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Tricks statt Sternchen

Geschlechtersensible Sprache macht das Schreiben von Werbetexten nicht einfacher. Wer zum Beispiel Passivsätze in Aktivsätze umwandelt, um das Publikum direkter und persönlicher anzu-sprechen, hat das Problem: Er oder sie muss Ross und Reity nennen – also Personen, die männlich, weiblich oder divers sein können. Der Texterverband hat nun, einschließlich aller Varianten, rund 20 Gender-Methoden untersucht – darunter altbewährte wie die Nennung beider Geschlechter und exotische wie das „Entgendern nach Phettberg“ (Reity statt Reiter oder Reiterin). In der Übersicht „Gendern für Textys“ stellen die Sprachpraktikterinnen und -ker die Historie der Methoden vor, ihren Sinn und skizzieren tabellarisch auch ihre Vor- und Nachteile auf verschiedenen Werbetext-typischen Einsatzfeldern.

Dabei werden Hintergründe deutlich, die nur wenigen Laien bewusst sein dürften, an die die Profis der Textverständlichkeit aber denken müssen: Viele Genderzeichen „haben eigentlich eine andere Funktion: Stern für Fußnoten oder Pflichtfeld in Online Formularen; Doppelpunkt und Schlusspunkt als Satzzeichen; Mediopunkt in Leichter Sprache zur Silbentrennung.“ Die Autorys wollen zwar keine Empfehlungen aussprechen, aber am Ende deuten sie doch einen Königsweg (?) – einen Königinnenweg (?) – einen königlichen Weg an: geschlechtsneutrale Formulierungen.

Ein guter Trick ist auch, Tätigkeiten zu benennen, beispielsweise in Relativsätzen: „Wer professionell textet, hat mit dem Gendern keine Probleme.“ statt „Texter haben mit dem Gendern keine Probleme.“

Doch Vorsicht ist auch hier geboten: „Nominalisierungen, Gerundien und Passivkonstruktionen helfen, können aber stilistisch grenzwertig sein.“ Vor allem, wenn auf ein Textbudget verzichtet wurde.

Das Werk ist als PDF auf der Website des Texterverbands erhältlich. Es hat keinen fixen Preis, aber wer es wertschätzt, wird gebeten, einen freiwilligen Preis zu entrichten, um die ehrenamtliche Arbeit des Fachverbandes zu unterstützen.

Über Texterverband – Fachverband freier Werbetexter e. V. c/o Andreas Nowak

Der Texterverband – Fachverband freier Werbetexter e. V. steht seit 1987 für Qualität aus 26 Buchstaben, starke Konzepte und erstklassige Texte. Er gibt freiberuflichen Texterinnen und Textern im deutschsprachigen Raum eine Stimme und leistet Lobbyarbeit für das geschriebene Wort. Die Mitglieder des Texterverbands sind anerkannte und geprüfte Branchenprofis und machen sich stark gegen schwache Werbung. – Auch in der Marketingkommunikation sind realistische Kalkulationen ein Dauerthema. Informationen über Honorare, Nutzungsrechte und die Voraussetzungen erfolgreicher Textprojekte liefert seit vielen Jahren der Marktmonitor des Texterverbands. Die aktuelle Auflage der 40-seitigen Broschüre ist 2021 erschienen und kann zum Preis von 19,90 Euro über die Website des Texterverbands bestellt werden.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Texterverband – Fachverband freier Werbetexter e. V. c/o Andreas Nowak
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