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Sozialstaat zukunftsfest machen

Die Handwerkskammer Freiburg unterstützt die vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) veröffentlichten „Leitlinien des Handwerks zum Sozialstaat“. Aus Sicht des Handwerks braucht es verlässliche und generationengerechte Sozialversicherungssysteme, die Sicherheit bieten, ohne Betriebe und Beschäftigte immer stärker zu belasten.

„Unsere Handwerksbetriebe leisten tagtäglich einen entscheidenden Beitrag zum Funktionieren des Sozialstaats – durch Ausbildung, Beschäftigung und ihre Sozialabgaben“, betont Christof Burger, Präsident der Handwerkskammer Freiburg. „Damit das so bleibt, müssen die Sozialversicherungssysteme langfristig finanzierbar und für Betriebe planbar bleiben.“

Gerade das Handwerk spüre die steigenden Lohnnebenkosten und den zunehmenden bürokratischen Aufwand deutlich. Gleichzeitig verschärften Fachkräftemangel und demografischer Wandel den Druck auf Unternehmen und Beschäftigte. „Ein moderner Sozialstaat muss Leistung anerkennen, Arbeit attraktiver machen und jungen Menschen wieder Vertrauen in die Zukunft geben“, so Burger weiter.

Die Handwerkskammer Freiburg fordert deshalb unter anderem stabile Sozialabgaben, weniger Bürokratie sowie eine stärkere Förderung beruflicher Bildung. Auch müsse Erwerbsarbeit gegenüber Transferleistungen attraktiver ausgestaltet werden. „Das Handwerk steht für Eigenverantwortung und Solidarität gleichermaßen“, sagt Burger. „Dafür braucht es politische Reformen mit Augenmaß und verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Betriebe.“

Weitere Informationen zu den Leitlinien des Handwerks zum Sozialstaat gibt es beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH): https://www.zdh.de/ueber-uns/fachbereich-soziale-sicherung/leitlinien-des-handwerks-zum-sozialstaat/

Über Handwerkskammer Freiburg

Die Handwerkskammer Freiburg ist Dienstleister und Ansprechpartner für fast 16.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten und rund 6.500 Auszubildenden in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie dem Stadtkreis Freiburg. Die Mitgliedsbetriebe in Südbaden generierten im Jahr 2023 einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.

Neben den staatlichen Pflichtaufgaben in Ausbildung, Prüfungswesen und Handwerksrolle übernimmt die Handwerkskammer Freiburg zahlreiche weitere Aufgaben. Sie unterhält moderne Be­ra­tungs- und Bil­dungs­zent­ren, in denen sie ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an Service bietet: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung, Rechtsberatung sowie Beratung in den Bereichen „Betriebswirtschaft“, „Betriebsübergabe und -übernahme“, „Innovation“, „Umwelt“, „Außenwirtschaft“, „Fachkräftesicherung“, „Organisationsentwicklung“ und „Digitalisierung“. Daneben unterstützt sie Existenzgründer und fördert das Handwerk vor Ort

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