Präsenzkultur fördert den Verkehrsinfarkt

Deutschland diskutiert über Fahrverbote, alternative Antriebe und die Zukunft des Dieselmotors. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen Fahrverboten in den Kommunen hat diese Debatte zusätzlich befeuert. Dabei wird zu wenig darüber nachgedacht, wie die allgegenwärtige Präsenzkultur zum Verkehrsinfarkt in unseren Städten führt, meint der Personalberater Michael Zondler.

„Der Handlungsdruck steigt. Automobilkonzerne und Politik müssen nun liefern. Die Politik muss jetzt endlich eine klare Vorstellung davon entwickeln, wie die Verkehrspolitik der Zukunft aussehen soll. Mit Subventionen, Quoten und Verboten wird der Staat jedoch keine Akzeptanz für neue Technologien schaffen. Stattdessen sollte er sich auf die Festlegung klarer Rahmenbedingungen beschränken und Forschung und Entwicklung mit den nötigen finanziellen Mitteln hinterlegen“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de.

Am drohenden Verkehrsinfarkt in unseren Städten werde sich aber nichts ändern, wenn zu viele Unternehmen weiterhin an der Präsenzkultur festhielten. „Wir können unsere Verkehrspolitik nicht von heute auf morgen auf neue Füße stellen. Momentan fokussieren wir uns aber zu sehr auf Verbote und negative Szenarien. Aus Personalersicht ist für mich klar: Die Präsenzkultur, wie wir sie in Deutschland leider immer noch zu sehr pflegen, ist nicht nur ein Feind der Kreativität, sondern führt über kurz oder lang zum totalen Verkehrsinfarkt. Wir brauchen eine grundsätzliche Diskussion über  unsere Definition von Arbeit. Und wir werden sehen: Wenn wir unsere Präsenzkultur radikal überdenken, werden wir auch einen Großteil unserer derzeitigen Verkehrsprobleme lösen“, so Zondler.



„Wir nutzen leider immer noch viel zu wenig die Vorteile der Digitalisierung. Anwesenheit honorieren wir oft stärker als Leistung. Dabei bringt es doch auch unseren Unternehmen nichts, wenn ihre Mitarbeiter die Straßen mit ihren Autos verstopfen oder täglich ein paar Stunden in Bus und Bahn verbringen. Darunter leiden Gesundheit, Leistung und Work-Life-Balance“, so Zondler.

„Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung sind wir in der Lage, von der althergebrachten Präsenzkultur wegzukommen und unsere Verkehrsströme besser zu ordnen als bisher. Wann endlich nutzen wir dieses Potenzial und hören auf, nur über Verbote und die vermeintlichen Nachteile der Digitalisierung zu sprechen?“, fragt der CENTOMO-Geschäftsführer.

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CENTOMO ist aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft. Die Veränderung unserer Mobilität durch Technologie öffnet neue Geschäftsfelder und entwickelt bestehende weiter. Für den Nachwuchs und Profis entstehen dadurch bahnbrechende Optionen. Die Consultants von CENTOMO arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam mit der Automobilindustrie am Fahrzeug der Zukunft und besetzen zukunftsweisende Positionen mit Top-Talenten aus aller Welt. So verschafft CENTOMO seinen Mandanten entscheidende Wettbewerbsvorteile.

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