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Erster Meilenstein im Entwicklungsprojekt Phoenix BMC

Im Wesentlichen besteht Phoenix BMC aus drei Prozesseinheiten, mit denen die verschiedenen Brau-Reststoffe aufbereitet werden. Dabei werden Protein-Hydrolysat und Mineraldünger aus den Reststoffen abgetrennt, bevor dann Biogas erzeugt wird. Sein Entwicklungsprojekt testet Steinecker seit Anfang 2023 in der bayerischen Brauerei Ustersbach.

Nun wurde das erste Modul zur Eiweißgewinnung, in dem aus Treber und Hefe ein Protein-Hydrolysat gewonnen wird, in Betrieb genommen. „Manche der dafür installierten Anlagenteile – eine Kolloidmühle sowie einen Membranfilter für Maische – waren für uns als Brauer neu. Deshalb mussten wir uns technologisch erst einmal darauf einstellen, dies ist uns aber nach mehreren Versuchsreihen gut gelungen“, so Dr. Ralph Schneid, der bei Steinecker die Produktentwicklung leitet.

Sehr gute Qualität des gewonnen Hydrolysats

Die bei der Planung anvisierten KPIs konnte Steinecker dabei nicht nur erfüllen, sondern oftmals sogar überschreiten: „Die Qualität des Hydrolysats ist sehr gut, wir haben 55 Prozent der Aminosäuren als essenzielle Säuren vorliegen“, fasst Dr. Ralph Schneid zusammen. Dies ist für Steinecker ein wichtiges Ergebnis, da pflanzliches Protein momentan ein begehrter Rohstoff auf dem Lebensmittelmarkt ist. „Für die weitere Verarbeitung des Hydrolysats konnten wir auch schon erste Kontakte knüpfen“, so Schneid.

Nachdem das erste Modul jetzt erfolgreich in Betrieb genommen ist, wartet für das Steinecker Team in Ustersbach schon die nächste große Aufgabe, wie Dr. Ralph Schneid berichtet: „Jetzt beginnt in Ustersbach gerade die Installation des Moduls 2, welches dann in einer Versäuerungsfermentation den noch verbliebenen Stickstoff freisetzt und mittels Ionentauscher aus der Biomasse abtrennt.“

Über die Krones AG

Der Krones Konzern mit Hauptsitz in Neutraubling, Deutschland, plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik. Und auch für das Bottle-to-Bottle Recycling von PET-Flaschen bietet Krones die passende Lösung. Zahlreiche Produkte und Services der Krones Tochtergesellschaften, wie beispielsweise rund um die Digitalisierung, digitale Behälterdekoration, Intralogistik und auch eine eigene Ventilproduktion ergänzen das im House of Krones abgebildete Produktportfolio. Täglich werden Millionen von Flaschen, Dosen und Formbehältern mit Krones Anlagen verarbeitet, vor allem in Brauereien, der Softdrink-Branche sowie bei Wein-, Sekt- und Spirituosenherstellern, aber auch in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie der chemischen, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie. Weltweit beschäftigt Krones rund 17.200 Mitarbeitende. Der Konzernumsatz 2022 betrug 4,209 Mrd. Euro. Circa 90 Prozent des Umsatzes erzielt Krones im Ausland. Zum Krones Konzern gehören neben der börsennotierten Krones AG mehr als 100 Tochtergesellschaften und Niederlassungen weltweit.

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