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GREIF-VELOX CONNECT 2026: Vernetzung als Antwort auf wirtschaftliche Unsicherheit

115 Fachbesucher, 22 Partnerunternehmen, zehn Fachvorträge – die dritte Auflage der Lübecker Hausmesse setzte inhaltlich wie atmosphärisch ein klares Signal: Starke Netzwerke, belastbare Servicemodelle und eine durchdachte Digitalisierungsstrategie sind das Fundament, auf dem die Verpackungsbranche auch schwierige Zeiten meistert.

Am 9. Juni 2026 öffnete die GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH zum dritten Mal die Tore ihres Werksgeländes in der Kronsforder Landstraße in Lübeck. Die GREIF-VELOX CONNECT hat sich als festes Format in der Branche etabliert: 22 ausstellende Partnerunternehmen – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr – und zehn informative Fachvorträge machten die diesjährige Ausgabe zum bislang inhaltlich dichtesten Event der Reihe. Diesmal war die gesamte Veranstaltung am Hauptstandort von GREIF-VELOX konzentriert, was den direkten Austausch aller Besucher und Aussteller spürbar intensivierte.

Live in der Fertigung: GREIF-VELOX zeigt modulare Automatisierung, Retrofit-Lösungen und schnelle Verfügbarkeit

Ein besonderer Schwerpunkt der GREIF-VELOX CONNECT 2026 lag auf den Live-Einblicken in aktuelle Kundenprojekte direkt in der Fertigung. Im Mittelpunkt standen unter anderem eine vollautomatische Flüssigkeits-Abfüllanlage vom Typ A-DOS-P1 für Fässer und IBCs sowie ein BVP Bruttopneumatik-Packer, der im Rahmen eines Retrofit-Projekts um zusätzliche Automatisierungs- und Sicherheitsmodule erweitert wird.

Zu den möglichen Erweiterungen zählen unter anderem eine automatische Sackzuführung sowie die GREIF-VELOX Module ValvoCare und ValvoSeal. Besonders relevant für viele Besucher: Die modularen Lösungen sind nicht ausschließlich auf GREIF-VELOX-Maschinen ausgelegt. Sie lassen sich auch bei bestehenden Fremdpackern nachrüsten und aufgrund ihres geringen Platzbedarfs gut in vorhandene Produktionslinien integrieren. Damit bietet GREIF-VELOX Betreibern bestehender Anlagen eine praxisnahe Möglichkeit, Automatisierungsgrad, Effizienz und Prozesssicherheit schrittweise zu erhöhen – ohne zwangsläufig in eine komplett neue Anlage investieren zu müssen.

ValvoCare und ValvoSeal stehen dabei beispielhaft für die gezielte Weiterentwicklung bestehender Packprozesse: von der sicheren Sackhandhabung über die zuverlässige Ventilsackversiegelung bis hin zu einer staubarmen, prozesssicheren und automatisierten Sackverarbeitung. Die Module tragen dazu bei, Verpackungsqualität, Bedienkomfort und Anlagenverfügbarkeit nachhaltig zu verbessern.

Ein weiteres konkretes Signal setzte das Unternehmen mit den Modellen der Essential Line. Das standardisierte Maschinenkonzept reduziert den Engineering-Aufwand deutlich und ermöglicht in vielen Fällen Lieferzeiten von einigen Wochen – statt der in der Branche häufig üblichen mehreren Monaten. Die vorkonfigurierten Modelle decken rund 80 Prozent typischer Anwendungsszenarien ab und richten sich insbesondere an Produktionsumgebungen mit stabilen Prozessparametern und klar definierten Anforderungen.

Auch im Bereich der Vakuum-Absackung erhielten die Besucher praxisnahe Einblicke: Gezeigt wurden unter anderem der VeloVac XL zur Absackung von BigBags unter Vakuum sowie ein VeloVac Testpacker, der bereits für zahlreiche Kundentests in Europa im Einsatz war. Eine begleitende Europa-Karte machte sichtbar, in welchen Ländern die Testmaschine bereits unter realen Produktionsbedingungen eingesetzt wurde. Damit unterstrich GREIF-VELOX den hohen Praxisbezug der eigenen Technologieentwicklung und die Möglichkeit, Anwendungen vor einer Investitionsentscheidung konkret zu validieren.

Ergänzend dazu wurde mit der R-DOS Custom Line eine kundenspezifisch ausgelegte Flüssigkeits-Abfülllösung präsentiert. Sie zeigte beispielhaft, wie GREIF-VELOX individuelle Anforderungen an Produkt, Gebinde, Platzverhältnisse und Bedienkonzept in maßgeschneiderte Anlagenkonzepte überführt.

Flexible Servicemodelle: PaaS und pay-per-use-Leasing

Das Thema Packaging as a Service (PaaS) zog in diesem Jahr besonders viel Aufmerksamkeit auf sich – sowohl im gut besuchten Fachvortrag als auch in den Gesprächen an den Partnerständen. Gemeinsam mit CHG-MERIDIAN präsentierte GREIF-VELOX, wie sich unterschiedliche Finanzierungsmodelle passgenau auf die Anforderungen und Bilanzerfordernisse einzelner Unternehmen zuschneiden lassen. Im Fokus stand dabei das pay-per-use-Modell, bei dem die monatliche Leasingrate direkt mit dem tatsächlichen Produktionsaufkommen korrespondiert. Besonders relevant für Investitionsentscheidungen in unsicheren Zeiten: Die Möglichkeit, eine Testphase oder ein Pilotprojekt als vertraglich abgebildete Option zu nutzen, bevor der Kunde eine langfristige Bindung eingeht.

Digitalisierung als Querschnittsthema: Chargenakte, KI und NIS-2

Mehrere Vorträge und Partnerpräsentationen griffen das Thema Datendurchgängigkeit und digitale Absicherung auf. Den stärksten Andrang neben dem PaaS-Vortrag verzeichnete der Auftritt von Partner Bizerba. Gezeigt wurde eine Datenmanagement-Software, die sämtliche Produktionsprozesse in einem einzigen System abbildet und dabei automatisch eine digitale Chargenakte erstellt – vom Rohstoffeingang über Rezepturen, Gewichte, Dosierungen, Etiketten und Gefahrstoffhinweisen bis hin zu einem lückenlosen Audit Trail. Das erklärte Ziel: zunehmend komplexe Systeme fehlerärmer machen und die Rückverfolgbarkeit ohne Medienbrüche sicherstellen.

GREIF-VELOX selbst demonstrierte in einer Live-Vorführung direkt an den Maschinen in der Produktionshalle den neu entwickelten elektronischen Ersatzteilkatalog sowie sein wachsendes Serviceangebot rund um Remote Monitoring und Predictive Maintenance. Als Ausblick in die nächste Entwicklungsstufe präsentierten die Lübecker den geplanten Einsatz einer AR-Brille als verlängertes Auge vor Ort – für die Echtzeit-Unterstützung von Technikern bei komplexen Wartungseinsätzen.

Den Abschlussvortrag nutzte Geschäftsführer Sebastian Pohl, um die fünf Felder zu skizzieren, auf denen GREIF-VELOX Künstliche Intelligenz bereits einsetzt oder gezielt weiterentwickelt: Condition Monitoring zur Früherkennung von Anlagenfehlern, nutzungsbasierte Preventive Maintenance auf Basis von Betriebsdaten, datengetriebene Predictive Maintenance, die Zustandsüberwachung und Wartungsplanung direkt verknüpft, OEE-Monitoring und -Optimierung durch Auswertung von Produktionsdaten sowie eine übergreifende datenbasierte Prozessoptimierung, die kritische Anlagenkomponenten systematisch identifiziert. Der Vortrag traf den Nerv des Tages: KI und ihre konkreten Auswirkungen auf Produktion und Betriebsabläufe war das Gesprächsthema, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung zog.

Ebenfalls auf der Agenda des Partnerunternehmens Siemens: die NIS-2-Richtlinie und der EU Cyber Resilience Act. Am Beispiel des NIS2-konformen Fernwartungstools von Siemens wurde verdeutlicht, wie Unternehmen Remote-Zugriffe auf Anlagen regulationskonform realisieren können – ein Thema, das in der Branche zunehmend an Relevanz gewinnt.

Qualität vor Quantität – Austausch auf Augenhöhe

Was die CONNECT von klassischen Messen unterscheidet, war auch in diesem Jahr ihr besonderes Merkmal: tiefgehende Fachgespräche direkt an den Maschinen, an Partnerständen und in den Vortragsräumen statt anonymer Messebetrieb.

Das kompaktere Format – alles unter einem Dach, kein Aufteilen auf zwei Standorte wie im Vorjahr – verstärkte diesen Effekt spürbar. Dass die Besucherzahlen trotz eines insgesamt herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds konstant hoch ausfielen, während andere Branchenveranstaltungen Rückgänge verzeichnen, wertet das Unternehmen als klares Bekenntnis der Branche zum Format.

Die Nachbefragung der Teilnehmer bestätigt den Eindruck vor Ort: 95,5 Prozent der Antwortenden gaben an, während der CONNECT neue Geschäftskontakte geknüpft zu haben. Besonders positiv bewertet wurden die fachliche Tiefe und Qualität der Gespräche. Viele Detailfragen konnten direkt an den Maschinen und Partnerständen praxisnah geklärt werden. Auch die Zusammensetzung der Aussteller überzeugte: Die Vielfalt der Partnerunternehmen wurde ausdrücklich geschätzt, zugleich ergab sich über alle Spezialisierungen hinweg ein technologisch stimmiges Gesamtbild. Ebenfalls hervorgehoben wurde, dass ausreichend Zeit für individuelle Fragen blieb – ein klarer Mehrwert gegenüber klassischen Großmessen.

Die Rückmeldungen der Besucher sprechen eine deutliche Sprache. „Ich habe selten so viele wichtige Informationen sammeln und Kontakte knüpfen können wie auf der CONNECT", fasste ein Teilnehmer zusammen. Besonders hervorgehoben wurde dabei auch der branchenübergreifende Blick: „Wertvoll war es, Eindrücke aus den unterschiedlichsten Märkten und Industrien mitzunehmen." Wolfgang Stricker, Geschäftsführer der GUMMI STRICKER GmbH, brachte das Fazit vieler Besucher auf den Punkt: „Vielen Dank für den sehr interessanten und gut organisierten Tag. Ich habe viel Neues und Wertvolles mitgenommen und sehr interessante Gespräche geführt. Das Motto ‚Connect‘ war wirklich sehr passend gewählt." PNX Automation GmbH pflichtete bei: „Das Thema ‚Connect‘ wurde vollumfänglich getroffen."

Von Partnerseite bestätigte ein Vertreter von Bizerba diesen Eindruck: „Man konnte sich mit den anderen Besuchern und Partnern sehr intensiv austauschen, da viele Überschneidungen in Projekten da sind. Das macht dieses Format der CONNECT so interessant."

Die Grundstimmung der Veranstaltung lässt sich mit einem Satz beschreiben: Jetzt erst recht. In einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld hoben viele Teilnehmer den Wert persönlicher Begegnung und stabiler Partnerschaften besonders hervor. Das Interesse an Kooperation und gemeinsamen Themen war in diesem Jahr so ausgeprägt wie selten – der Blick der Branche, das machte die CONNECT 2026 deutlich, ist nach vorn gerichtet. Das Thema PaaS – investieren ohne hohe Kapitalbindung – passte dazu wie der Schlüssel zum Schloss.

Geschäftsführer Sebastian Pohl zog ein klares Fazit: „Rundum zufrieden – mit der Qualität der Besucher, mit dem Austausch zwischen den Kunden und den Partnern. Alle Rückmeldungen sind positiv. Die Kollegen haben ganz konkrete neue Projekte identifiziert."

Netzwerken bis in den Abend – Sudden Death Brewing als perfekter Ausklang

Den krönenden Abschluss bildete die Abendveranstaltung in der Lübecker Craft-Bier-Brauerei Sudden Death Brewing. Das Industrieambiente der Brauerei – roh, authentisch und mit klarer Handschrift – passte zum Charakter der CONNECT wie kaum ein anderer Ort. Rund 20 Biersorten und eine Auswahl ungewöhnlicher Pizzen, darunter eine Kreation mit Blaubeeren, sorgten für Gesprächsstoff weit über Fachthemen hinaus. Die Stimmung war ausgelassen, die Gespräche lebhaft – und das Fazit eines Besuchers brachte auf den Punkt, was viele dachten: „Wir kommen nächstes Jahr wieder."

Björn Voges, Global Marketing Manager bei GREIF-VELOX, ließ keinen Zweifel an der Fortsetzung: „Für uns war es zum wiederholten Male eine großartige Hausmesse. Die Erwartungen der Teilnehmer, Partner und Kollegen wurden nach den ersten Rückmeldungen erfüllt und teilweise sogar übertroffen. Daher wird es auch 2027 wieder eine GREIF-VELOX CONNECT geben."

Über die GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH

Die GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH (www.greif-velox.com) setzt weltweit Maßstäbe im Bereich der Verpackungsmaschinen und ist auf dem Weg, sich zum Technologieführer in der Branche zu entwickeln. Sie konzipiert und realisiert innovative Absackmaschinen und Abfüllanlagen – stets mit dem Fokus auf maximale Effizienz für den Kunden. So hat GREIF-VELOX unter anderem mit dem Bruttovakuumpacker VeloVac eine Revolution in der Absackung von leichtesten Pulvern auf den Markt gebracht. Ergänzend umfasst das Produktportfolio Palettierroboter, um komplette Full-Line-Anlagen anzubieten. Mit den Kundenanforderungen im Fokus entwickelt das Unternehmen immer wieder neue Systeme und Patente, die langjährige Probleme in der Branche nachhaltig lösen. In seiner fast 1.000-jährigen Unternehmensgeschichte hat GREIF-VELOX fortwährend die drei Unternehmenswerte Effizienz, Innovation und Zuverlässigkeit (EIZ) unter Beweis gestellt. Aktuell agiert die GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH weltweit mit mehr als 150 Experten in 89 Ländern. Seit 2024 ist Sebastian Pohl Geschäftsführer.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH
Kronsforder Landstr. 177
23560 Lübeck
Telefon: +49 (451) 5303-0
Telefax: +49 (451) 5303-233
http://www.greif-velox.com

Ansprechpartner:
Manja Förster
Strategie und Content
Telefon: 004945154692373
E-Mail: Foerster@agenturhoch3.de
Björn Voges
Global Marketing Manager
Telefon: +49 451 5303 300
E-Mail: b.voges@greif-velox.com
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