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Ersatzteilmanagement ist systemrelevant

Der Aufbau von Produktionskapazitäten war und ist immer mit Unsicherheiten verbunden. Je innovativer ein neues Produkt ist, desto höher ist die Unsicherheit. „Eigentlich“ gibt es hierfür in Deutschland sehr, sehr viel Erfahrung. Was für uns in diesem Zusammenhang spannend ist, ist dass das Ersatzteilmanagement als das gesehen wird, was es immer schon war und zukünftig auch sein wird, nämlich systemrelevant.

Jens Spahn sagte: „[…] Ich will Ihnen einmal ein Beispiel bringen. BioNTech/Pfizer hatten geplant 100 Millionen Dosen bis Ende letzten Jahres zu produzieren. Dann hat es Produktionsprobleme gegeben und sie konnten am Ende nur 50 Millionen, nur die Hälfte, produzieren bis Ende letzten Jahres. Die ersten Produktionsthemen hat es schon letztes Jahr gegeben. Weil Impfstoffproduktion aufbauen, da fällt irgendwas aus, irgendein kleines Stückchen, das ist so komplex, dann steht alles still.“


Egal in welcher Branche sie zuhause sind, sehr häufig wird das Ersatzteilmanagement noch wie ein Stiefkind behandelt. In den vergangenen  guten Wirtschaftsjahren ist es oftmals nicht aufgefallen – zumindest was den Jahresabschluss betrifft – wenn es zu einem Stillstand wegen fehlender Ersatzteile kann. Noch viel weniger aufgefallen sind die hohen Suchzeiten nach  Ersatzteilen – für die Entscheidungsträger waren dies eher Kleinigkeiten. Schon spannender wurde es für den Vorstand, wenn der Wirtschaftsprüfer oder der Steuerprüfer monierte, dass die Lagerwirtschaft nicht den GoB’s entspricht. Erst dann läuteten die Alarmglocken. Das ist der Fall, wenn Teile nicht inventarisiert wurden. Das kann schnell passieren, wie das folgenden Beispiel aufzeigt: Zusätzlich zu einer neuen Anlage wird ein Ersatzteil-Set gekauft. Diese in einer Kiste mitgelieferten Ersatzteile, werden zwar als Anschaffungsnebenkosten aktiviert und somit planmäßig abgeschrieben. Allerdings werden diese Kisten oftmals in eine Ecke gestellt; damit beginnt die Malaise: Die in der Kiste aufbewahrten Teile werden nicht inventarisiert. Damit stehen sie aus Sicht der Materialwirtschaft dem operativen Geschäft quasi nicht zur Verfügung. Sie können ggf. nur mit einem recht hohen Suchaufwand gefunden werden. Da man bei einem Ernstfall (s. oben) keine Zeit hat, werden sie -koste es was es wolle- schnell beschafft. Die Versorgungssicherheit ist gefährdet bei gleichzeitiger Steigerung der Kapitalbindung. Eine sachgerechte Vermögensaufstellung ist nicht möglich, auch das operative Geschäft leidet darunter, da sich die Durchlaufzeiten in der Produktion verlängern. Kunden können somit nicht mehr vereinbarungsgemäß bedient werden. Dies wird nun vermehrt zu einem wirklichen Problem für die Unternehmen, weil es Konkurrenz international wächst. Die asiatischen Wettbewerber werden von Tag zu Tag schneller und steigern gleichermaßen die Produktqualität bei ebenfalls steigender Produktivität. Die Hebelwirkung des Ersatzteil Managements wird immer noch unterschätzt und somit auch die Kosten, die durch nicht bestandsgeführte Läger entstehen. Für viele Maschinenbauer wird sich dies zukünftig zu einem veritablen Problem auswachsen.

Wir zeigen Ihnen Wege auf, wie sie ihr Ersatzteilwesen digitalisieren können. Wir haben eine Software entwickelt, die sie bei der Transformation von nicht bestandgeführten Lägern in bestandgeführte Läger unterstützt. Gerne teilen wir mit ihnen unsere langjährigen Erfahrungen.  

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