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Intelligente TGA-Planung stellt Weichen für den wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb von Forschungseinrichtungen

Ein Jahr nach dem ersten symbolischen Spatenstich beginnen in diesem Monat die konkreten Bauarbeiten am Forschungsneubau des Hahn-Schickard Institutes für Mikroanalysesysteme in Freiburg. Unter den zahlreichen Anforderungen, die seine zukünftigen Betreiber an die Gestaltung und Ausstattung des Forschungsgebäudes stellen und in die Planung einbezogen werden mussten, sind Aspekte der Energieeffizienz und der Nachhaltigkeit des Gebäudebetriebs in allen Bereichen präsent. Mit der Verantwortung für die Technische Gebäudeausstattung (HLKS+EMSR-Technik) verfolgte die REHATEC Planungsgesellschaft bei der Planung des Neubaus die zentrale Aufgabe, funktionale Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele auf ihre Machbarkeit und wirtschaftliche Vereinbarkeit hin zu prüfen und dem Bauherren entsprechende Optionen aufzuzeigen.

Gemeinsam mit Bodengutachter, Statiker und Außenanlagen-Planung wurden im Vorfeld die Möglichkeiten der Grundwassernutzung zu Kühlzwecken untersucht. Der Bedarf an energieintensiver Kälteerzeugung zur Entfeuchtung des Zuluftstromes konnte auf das notwendige Maß für den anspruchsvoll temperierten Reinraum minimiert werden. Diese Energieeinheit wird platzsparend in das entsprechende Lüftungsgerät integriert. Durch größere Rückkühlwerke und Umluftkühler sowie Nutzung der Flächenheizung auch zu Kühlzwecken kann das restliche Gebäude dagegen mit sensibler Kälte gekühlt werden. Dies wird unterstützt, indem der Zuluftstrom der umfangreichen Laborbereiche durch eine adiabate Abkühlung (Prinzip der Entstehung von Kühlung durch Wasserverdunstung) des Abluftstromes über Kreuz vorgekühlt wird. Dadurch kann hierbei vollständig auf elektrisch erzeugte Kompressionskälte verzichtet werden.

Die Elektroplanung trägt zu dem Nachhaltigkeitskonzept mit einer großen Photovoltaik-Anlage und Elektroauto-Parkplätzen bei.

Für ein weiteres Projekt mit hohen Anforderungen an die TGA-Planung in Hinblick auf Energieeffizienz hat die REHATEC Planungsgesellschaft kürzlich ebenfalls den Zuschlag erhalten: der Forschungsneubau des neuen Fraunhofer-ISE Kompetenzstandorts für Wasserstofftechnologien HYKOS in Freiburg. Das vom Land Baden-Württemberg und dem Bund finanzierte Bauprojekt widmet sich der Erforschung und Entwicklung neuer Wasserstofftechnologien. Als eigenständiges Institut für Wasserstofftechnologie soll HYKOS einen wichtigen Beitrag auf dem begonnenen Weg zur Klimaneutralität leisten. Entsprechend ehrgeizig fallen auch die Zielvorgaben für die TGA-Planung aus, die sich unter anderem am Baubewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen orientieren und hier mindestens die Zertifizierungsstufe „Silber“ erreichen sollen, was auch als Mindestanforderung für Bundesbauten gilt und einen Erfüllungsgrad der Norm zwischen 65 und 80 Prozent darstellt.

„Die beiden Projekte Hahn-Schickard Institut und HYKOS demonstrieren die Leistungsfähigkeit moderner TGA-Planung durch REHATEC in den Bereichen Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“, erklärt Frank Ganter, Geschäftsführer und Technischer Leiter der REHATEC Planungsgesellschaft mbH. „Dabei stehen sie stellvertretend nicht nur für den Forschungsbereich, sondern können auch auf die Industrie übertragen werden.“

Über die REHATEC Planungsgesellschaft mbH

Die REHATEC ist eine unabhängige Planungsgesellschaft für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) mit Schwerpunkt im Bereich der Industrie, Forschung und Bildung.
Mit einem erfahrenen und dynamischen Team beraten wir industrielle und öffentliche Bauherren bei der Projektentwicklung und übernehmen die gesamtverantwortliche Planung von Gebäuden, Fertigungsbereichen sowie der erforderlichen Infrastruktur.

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