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Sanfter Kraftriese: Neuer Bernoulli-Vakuumgreifer der Serie ZNC arbeitet leiser, leistungsstärker und energieeffizienter

Ob in der Textil-, Automobil- oder Lebensmittelindustrie: Der Transport sensibler Werkstücke wie Stoffe, Leiterplatten oder Folien erfordert eine besonders sanfte Aufnahme verschiedenster Oberflächen, um keine Schäden oder Abdrücke zu hinterlassen. Einen sicheren, kraftvollen und abdruckfreien Transfer ermöglichen die neuen Vakuumgreifer in Bernoulli-Ausführung der Serie ZNC des Automatisierungsspezialisten SMC: Diese sind erhältlich mit wahlweise extra leichten oder robusten Gehäusen, ausgestattet mit optionalen Features zum rutschfreien und leiseren Transfer von Werkstücken – und bieten im Vergleich zum bestehenden Bernoulli-Modell eine um bis zu 5,7-fach gesteigerte Hebekraft sowie eine hohe Energieeffizienz.

Der Spezialist für elektrische und pneumatische Automatisierung SMC ermöglicht mit seinen neuen Vakuumgreifern der Serie ZNC den sicheren Transfer bevorzugt von weichen und perforierten, aber auch von harten und luftundurchlässigen Werkstücken. Die Grundausführung der Serie greift etwa ein luftundurchlässiges Glaswerkstück berührungsfrei. Dabei ermöglicht der Bernoulli-Effekt eine sanfte Adsorption mit verringerter Drehlast und steigert so Prozesssicherheit sowie Produktqualität. Um ein Verrutschen zu vermeiden, können die Vakuumgreifer optional mit einem Anschlag und zum leiseren Ansaugen forminstabiler Werkstücke mit einer Abdeckung zur Schwingungsunterdrückung ausgestattet werden – in beiden Fällen wird in den berührenden Zustand gewechselt. Ein optionaler Drucksensor erkennt die Belegung mit einem Werkstück und erleichtert die Prozessüberwachung. Gegenüber dem bestehenden Bernoulli-Effekt-Modell bietet die Serie mit bis zu 28,3 N zudem eine um 5,7-fach höhere Hebekraft und senkt im Vergleich zum Zyklon-Effekt-Modell den Druckluftverbrauch um 72 %.

Sichere und abdruckfreie Transferleistung

Erhältlich ist die Serie ZNC mit den Ø 20, 30, 40 und 60 mm und drei optionalen Gehäusematerialien Aluminium für allgemeine Anwendungen, leichtem Kunststoff (z.B. für die Halbleiterindustrie) sowie rostfreiem, korrosionsbeständigem Stahl (z.B. für die Lebensmittelindustrie). Mit der Grundausführung lässt sich ein flaches, hartes und luftundurchlässiges Werkstück wie Glas berührungsfrei aufnehmen: Beim Annähern erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit der Luft zwischen Greifer und Werkstück, wobei ein Unterdruck entsteht und letztgenanntes adsorbiert wird. Die Hebekraft des Greifers und das Gewicht des Werkstücks sind dabei auf einen Abstand von 0,2 bis 0,5 mm abgeglichen.

Geräuscharmer und FDA-konformer Betrieb

Um ein Verrutschen von flachen und formstabilen Werkstücken zu verhindern, lässt sich ein Anschlag aus wahlweise hitzebeständigem Silikonkautschuk oder NBR für eine bessere Abriebfestigkeit anbringen. Hierbei wird das Werkstück direkt gegriffen – und somit ein berührender Zustand hergestellt. Sollen hingegen weiche Werkstücke wie Stoff oder Papier aufgenommen werden, könnten diese mit dem Greifer in Kontakt kommen und Schwingungsgeräusche verursachen. Für einen geräuschreduzierten Betrieb hat SMC für die Serie ZNC daher eine optionale, gemäß 21CFR§177 FDA-konforme Abdeckung entwickelt: Diese unterdrückt die durch Schwingungen entstehende Geräuschentwicklung bei dünnen, weichen Werkstücken um bis zu 17 dB [A]. Auch hier wird in den berührenden Zustand gewechselt.

Einfach verbunden in vielen Einsatzbereichen

Darüber hinaus verfügt die Serie ZNC über mehrere Anschlussvarianten, die als Sensor- oder Entlüftungsanschluss verwendet werden können. Ein optionaler Drucksensor (Serie PSE541-M5-X2) am Mehrfachanschluss erkennt die Belegung durch ein Werkstück und vereinfacht die Prozessüberwachung. Die Druckluftversorgung ist von oben und von der Seite sowie vollkommen schlauchfrei möglich. Am oberseitigen Druckluftanschluss kann zudem ein O-Ring montiert werden. All dies in Summe spart letztlich Zeit, Material und erleichtert die Installation.

Von Automotive und Elektrotechnik über die Lebensmittel- und Verpackungsindustrie bis hin zur Textilbranche und der allgemeinen Automatisierung: Die neue Serie ZNC von SMC lässt sich dank der Gehäusevarianten und optionaler Features flexibel an viele Anwendungen anpassen – und sorgt für einen sicheren Transport von Werkstücken, die in Bezug auf Streifen oder Saugspuren empfindlich sind, bei Perforationen wie bei elektronischen Leiterplatten oder von generell dünnen und sensiblen Materialien wie Papier, Stoffen, Isolationsfolie, Luftpolsterverpackungen oder Flüssigkristallglas.

Über die SMC Deutschland GmbH

Führender Hersteller, Partner und Lösungsanbieter für pneumatische und elektrische Automati­sierungstechnik – die SMC Deutschland GmbH bietet seit mehr als 40 Jahren ein umfassendes Produktspektrum vom Ventil bis zum Temperiergerät mit mittlerweile mehr als 12.000 Basismodellen und über 700.000 Varianten für unter­schiedlichste Industriebranchen. Die innovativen Automatisierungslösungen des Unternehmens mit Sitz in Egelsbach bei Frankfurt am Main finden sich unter anderem im Automobil- und Werkzeugmaschinenbau, in der Automationstechnik, der Elektronik und der Robotik sowie in der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie wie auch in den Bereichen Life Science und Medizintechnik. SMC erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatz von 185 Millionen Euro und beschäftigt bundesweit 735 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus steht allen Kunden ein flächendeckendes, kompetentes Service- und Vertriebsnetzwerk zur Seite. Zudem forciert SMC das Thema Nachhaltigkeit in einem breiten Kontext aus Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheitsfürsorge und Mitarbeiterförderung sowie gesellschaftlichem Engagement: von Produkten und Services über innerbetriebliche Maßnahmen bis hin zu Projekten für die Gemeinde.

Die SMC Deutschland GmbH gehört zur 1959 in Japan gegründeten SMC Corporation, die in 83 Ländern weltweit mit 31 Produktionsstätten vertreten ist. Der Weltmarktführer für pneumatische Automatisierungstechnik mit einem Marktanteil von 38 Prozent erzielte im Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro und beschäftigt global 21.620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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