Digitalisierung? Aber sicher!

Immer wieder geht es durch die Medien: Unternehmen werden Opfer eines Cyberangriffs. So berichten regelmäßig Zeitungen und Nachrichtensendungen von den verheerenden Folgen, wenn Sicherheit nicht im Mittelpunkt der Unternehmen steht. Bernd Mitternacht, Geschäftsführer der ITENOS GmbH (Tochter-Gesellschaft der Deutschen Telekom AG), erklärt auf dem Business Breakfast der Firma Arend in Trier zum Thema wachsende Anzahl von Endgeräten: „Wir wachsen gerade im Bereich der Machine-to-Machine Kommunikation (kurz M2M) mit über 50%. Jedes dieser Endgeräte ist ein potentielles Angriffsziel.“ Die Telekom, die versucht entsprechende Attacken abzuwehren, habe allein im Jahr 2018 31 Mio. Angriffe im Schnitt pro Tag bei der Filterung verzeichnet. „Und, was noch viel kritischer ist, 3-8 dieser Angriffe sind unbekannten Musters“, so Mitternacht weiter.

Doch woher kommt die Gefahr? „Früher waren das Office Netz (IT) und das Produktionsnetz (OT, Maschinenpark) voneinander getrennt. Im Zuge der Digitalisierung wurde jedoch eine Verbindung zwischen den Netzen notwendig. Zum Beispiel zur Optimierung der Produktionsprozesse. Leider wird bei dieser Verbindung zwischen den Netzen nach wie vor nur unzureichend auf Sicherheit geachtet. Auch das Zwischenschalten einer Firewall reicht nicht aus, um das Produktionsnetz vor Angriffen aus dem Internet zu schützen“, erklärt Dr. Tina Hardt, Forschungskoordinatorin der Arend Prozessautomation GmbH. So viele Vorzüge die Digitalisierung auch mit sich bringt, so verheerend sind die Folgen bei einem mangelndem Sicherheitsbewusstsein. Die Existenz etablierter Unternehmen wird bedroht; Arbeitsplätze geraten in Gefahr: „Laut Statista entstanden den Unternehmen alleine in den letzten beiden Jahren Schäden in einer Gesamthöhe von rund 43 Milliarden Euro in Deutschland. Die Dunkelziffer liegt noch viel höher“, so Hardt weiter. Doch das Sicherheitsverständnis in der Produktion ist ein anderes: „Wenn Sie einen Produktionsleiter fragen, was ist Security, dann denken diese oft an irgendwelche Notausschalter oder ähnliches“, erklärt Marco Becker, Geschäftsführer der save IT first GmbH in Trier. Doch der notwendige Schutz geht weit darüber hinaus.

Grund genug für das Unternehmen Arendar IT-Security GmbH, ein Tochterunternehmen der Arend Prozessautomation aus Wittlich, den Datensammler Arendar zu entwickeln und im September in Trier vorzustellen: „Bei dem Arendar handelt es sich um ein hochsicheres, konfigurierbares industrielles IoT-Gateway, dass speziell für Shopfloor-Anwendungen konzipiert wurde und sich an unterschiedlichste Produktionsumgebungen anpasst“ erläutert Prof. Dr. h.c. Axel Haas, Geschäftsführer der Arend Prozessautomation.



Der Arendar verbindet die Prozessnetze mithilfe voneinander getrennter LAN-Schnittstellen, verschlüsselt die zu übertragenen Daten und führt eine Signaturprüfung durch, so dass der Start unsignierter Programme nicht möglich ist.

„Stellen Sie sich unseren Arendar ähnlich einem Chamäleon vor. Der Arendar sammelt die Informationen aus seiner Umwelt ein und verarbeitet diese vor (sogenanntes Edge Computing). Dabei passt er sich an die jeweilige Produktionsumgebung im Rahmen verschiedener Anschlussmöglichkeiten und Kommunikationsprotokolle an. Basierend auf einem Security-by-Design-Konzept schützt er die Produktion vor Angriffen und macht die Produktion in einer Welt voller Gefahren „unsichtbar“ – ganz wie ein Chamäleon“, erklärt Rudolf Preuß, Geschäftsführer der Arendar IT-Security GmbH.

Weitere Informationen zum Arendar erhalten Sie auf der Firmenwebseite www.arendar.io.

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