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Schnelle Ursachenanalyse in Krisenfällen – woher stammen Salmonellen, Listeria monocytogenes & Co.?

Lebensmittelbedingte Infektionen und Rückrufe verursacht durch diverse Krankheitserreger wie Salmonellen oder Listeria monocytogenes haben auch weiterhin eine hohe Relevanz. Gerade die Anzahl der durch Listeria monocytogenes ausgelösten Lebensmittelkrisen ist in den letzten Jahren in der Schweiz aber auch in anderen Ländern kontinuierlich angestiegen.

Da Listeria monocytogenes in unserer Umwelt weit verbreitet sind und viele leicht verderbliche Lebensmittel die Vermehrung dieser Keime auch bei Kühltemperaturen begünstigen, kann man auch künftig davon ausgehen, dass die Beherrschung dieser Gefahr für viele Lebensmittelunternehmer von zentraler Bedeutung sein wird. Umso wichtiger ist es, neben vielfältigen Präventivmaßnahmen ebenfalls auf schnelle Analysenverfahren zum Nachweis sowie zur Ermittlung von Kontaminationsursachen zurückgreifen zu können.

In unserer Laborgruppe bieten wir seit Neuestem die Möglichkeit unterschiedliche Bakterienstämme von z.B. Listeria monocytogenes innerhalb kürzester Zeit miteinander zu vergleichen. Dadurch können im Fall von Kontaminationen bzw. Krisen Rückschlüsse über die Herkunft der Bakterien getroffen werden. Kontaminationsquellen können schneller gefunden und eliminiert werden, da man z.B. Stämme aus Endprodukten mit Stämmen aus Rohstoffen oder Umgebungsuntersuchungen miteinander vergleichen kann.

Dieser Stammvergleich erfolgt mithilfe des MALDI-TOF Verfahrens und ist somit schneller und kostengünstiger als molekularbiologische Verfahren, die für diesen Zweck eingesetzt werden können. Die Ergebnisse liegen nach der kulturellen Isolierung der Stämme noch am gleichen Tag vor.

Diese Möglichkeit zum Vergleich von Stämmen isolierter Mikroorganismen ist auch bei anderen Krankheitserregern wie z.B. Salmonellen, Bacillus cereus, Staphylococcus aureus ,Cronobacter spp. etc. möglich. Aber auch bei Kontaminationen mit Verderbniserregern wie z.B. Milchsäurebakterien, Essigsäurebakterien, Pseudomonaden oder Hefen kann diese Methode zur schnellen Ursachenanalyse erfolgreich eingesetzt werden.

Mittels dieser neuen Technologie sowie in Verbindung mit anderen Schnellmethoden wie z.B. RT-PCR können unsere Experten von Tentamus Helvetia in Krisenfällen schnell und zuverlässig unterstützen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Über die Tentamus Group GmbH

Die Tentamus Group wurde 2011 gegründet und ist ein globales Labor- und Servicenetzwerk, mit den Schwerpunkten in Europa, China, Japan, Indien und den USA. Akkreditiert und lizensiert testet, auditiert und berät Tentamus alle Bereiche, die mit dem Menschen zusammen hängen (Lebens- und Futtermittel, Pharmazeutika und Arzneimittel, Agrochemikalien, Kosmetika, Umwelt und Landwirtschaft sowie Nahrungsergänzungsmittel). Das Unternehmen ist global an über 70 Standorten mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig.

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Dirk Lorenz
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