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Wälzfräser SpeedCore: Performance trifft Wirtschaftlichkeit

Die aktuelle Marktsituation setzt Unternehmen unter Druck, die auf Hartmetallwerkzeuge angewiesen sind: Steigende Rohstoffkosten, volatile Lieferketten und eingeschränkte Planbarkeit belasten die Branche. FETTE Werkzeugtechnik, ein Mitglied der LMT Tools-Familie und Spezialist für Verzahnungswerkzeuge, bietet mit dem SpeedCore-Fräser eine leistungsstarke und wirtschaftliche Alternative. Der innovative Wälzfräser besteht aus einem speziell entwickelten Hochleistungsschnellstahl und ermöglicht bis zu 50 % höhere Schnittgeschwindigkeiten gegenüber herkömmlichen Werkzeugen aus PM-HSS bei gleichzeitig hoher Prozesssicherheit.

Hartmetallwerkzeuge bieten eine hohe Leistungsfähigkeit, sind jedoch eng an kritische Rohstoffe wie Wolfram und Kobalt gebunden. Für Anwender bedeutet das: Werkzeugkosten und Verfügbarkeit lassen sich aufgrund der angespannten Rohstoff- und Beschaffungslage aktuell nur schwer kalkulieren. Besonders in der Serienfertigung kann diese Unsicherheit zum wirtschaftlichen Risiko werden. Deshalb rücken Schneidstoffkonzepte in den Fokus, die hohe Produktivität mit besserer Kosten- und Versorgungsstabilität verbinden. Eine Antwort ist der SpeedCore von FETTE Werkzeugtechnik.

Innovatives Werkstoffkonzept
Der Wälzfräser besteht aus einem speziell entwickelten Hochleistungsschnellstahl und schließt die Lücke zwischen klassischem PM-HSS (pulvermetallurgischem Schnellarbeitsstahl) und Hartmetall. Seine besonderen Eigenschaften entstehen durch gezielt eingestellte intermetallische Phasen, die Warmhärte und thermische Stabilität des Schneidstoffs verbessern. Dadurch hält der SpeedCore höheren thermischen Belastungen stand und ermöglicht höhere Schnittgeschwindigkeiten als herkömmliche PM-HSS-Werkzeuge. Gleichzeitig bietet der Schneidstoff die nötige Zähigkeit für einen prozesssicheren Einsatz. Anwender können auf vorhandenen Anlagen die Produktivität deutlich steigern und zugleich die Stückkosten senken, ohne in neue Maschinen investieren zu müssen.

Prozess-Know-how als entscheidender Leistungsfaktor
Neben dem Werkstoff entscheidet auch das Prozess-Know-how darüber, ob der SpeedCore sein technisches und wirtschaftliches Potenzial voll ausschöpft. FETTE Werkzeugtechnik betrachtet die Zerspanung als Gesamtsystem aus Werkzeug, Werkstück, Maschine und Bearbeitungsstrategie. Die Prozessparameter werden individuell auf Werkstoff, Bauteilgeometrie, Maschinenkinematik und -stabilität sowie die thermischen und mechanischen Randbedingungen abgestimmt. „Im Gegensatz zu generischen Parameterempfehlungen erfolgt die Auslegung bei LMT Tools werkstoff- und anwendungsspezifisch. Ziel ist es, das jeweils wirtschaftlichste Prozessfenster auszunutzen, ohne die Prozesssicherheit zu gefährden“, betont Raphael Lienau, Geschäftsführer der FETTE Werkzeugtechnik GmbH & Co KG.

Bearbeitungszeit um rund 50 % reduziert
In einer Anwendung zur Fertigung eines Zahnrads mit Modul 9 für ein Planetengetriebe in Bergbaumaschinen trat ein SpeedCore-Fräser mit Nanosphere-2.0-Beschichtung gegen ein TiN-beschichtetes Werkzeug aus EMo5Co5, einem kobaltlegierten Schnellarbeitsstahl (HSS-E), an. Das Ergebnis: Die Bearbeitungszeit sank von 50,9 auf 26,2 Minuten. Das entspricht einer Reduzierung um ca. 50 %. Damit dringt der SpeedCore in Leistungsbereiche vor, die bisher mehrteiligen Werkzeugen mit Hartmetallschneiden vorbehalten waren. Die einteilige Ausführung bietet zusätzliche Vorteile bei Genauigkeit, Werkzeugkosten und effektiver Zähnezahl.

Effiziente Zahnradfertigung
Der SpeedCore ist eine leistungsfähige und wirtschaftliche Alternative für Anwendungen, in denen Hartmetall aus Kosten-, Verfügbarkeits- oder Prozessgründen nicht immer die optimale Lösung ist. Der Wälzfräser zeigt zugleich, wie materialwissenschaftliche Innovation und fundierte Prozesskompetenz helfen können, aktuellen Herausforderungen wie Kostendruck, Rohstoffabhängigkeit und eingeschränkter Planbarkeit in der Zahnradfertigung zu begegnen. „Die entscheidende Stärke liegt dabei nicht nur im Werkstoff selbst, sondern in der Fähigkeit, diesen gezielt in anwendungsspezifische Prozesse zu überführen. Erst durch diese Integration entsteht der tatsächliche Mehrwert für den Anwender“, so Raphael Lienau.

Über die LMT Tools GmbH & Co. KG

LMT Tools ist einer der führenden Experten für die Entwicklung und Produktion von Präzisionswerkzeugen. Das Unternehmen sorgt mit seinem leidenschaftlichen Einsatz für Präzision dafür, dass seine Kunden in der Industrie an der entscheidenden Schnittstelle zwischen Maschine und Werkstück überlegene Qualität zum Einsatz bringen.
Mit weltweit mehr als 1.000 Mitarbeitenden bündelt LMT Tools die Kompetenzen in den Marken LMT Fette, LMT Kieninger, LMT Onsrud und LMT Belin. Dabei bedient das Unternehmen die Produktschwerpunkte Fräsen & Gewinden, Rollsysteme, Verzahnen und Advanced Tools. Als internationales Netzwerk von Expert:innen werden Werkzeuglösungen zur Bearbeitung von hochfesten Stahlwerkstoffen bis hin zu Verbund- und Kunststoffwerkstoffen entwickelt, sodass es der Unternehmensgruppe möglich ist, seinen Kunden zuverlässig und schnell leistungsstarke Lösungen bereitzustellen.
Ein herausragendes Kundenerlebnis steht bei LMT Tools im Zentrum. Zuverlässigkeit und schnelles Handeln schaffen eine unkomplizierte und vertrauensbasierte Geschäftsbeziehung zwischen seinen Kunden und LMT Tools. To Ease Machining ist der Unternehmenszweck von LMT Tools. Kunden können sich auf ihren eigenen Betrieb fokussieren, weil sie sich auf die Performance der Bearbeitungslösungen von LMT Tools einfach verlassen können. So ist es ihnen möglich, ihrerseits exzellente, im Markt erfolgreiche Produkte anbieten zu können.
LMT Tools bietet ein umfangreiches Produktsortiment an Standard- und Sonderwerkzeugen und ermöglicht höchste Qualität und Performance für Anwendungen in unterschiedlichen Industrien der spanenden und formgebenden Fertigung, wie dem allgemeinen Maschinenbau, Werkzeug- und Formenbau, als auch Transport und Antriebe, insbesondere Automotive, Luftfahrt und Windenergie.
Für mehr Informationen: www.lmt-tools.com/de

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