als Trainings- und Bewegungswissenschaftler, aber auch für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Universität Potsdam, ohne deren engagierte Mitarbeit während der vergangenen Jahre unsere umfangreichen Forschungstätigkeiten im Nachwuchsleistungs- und Spitzensport nicht möglich gewesen wären. Die Universität Potsdam hat uns hierfür eine ausgezeichnete Infrastruktur bereit gestellt, um trainingswissenschaftliche Forschung mit Partnern aus Wissenschaft und Sportpraxis erfolgreich durchführen zu können. Nun möchte ich meine Expertise in die PotAS Kommission einbringen, um gemeinsam mit den Kommissionsmitgliedern die Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung zu gestalten“, sagte Prof. Dr. Urs Granacher.



Die Vorsitzenden sowie die ordentlichen und stellvertretenden Mitglieder der PotAS-Kommission wurden am 8. Mai von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, und dem Vorsitzenden der Sportministerkonferenz (SMK), dem saarländischen Innenminister Klaus Bouillon im Bundesinnenministerium vorgestellt.

Den Vorsitz der Kommission übernimmt der Sportpsychologe Prof. Dr. Bernd Strauß von der Universität Münster. Weitere Mitglieder sind Dr. Mirjam Rebel vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (Vertreterin: Dr. Andrea Horn, BISp), die Olympiasiegerin von 2008 im Fechten Britta Heidemann (Vertreter: Ole Bischof, Olympiasieger 2008 im Judo) sowie der ehemalige Sportchef der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und des Deutschen Olympiadekomitees für Reiterei Reinhard Wendt (Vertreterin: Frau Patrizia Wittich, DOSB). Vertreter von Prof. Granacher ist Prof. Dr. Dirk Büsch von der Universität Oldenburg. Die Geschäftsstelle wird an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster angesiedelt.

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