Digitale Transformation in Fachverlagen: vom Buch zur Problemlösung

Fachverlage wie der VVW vertreiben traditionell Bücher und Zeitschriften für eine spezielle Zielgruppe – in diesem Fall Vertreter der Versicherungsbranche, etwa Juristen und Makler. Doch wie lange geht dieses Geschäftsmodell noch gut in Zeiten von Google und Co.? Wäre es nicht bequemer, online nach Fachinformationen zu suchen, statt in Büchern und Zeitschriftenbänden nachzuschlagen?

Vom Printprodukt zur Problemlösung – Paradigmenwechsel für Verlage

Aus solchen Überlegungen heraus haben das Karlsruher IT-Unternehmen punkt.de und die VVW GmbH das Portal „Be.in.value“ geschaffen. Dort können Kunden ein Online-Abo für die angebotenen Zeitschriften und Bücher erwerben. Der Clou dabei: Sie haben Zugriff auf das Zeitschriften-Archiv, digitalisierte Fachbücher sowie Online-Content – und das alles verschlagwortet und durchsuchbar mittels Volltext-Suche.



Damit steht bei dem Angebot nicht mehr das einzelne Produkt im Vordergrund, sondern die Lösung von Problemen und die Beantwortung von fachlichen Fragen. Somit erleichtert und verbessert das Portal seinen Abonnenten den beruflichen Alltag – ein echter Mehrwert und Zukunftsmarkt für Verlage. Auch aus Content Marketing-Sicht geht das Konzept auf: Die Zielgruppe aus der Versicherungswirtschaft hat Zugriff auf zahlreiche kostenlose Inhalte und wird so auf das Angebot aufmerksam (Stichwort Content Commerce).

Doch natürlich bedient die Plattform auch das traditionelle Geschäftsmodell: Die Webanwendung ist eine Brücke zwischen den Welten. So lassen sich die Inhalte über zahlreiche Kanäle ausspielen und verwenden – von online zu print (InDesign) und zurück.

Multichannel-Plattform mit Neos CMS

Aus technischer Sicht gab es bei dem Projekt einige interessante Herausforderungen. Die Konvertierung von bestehendem Content wurde nicht „nebenbei“ erledigt, sondern war zentrale Aufgabe – es ging darum, eine Multichannel-Plattform aufzubauen, die einen attraktiven Mehrwert schafft. Zum Multiplattform-Gedanken gehört auch eine Schnittstelle zwischen CMS und InDesign, die es ermöglicht, aus Online-Content im Handumdrehen hochwertige Druckdaten zu erzeugen und umgekehrt.

Außerdem setzte punkt.de ein umfangreiches User-Management-System auf, um verschiedene Abonnentengruppen und Redakteure abzubilden und diese nahtlos in das E-Commerce-System zu integrieren. Weitere Features sind unter anderem die automatische Erstellung eines Newsletters und mächtige Werkzeuge zur Filterung des Contents mit Fokus auf die zu erledigenden Aufgaben in der Versicherungswirtschaft. Das Content Management System (CMS) Neos bildetet die ideale Grundlage zur Verwirklichung des ambitionierten Projekts.

Die Plattform Be.in.value zeigt einen Weg in die Zukunft für Fachverlage: Es geht nicht mehr um die einfache Digitalisierung von bestehendem Content, sondern um die schrittweise Anpassung des Geschäftsmodells an die digitale Welt. Ziel ist, den Fachleuten eine reibungslose User Experience zu bieten sowie Werkzeuge, die ihnen in der täglichen Arbeit wirklich weiterhelfen und für die sie deshalb auch bereit sind zu bezahlen.

Über die punkt.de GmbH

Das Karlsruher Unternehmen punkt.de entwickelt mit über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kundenspezifische digitale Software-Lösungen im Enterprise-Bereich und bietet maßgeschneiderte Hosting-Infrastruktur-Lösungen für jede Anwendungen an. Hierdurch zählt sie zu den führenden Agenturen für Webprojekte mit TYPO3 und Neos in Deutschland. Zu den Kunden von punkt.de gehören namhafte Unternehmen wie die Deutsche Post, die Bruker Corporation oder die Karlsruher Hilfsorganisation nph deutschland e. V.

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