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Von Sachsen für Sachsen: Demirel Crimp Technik sichert IT-Prozesse mit Lösungen aus einer Hand

Als mittelständisches Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt die Demirel Crimp Technik GmbH (Demirel) seit über 40 Jahren Werkzeuge, Maschinen und Vorrichtungen für die kabelverarbeitende Industrie. Diese kommen weltweit in der Automobilindustrie, der Haushaltsgeräte- und Heimelektronikindustrie sowie im Maschinen- und sonstigen Fahrzeugbau zum Einsatz.

Vertrauen in Zusammenarbeit seit über 15 Jahren
Mit dem Erwerb von Autodesk®-Lizenzen für die Konstruktionsabteilung im Jahr 2008 begann auch die Zusammenarbeit mit der N+P Informationssysteme GmbH (N+P). Regelmäßige Softwareverlängerungen bildeten den Grundstein für einen kontinuierlichen Austausch zwischen beiden Firmen. Die positive Geschäftsentwicklung, ein schnelles Wachstum im Bereich von Umsatz und Mitarbeitern sowie das Handling zahlreicher Kundenaufträge führten bei dem Zittauer Unternehmen allerdings dazu, dass man mit den eingesetzten Softwarelösungen an eine Grenze kam. Erschwerend kam hinzu, dass vorhandene Insellösungen nicht miteinander agierten. Damit beherrschten die doppelte Dateneingabe, eine händische Auftragsbearbeitung sowie eine zeitaufwendige Auftragskontrolle die Arbeitsweise bei Demirel. Es wurde schnell klar, dass eine Aktualisierung der bereits vorhandenen ERP-Lösung sowie die softwaretechnische Verknüpfung aller Abteilungen hier Abhilfe schaffen können.

N+P unterstützt mit Beratungskompetenz und Prozessverständnis
In einem ersten Schritt forcierte das Projektteam bei Demirel ein Update der bereits vorhandenen ERP-Lösung. Da dieses Vorhaben leider scheiterte, kam es 2013/2014 mit der Unterstützung der N+P Industrieberatung GmbH zu einem umfassenden ERP-Auswahlprozess. Fünf Anbieter erhielten Einblick in die Unternehmensprozesse und hatten die Gelegenheit auf Basis eines Fragenkatalogs ihre Systeme zu präsentieren. N+P ging mit der ERP-Lösung APplus ihres Karlsruher Partners Asseco Solutions AG ins Rennen und entschied dieses schlussendlich auch für sich. Ausschlaggebend waren die generelle Umfänglichkeit des Systems, der spezifische Funktionsumfang in den Bereichen Lagerwirtschaft, Fertigung, Planung und Zeiterfassung sowie das einfache Systemhandling. Getroffen wurde die Entscheidung von einem Gremium bestehend aus 12 Key-Usern, inkl. verschiedener Abteilungsleiter sowie der Geschäftsführung.

ERP als zentrale Informationsdrehscheibe
Nachdem die Entscheidung getroffen war, begann die intensive Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Eine gute Planung sowie die verbindliche und konsequente Termineinhaltung waren ausschlaggebend dafür, dass bereits nach einer Laufzeit von ca. neun Monaten der erfolgreiche und – laut Aussage des Projektleiters bei Demirel – auch geräuschlose Golive der neuen ERP-Software am 1. Januar 2015 erfolgen konnte. Seit dem laufen alle Prozesse vom Einkauf über den Vertrieb bis hin zur Buchhaltung; von Konstruktion über Lager, Materialwirtschaft sowie Fertigung und Planung in einem System zusammen.

Mit Einführung von APplus wurden parallel im Rechnungswesen die Software-Lösung Diamant des Bielefelder Herstellers Diamant Software GmbH sowie die eigenentwickelte MES-Lösung NuPMES implementiert. Über die bei N+P ebenfalls selbstentwickelten Integrationsbausteine der NuPc0nnect-Familie wurden einerseits die Konstruktion und andererseits das Finanzwesen nahtlos an die ERP-Lösung angebunden und somit ein lückenloser Datenaustausch sichergestellt.

Die neu strukturierten Prozesse wurden für die Mitarbeitenden nun auch optisch ersichtlich. Demirel fertigt Werkzeuge mit zahlreichen Einzelteilen. Wurde früher ein Einzelteil fertiggestellt, fand dies seinen Platz in einer Kiste und verblieb dort so lange, bis auch die weiteren Einzelteile der Stückliste abgearbeitet waren. Dies führte dazu, dass große Lagerflächen mit zahlreichen Kisten belegt waren. Viele Kisten bedeuteten gleichzeitig viele Aufträge. Dieser Indikator fiel mit der Umstellung auf APplus weg, was gerade in der Anfangszeit die Geschäftsführung verunsicherte. Heute werden die Teile digital reserviert und erst dann, wenn der Auftrag abgearbeitet ist, kommt es zu einer Kommissionierung. Unterstützt wird das Zusammentragen der Teile auch durch ein an APplus angebundenes Leanlift-System. Insgesamt befinden sich ca. 70.000 Artikel im ERP-System, davon sind in etwa 40.000 Fertigungsartikel und 30.000 Zukaufteile.

Planungskalender löst Turnschuhadministration ab
Vor Einführung der bereichsübergreifenden IT-Lösung war es Demirel gegenüber seinen Kunden nicht möglich, schnelle und valide Aussagen zu Lieferterminen zu treffen. Vertriebsmitarbeiter mussten verschiedene Abteilungen anlaufen, um die für Terminzusagen benötigten Informationen zusammenzutragen. Heute stehen an den meisten Maschinen BDE-Terminals. Die Werker sehen ihre Aufträge und melden verlässlich Daten zurück. Ein für die Vertriebsabteilung speziell entwickelter Planungskalender in APplus greift auf diese und weitere Datenquellen zu, verknüpft Informationen wie Auftragsstatus, notwendige Mustermaterialien, Teileverfügbarkeit und ermöglicht damit die sichere Benennung von Lieferterminen. Die neu gewonnene Termintreue sorgt bei Demirel-Kunden für eine hohe Zufriedenheit und führt zu Planungssicherheit.

Digitalisierungsstrategie strebt weitere Papierminimierung an
Das Zittauer Unternehmen ist mit seinem Geschäft zu 85 % Zulieferer für den Automobilbau. Dies hat strikte Kundenvorgaben in der Produktentwicklung zur Folge und führt zu aufwendigen Dokumentationspflichten. Aktuell gibt es daher noch zahlreiche physische Akten, in welchen diese Auflagen pro Kunde zusammengefasst sind. Mit der Einführung der DMS-Lösung PRO.FILE – ebenfalls durch N+P – und der gleichzeitigen Digitalisierung dieser Akten, gehört dieses Papier ebenfalls bald der Vergangenheit an. Ergänzend wird die Nutzung von mobilen Endgeräten in der Fertigung erweitert, so dass Daten sehr viel schneller eingegeben werden oder je nach Anwendungsfall verfügbar gemacht werden können. Geplant ist weiterhin, dass Zollvorgaben und Informationen zu Ein- und Ausfuhr über die Integration von BEX ebenfalls in APplus zur Verfügung stehen und somit ein weiteres Drittsystem durch N+P abgelöst wird.

Über die N+P Informationssysteme GmbH

Die N+P Informationssysteme GmbH ist seit 1990 der kompetente Ansprechpartner für die Digitalisierung der mittelständischen Fertigungs- und Bauindustrie. Für Kunden der Fertigungsindustrie ist die Aufstellung von N+P als Digitalisierungspartner für die gesamte Wertschöpfungskette von Konstruktion (CAD) über Fertigung (CAM), Planung (ERP) und Steuerung (MES) bis zum Datenmanagement (PDM/PLM) im deutschsprachigen Raum einzigartig. Auch für die Bauindustrie ist N+P Anbieter für die durchgängige Digitalisierung des Gebäudelebenszyklus (Planen – Bauen – Betreiben) und verbindet die die IT-Systeme von Planung (CAD/BIM), Bauablaufmanagement (BUILD) und Gebäudebetrieb (CAFM). Durch stetige Weiterentwicklung kann das inhabergeführte Familienunternehmen heute auf ein Team von ~200 IT-Spezialisten an sieben Standorten in Deutschland bauen.

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