Bilanz der CGM zu den Betriebsratswahlen 2018 im Saarland

Nach dem Ablauf der Wahlperiode für die Betriebsratswahlen 2018 am 31. Mai zieht die Geschäftsstelle Saarbrücken der Christlichen Gewerkschaft Metall folgende Bilanz:

Die Wahlbeteiligung der wahlberechtigten Beschäftigten lag in unserem Betreuungsgebiet bei durchschnittlich 72 Prozent. Damit setzt sich der allgemeine Trend zu einer niedrigeren Wahlbeteiligung auch bei den Betriebsratswahlen fort.

Die CGM ist in vielen Betrieben seit etlichen Jahren eine feste Größe. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten konnten sich insbesondere bei den größeren Unternehmen sowie bei einigen Handwerksbetrieben im Saarland gut behaupten. Insgesamt hat sich unsere Präsenz als Gewerkschaft in den dortigen Betriebsräten im Vergleich zu 2014 kaum verändert, sodass wir unseren bisherigen Einsatz für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zuverlässig fortführen können.



Ausgehend von diesen Wahlergebnissen wollen unsere Betriebsräte auch in Zukunft die wesentlichen Herausforderungen in der Arbeitswelt engagiert mitgestalten und die Beschäftigten in diesen globalen Veränderungsprozessen vor Ort gut begleiten:

Aufgrund der derzeitigen wirtschaftspolitischen Kontroversen um den weltweiten Freihandel bangen viele Menschen um den Fortbestand der westlichen Werteordnung. Zu Recht fragen sie sich, inwieweit sich etwaige Verschiebungen der Machtverhältnisse in der Welt auf ihr eigenes Leben auswirken werden. Die Betriebsräte der CGM sehen ihre Hauptaufgabe darin, die vorhandenen Sorgen und Hoffnungen sowie den Erwartungshorizont der Belegschaft in betriebliche Beratungs- und Abstimmungsverfahren einzubringen und die Menschen darin einzubinden.

Das Phänomen der Digitalisierung stellt grundlegende Anfragen an die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, und betrifft gewerkschaftliche Kernthemen, wie etwa die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das lebenslange Lernen in sich wandelnden Berufsfeldern und gute Arbeitsbedingungen auch bei neuartigen Jobs. In einer Ära tiefgreifender globaler Umbrüche kommt es umso mehr darauf an, dass die Betriebsräte konkrete Rahmenbedingungen zur aktiven Gestaltung dieser unübersehbaren Megatrends in den Betrieben aushandeln.

Von zentraler Bedeutung ist dabei, dass wir innovative Lösungen für jene Fragen entwickeln, die im Kontext fließender Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit, individueller Lebensplanung des Arbeitnehmers und einer selbstbestimmten Arbeitsweise im Betrieb aufkommen. Dabei sollten wir als Gewerkschaft auch vor unkonventionellen Ideen und neuen Instrumenten nicht zurückschrecken und, sowohl pragmatisch als auch selbstbewusst, für die Interessen der Beschäftigten eintreten.

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