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Prozessindustrie 4.0: Wie modulare Anlagen helfen, schneller, flexibler und günstiger zu produzieren

„Time-to-Market is King“, lautet ein viel gehörtes Motto unserer Zeit. Nur: Um jeden Preis geht es nicht. Kosteneffizienz ist mindestens so wichtig wie das immer schnellere Verwirklichen von Innovation. Wie in der Prozessindustrie beides zusammenfindet, zeigt jetzt das neue Seminar „Modulare Anlagen in der Prozessindustrie“ von Deutschlands ältestem technischen Weiterbildungsinstitut. Am 06. und 07. Oktober 2026 weist das HDT (Haus der Technik) in seinem Essener Stammhaus den Weg zu mehr Wettbewerbsfähigkeit mithilfe flexibler Produktionssysteme der nächsten Generation.

Vorbild Plattformtechnologie

Bei modularen Anlagen sind andere Industrien längst weiter. „Im Automobilbau zum Beispiel kennt man das seit vielen Jahren unter der Bezeichnung ‚Plattformtechnologie‘. Aber auch für Chemiefirmen und Anlagenbauer eröffnen sich hierdurch ausgesprochen interessante Möglichkeiten, Wettbewerbsvorteile zu generieren“, erklärt der verantwortliche Fachbereichsleiter Dipl.-Ing. Kai Brommann. 

Modularisierung trägt außerdem dem anhaltenden Trend zu speziell angepassten Produkten für Endkunden Rechnung. Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der Steigerung der Geschwindigkeit bei Markteinführungenbeispielsweise für die Pharmaindustrie und bei Vorprodukten. Dass das für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg mitentscheidend ist, hat schon die Impfstoff-Entwicklung während der SARS-CoV-2-Pandemie deutlich vor Augen geführt.

Dementsprechend sind innerhalb der Spezialchemie und Pharmaindustrie Pilotanlagen bereits in Betrieb. Überdies ist unter Mitwirkung aller Verbände (VDMA, Dechema, ZVEI, NAMUR) eine Industrie-Initiative entstanden, die darauf abzielt, allgemeine Voraussetzungen und Standards zur Stärkung des Standortes Deutschland zu schaffen.

Neue Verfahren gewinnbringend einsetzen

Der industriellen Logik folgend, lernen Teilnehmende des HDT-Seminars die veränderten Prozesse und Wertschöpfungsketten unter den Bedingungen einer modularen Produktion kennen und erfahren, durch welche strategischen Maßnahmen sich diese im eigenen Unternehmen sicher und gewinnbringend einsetzen lassen.

Die Veranstaltung ist insgesamt so konzipiert, dass in Gruppen auf individuelle Themen und Fragestellungen eingegangen wird. „Der interaktive Seminaraufbau zahlt – typisch HDT – erheblich auf den praktischen Nutzen ein“, kommentiert der neue stellvertretende HDT-Fachbereichsleiter Dipl.-Ing. Frank Adamczyk.

Von Basics bis Best Practice

Der erste Teil des Seminars macht mit den Basics vertraut, also mit Grundbegriffen und Grundprinzipien der Modularisierung. Der zweite Teil widmet sich den wesentlichen Elementen der Modularisierung: modulare Systeme, modulares Engineering, „Batch to Conti“, modulare Automatisierung, modulare Anlagenkonfiguration, modulare Produktionssysteme, Digitalisierung und Betrieb modularer Anlagen. Zudem stehen die in der Entwicklung befindlichen Standards und Normen (VDI 2776, VDI2658, IEC-Normen) auf dem Programm.

Der dritte Teil des Seminars behandelt konkrete Anwendungen und Best Practices aus der Chemie, Pharmaindustrie und Infrastruktur (Abwasseranlagen, Drucklufterzeugung, Kälteanlagen etc.).

Weitere Programmdetails finden sich auf der HDT-Website:

Modulare Anlagen in der Prozessindustrie
https://www.hdt.de/modulare-anlagen-in-der-prozessindustrie-h050037581

HDT-Gesamtprogramm Anlagenplanung/Instandhaltung
https://www.hdt.de/anlagenplanunginstandhaltung/

Über Haus der Technik e. V.

Das HDT begleitet Menschen und Unternehmen individuell in die wissensbasierte Arbeitswelt von morgen. Mit professionellem Praxis-Know-how und beraterischer Expertise gibt Deutschlands ältestes technisches Weiterbildungsinstitut seit über 90 Jahren die richtigen Impulse, um im Wettbewerb den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Als die gefragte Plattform für Innovation durch Wissenstransfer bietet das HDT ein beispielhaft breit gefächertes Weiterbildungsprogramm an, das sich von fachspezifischen Seminaren und Inhouse-Workshops über interdisziplinäre Tagungen bis hin zu zertifizierten Lehrgängen und Bildungsabschlüssen erstreckt. Dabei arbeitet das HDT traditionell eng mit ausgesuchten Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland zusammen.

Unter der Marke hdt+ bündelt das HDT seit einiger Zeit sein digitales Weiterbildungsangebot. Hochwertige Online-Seminare sowie Hybridformate, bei denen Sie sich online live zu einem Seminar oder einer Tagung dazuschalten können, liefern exklusiv sofort anwendbares Praxiswissen aus erster Hand – direkt bis an den Arbeitsplatz. Der digitale Campus hdt+ bietet gegenüber gegenüber klassischen Seminaren und sonstigen konventionellen Weiterbildungsmaßnahmen viele messbare Vorteile. Der Wegfall von Reise- und Übernachtungskosten ist nur einer davon.

Als bedeutendes Kongresszentrum bildet das Stammhaus des HDT, das Essener Haus der Technik, darüber hinaus seit Jahrzehnten den perfekten Rahmen für Firmenveranstaltungen, Betriebsversammlungen, Messen und Roadshows. Räume unterschiedlichster Größe mit bis zu 600 Sitzplätzen, eine 500 m² große Multifunktionsfläche sowie Ausstellungsflächen von 300 m² warten mit modernster Medien- und Beleuchtungstechnik auf. Organisation und Service inklusive Top-Catering lassen keine Wünsche offen und machen jedes Event zum unvergesslichen Ereignis.

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Hollestraße 1 45127 Essen Tel.: +49 (201) 1803-1 E-Mail: hdt@hdt.de

oder online unter www.hdt.de bzw. www.hdt-cc.de

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