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„Kraftstoffsteuer-Senkung ist ein wichtiges Signal – reicht aber nicht aus“

Zu den aktuellen Plänen der Bundesregierung, die Energiesteuer auf Kraftstoffe temporär um 17 Cent pro Liter zu senken, äußert sich der Vorsitzende des Bundesverbandes Paket- und Expresslogistik (BPEX), Marten Bosselmann, wie folgt:

„Die angekündigte Senkung der Kraftstoffsteuer ist ein wichtiges Signal und zeigt, dass der Druck aus der Transport- und Logistikbranche bei der Bundesregierung angekommen ist. Dass nun gehandelt wird, begrüßen wir ausdrücklich. Gemeinsam mit weiteren Verbänden des Verkehrsgewerbes haben wir am vergangenen Samstag in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz auf die dramatische Lage vieler Unternehmen hingewiesen und kurzfristige Entlastungen eingefordert.

Klar ist aber auch: Eine Entlastung von 17 Cent pro Liter über einen Zeitraum von zwei Monaten wird nicht ausreichen, um die strukturellen Belastungen für unsere Branche spürbar abzufedern. Die Unternehmen brauchen vor allem Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen. Die aktuelle Krise ist tiefgreifend. Steigende Energie- und Betriebskosten setzen viele Betriebe massiv unter Druck und gefährden zunehmend die Stabilität der Versorgungsketten in Deutschland.

Deshalb erwarten wir, dass die Bundesregierung die weiteren, im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen jetzt zügig umsetzt. Dazu zählen insbesondere die Abschaffung der CO2-Doppelbelastung sowie die Absenkung bei Energie- und Stromsteuern.

Jetzt sind mehr als kurzfristige Maßnahmen notwendig. Erforderlich ist ein Gesamtpaket, das die Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche nachhaltig sichert. Nun müssen konkrete und wirksame Entscheidungen folgen.“

Über Bundesverband Paket- und Expresslogistik e. V. (BPEX)

Der 1982 gegründete Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) vertritt die Interessen der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) in Deutschland. Rund 4.000 Unternehmen sorgen für eine flächendeckende Zustellung von der Hallig bis zur Alm, in der Stadt und auf dem Land. Die gesamte Branche realisiert in Deutschland derzeit jährliche Umsätze in Höhe von 27,6 Milliarden Euro, beschäftigt mehr als 266.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und befördert rund 4,3 Milliarden Sendungen pro Jahr.

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