Moderner Neubau für Förderschule mit besonderem Bedarf – Hitzler Ingenieure ist Projektleiter

Die Förderschule und Heilpädagogische Tagesstätte von Helfende Hände in München-Aubing erhält einen zukunftssicheren barrierefreien Neubau mit viel Platz, um für die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung mit schweren Mehrfachbehinderungen bestmögliche Förderbedingungen zu schaffen. Hitzler Ingenieure München steht der gemeinnützigen Organisation als Projektsteurer und -leiter zur Seite und verantwortet den terminplangerechten Fortschritt der Baumaßnahme sowie deren Kosten- und Qualitätseinhaltung. Baubeginn des Ersatzneubaus ist im September.

Das Schulgebäude von Helfende Hände in Aubing mit Förderschule, Schulvorbereitender Einrichtung (SVE), Heilpädagogischer Tagesstätte (HPT) und Therapiebad ist mittlerweile über 40 Jahre alt und stark sanierungsbedürftig. Mehr noch: Nach heutigen Standards reichen Platz und technische Ausstattung längst nicht mehr aus, um zeitgemäßen Unterricht und umfassende ganzheitliche Fördermaßnahmen, darunter auch Therapie und Pflege, für die zumeist schwer mehrfachbehinderten Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten. „Das Bestandsgebäude weist eine marode Bausubstanz auf; das Therapiebad musste aufgrund von Baufälligkeiten bereits geschlossen werden“, erklärt der verantwortliche Projektleiter bei Hitzler Ingenieure, Benjamin Tretter. „Die durchgeführte Machbarkeitsstudie zeigte darüber hinaus, dass eine Sanierung des Bestands in Verbindung mit einem Erweiterungsbau kaum umsetzbar und zudem nicht wirtschaftlich ist. Auch hat sich gezeigt, dass die modernen schul- und heimaufsichtlichen Anforderungen im Bestand nicht realisiert werden können“ so Tretter. „Ein kompletter Ersatzneubau war daher unausweichlich.“

Der nun von der Arge BAURCONSULT+kplan geplante ebenerdige Neubau mit ausreichend Platz umfasst Klassenräume für Schule und Heilpädagogische Tagesstätte, die dazugehörigen Neben- und Pflegeräume, Fachdienst-, Therapie- und Physiotherapeutische Räume, einen Gymnastikraum sowie einen Werkstattbereich, eine Ausgabeküche und eine Schullehrküche. Für den Verwaltungs- und Personalbereich sind Büros für die Leitungen der jeweiligen Bereiche und deren Stellvertreter vorgesehen sowie eine Bibliothek und Aufenthalts- und Besprechungsräume. Darüber hinaus gibt es die üblichen Räumlichkeiten für den Gebäudetechnischen Bereich sowie verschiedene Lager- und Archivräume. Als Sonderfunktionen sind eine Verteiler- und Schullehrküche sowie ein neues Therapiebad mit den erforderlichen Umkleiden und Duschen geplant. „Aufgrund der Schwere und der Komplexität ihrer Behinderung benötigen die Kinder und Jugendlichen große barrierefreie Bewegungsflächen sowie eine besondere technische und räumliche Ausstattung, damit eine selbstbestimmte Teilhabe und Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft sowie eigenständige Fortbewegung im Gebäude möglich sind“, sagt der Geschäftsführer der Helfende Hände gGmbH, Reinhard Mußemann. „Der geplante Neubau berücksichtigt nicht nur das, sondern erfüllt auch die komplexen Brandschutzanforderungen für unsere auf den Rollstuhl und Betreuung angewiesenen Kinder.“



Um den geregelten Schulbetrieb mit seinem besonderen pädagogischen Konzept während der Bauarbeiten aufrechterhalten zu können, finden Unterricht und Therapiemaßnahmen ab zirka Ende August in einem Interimsbau auf einem angemieteten Grundstück in der Nähe statt. Das ist aus Sicht der Einrichtungsleitung die beste Lösung: „Bauarbeiten bei laufendem Betrieb ist in unserem Haus nahezu unmöglich“, sagt Angelika Hillreiner, die Sonderschulrektorin. „Das wäre eine zu große Belastung für unsere Kinder, ein Unterricht und eine ungestörte, ganztägige Betreuung der Kinder wäre nicht mehr möglich.“ Die Förderschule und Heilpädagogische Tagesstätte von Helfende Hände sind in einem einzigartigen integrierten Modell miteinander verwoben und arbeiten sowohl räumlich als auch organisatorisch und personell eng zusammen, damit die Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 21 Jahren eine ganzheitliche Förderung und größtmögliche Bildungs- und Entwicklungschancen erhalten. Die Kinder mit körperlichen und geistigen Einschränkungen sind bei zahlreichen Vorgängen im täglichen Leben auf Einzelunterstützung angewiesen. Auch therapeutische und medizinische Behandlungspflege wird in der Einrichtung geleistet. „Diese Versorgung wäre auf einer Baustelle nicht möglich“, betont Reinhard Mußemann. „Auch aus unserer Sicht ist ein Teilabbruch aufgrund der Grundstücks- und Gebäudegegebenheiten nicht durchführbar“, ergänzt Hitzler-Ingenieure-Projektsteuerin Larissa Schmucker. Der Baubeginn der Containeranlage ist seit Anfang April im Gange, der Umzug in die Container findet im August statt. „So kann die Neubaumaßnahme in einem Bauabschnitt durchgeführt werden“, sagt Larissa Schmucker.

Das neue Gebäude der Schule und Tagesstätte bietet Platz für 74 Schüler in zehn Klassen und soll bis zum Jahr 2023 fertiggestellt sein.

Über Hitzler Ingenieure

HITZLER INGENIEURE ist kompetenter Partner im Bereich Projektmanagement für private und öffentliche Bauherren bei der Abwicklung komplexer Baumaßnahmen im Gesundheits- und Bildungswesen, im Verwaltungs- und Wohnungsbau, in den Bereichen Freizeit und Kultur sowie bei Infrastrukturmaßnahmen. Das 1997 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in München betreut nationale und internationale Projekte vom Start bis zur schlüsselfertigen Übergabe an verschiedenen Standorten im In- und Ausland. Innovative, nachhaltige und betriebswirtschaftliche Kriterien sowie höchste Ansprüche an Qualität stehen dabei im Fokus. HITZLER INGENIEURE beschäftigt derzeit über 260 Mitarbeiter an den Standorten München, Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, Homburg, Ingolstadt, Koblenz, Köln, Landshut, Nürnberg, Stuttgart, Graz (A) und Wien (A).

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