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Neue Hygienic-DESIGN-Komponenten von KIPP für regulierte Produktionsumgebungen

Wo Lebensmittel offen gefördert werden, wo Wirkstoffe unter Reinraumbedingungen verarbeitet oder chemische Medien in geschlossenen Systemen zirkulieren, entscheiden die Details über Sicherheit und Produktivität. Schraubenköpfe, Griffe, Übergänge. Jede Kante kann zur Schwachstelle werden, jede Schraubstelle, jeder Totraum zum Risiko. Mit seiner Hygienic-DESIGN-Linie adressiert KIPP genau diese Anforderungen. Aktuell hat der Norm- und Bedienteilespezialist sein Programm um weitere Komponenten ergänzt.

In der Lebensmittelindustrie treffen hohe Durchsätze auf strenge regulatorische Vorgaben. Rückstände in schwer zugänglichen Geometrien bedeuten dort nicht nur zusätzlichen Reinigungsaufwand, sondern potenziell Qualitätsverluste und Rückrufaktionen. In der Pharmaindustrie verlangen GMP-Vorgaben reproduzierbare Reinigungsprozesse, sterile Bedingungen und Werkstoffe, die aggressiven Reinigungs- und Desinfektionsmedien standhalten. In der Verpackungs- und Prozesstechnik schaffen Förderbänder, Abfüllstationen und Transportmodule produktnahe Zonen mit zahlreichen Übergängen.

Hygienisch optimierte Anlagen begegnen diesen Herausforderungen konstruktiv. Glatte Oberflächen, definierte Radien und totraumarme Geometrien reduzieren Anhaftungen. Reinigungsmedien können kritische Bereiche besser erreichen. Das verkürzt Reinigungszyklen, senkt den Verbrauch von Wasser, Chemikalien und Energie und verlängert Wartungsintervalle. Gleichzeitig sinken Risiken für Kontaminationen und Qualitätsabweichungen.

Bügelgriffe und Sechskantschrauben im Hygienic DESIGN
Vor diesem Hintergrund erweitert KIPP sein Portfolio an Edelstahl-Norm- und Bedienteilen für hygienisch sensible Produktionsumgebungen. Die Komponenten sind nach Hygienic-DESIGN-Prinzipien ausgelegt, bestehen überwiegend aus Edelstahl A4 (Werkstoff 1.4404) und verwenden FDA-konforme Materialien.

Neu im Programm sind Bügelgriffe aus Edelstahl mit Dichtring im Hygienic DESIGN (K1962). Sie dienen zum Öffnen und Schließen von Abdeckungen, Türen, Schubladen oder Hauben. Entscheidend ist nicht nur ihre Stabilität und ergonomische Formgebung, sondern die konstruktive Ausführung mit eigens entwickeltem Dichtring aus POM. Die Geometrie ist so gestaltet, dass sich Schmutz- und Produktansammlungen minimieren lassen und Reinigungsmedien umlaufend anliegen können.

Ebenfalls neu sind Sechskantschrauben aus Edelstahl mit niedrigem Kopf für Dicht- und Unterlegscheiben aus dem Hygienic-USIT®-Sortiment (K2131, K2132 als Set). Die flachere Kopfform reduziert Störkonturen und erleichtert die Reinigung angrenzender Flächen. Zusammen mit der Hygienic-USIT®-Dichtungstechnologie von Freudenberg Sealing Technologies entsteht eine ebenso saubere wie sicherer Verbindungslösung. Die Kombination ist EHEDG-zertifiziert und für produktnahe sowie produktberührende Bereiche mit höchsten Hygieneanforderungen ausgelegt. Als Dichtwerkstoffe stehen EPDM in weiß oder schwarz sowie FLUOROPRENE XP in blau zur Verfügung.

KIPP unterscheidet zwischen Hygienic DESIGN, das auf Geometrie, Oberfläche und eigene Dichtungslösungen fokussiert, und Hygienic USIT® mit Dichtungslösungen von Freudenberg. Beide Ansätze zielen auf dasselbe Ergebnis: konstruktive Sicherheit in sensiblen Prozessen als intelligent integrierter Anlagenbestandteil.

Über die HEINRICH KIPP WERK GmbH & Co. KG

Das HEINRICH KIPP WERK ist Hersteller im Bereich Spanntechnik, Normelemente und Bedienteile. Das Unternehmen produziert am Standort Deutschland mit einem großen Maschinenpark.

Das Produktprogramm umfasst mehr als 65.000 Teile, die durch das Logistikzentrum schnell verfügbar sind. KIPP ist somit ein zuverlässiger Partner für Industrie, Anlagen- und Maschinenbau.

Produkte entwickelt KIPP komplett im Haus und prüft sie in der Qualitätssicherung. Durch die hohe Fertigungstiefe können Standard-Elemente, Baugruppen sowie Einzelteile als Sonderlösungen realisiert werden. Bei der Entwicklung von KIPP Bedienteilen wird besonders auf Ergonomie und Stabilität geachtet.

Das HEINRICH KIPP WERK besteht seit 1919 und legt seit 1950 den Schwerpunkt auf selbst entwickelte Spannwerkzeuge wie den klassischen KIPP Klemmhebel. Das Unternehmen beschäftigt 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 50 Ländern präsent.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

HEINRICH KIPP WERK GmbH & Co. KG
Heubergstraße 2
72172 Sulz am Neckar
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