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Schutz außerhalb der Dienstzeiten: Mehr als jede zweite Behörde setzt auf erweiterte Überwachung ihrer IT-Systeme

In Deutschland überwacht inzwischen ein Großteil der öffentlichen Verwaltungen (59 Prozent) seine IT-Systeme auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Das zeigt die repräsentative Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense, Statista und brand eins. Die Befragten sind sich dem Mehrwert externer Unterstützung bewusst, dennoch ziehen Städte und Kommunen in der Praxis noch zu selten IT-Security-Fachleute heran.

Beschäftigte im öffentlichen Dienst tragen eine große Verantwortung für zentrale Bereiche des Alltags: Von der Wasser- und Energieversorgung über Verwaltungsprozesse bis hin zu sozialen Diensten. Ein Ausfall der IT-Systeme hat weitreichende Folgen. Der Bereich IT-Sicherheit bleibt in Behörden aber weiterhin ausbaufähig: 27 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Dienststelle IT-Systeme außerhalb der regulären Arbeitszeiten durch externe Dienstleister überwachen lässt. Mehr als jede dritte öffentliche Verwaltung deckt Rund-um-die-Uhr-Schutzmaßnahmen durch interne Bereitschaft sowie Schichtdienste ab. Hier bleibt die zentrale Herausforderung bestehen, dass IT-Betrieb nicht gleich IT-Security ist und effektiver Schutz spezialisiertes Fachwissen erfordert. Es reicht nicht aus, IT-Systeme kontinuierlich zu überwachen. Entscheidend ist, sicherheitsrelevante Hinweise richtig einzuordnen und daraus Handlungsmaßnahmen abzuleiten. Alarmierend ist, dass fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) nicht weiß, ob es eine Absicherung jenseits der Bürozeiten gibt oder verneint dies.

„Gerade Verwaltungen stehen vor der Aufgabe, komplexe Bedrohungen mit begrenzten personellen Ressourcen zu bewältigen“, sagt Felix Adami, Senior Manager Public Sector DACH bei G DATA CyberDefense. „Externe IT-Security-Dienstleister unterstützen als direkte Ansprechpartner dabei, 24/7 handlungsfähig zu bleiben. In enger Zusammenarbeit mit den vorhandenen IT-Teams überwachen sie die IT-Infrastruktur kontinuierlich, erkennen Bedrohungen frühzeitig und können bei Sicherheitsvorfällen umgehend Gegenmaßnahmen einleiten.“

Externe Dienstleister entlasten Behörden mit IT-Security-Know-How

Das Ergebnis der Studie zeigt deutlich, welches Potenzial die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch eine externe Unterstützung sehen: Sie geben vor allem höhere Sicherheit (47 Prozent), den Zugang zu spezialisiertem Fachwissen (41 Prozent) und dringend benötigte Entlastung für ohnehin stark ausgelastete IT-Teams (35 Prozent) an. Damit wird deutlich, dass externe Expertise den öffentlichen Verwaltungen genau die Sicherheitsreserven eröffnet, die angesichts zunehmender Angriffe heute entscheidend sind. Das reicht von der permanenten Überwachung über schnelle Reaktionsfähigkeit bis hin zum spezialisierten Know-how, das intern oft kaum aufzubauen ist.

Cybersicherheit in Zahlen zum Download

„Cybersicherheit in Zahlen“ erschien bereits zum fünften Mal und zeichnet sich durch eine hohe Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus: Mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Fachleute von Statista haben die Befragung eng begleitet und können dank einer Stichprobengröße, die weit über dem branchenüblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Magazin „Cybersicherheit in Zahlen“ präsentieren. Darüber hinaus haben die Marktforscher Zahlen, Daten und Fakten aus mehr als 300 Statistiken zu einem umfassenden Nachschlagewerk der IT-Sicherheit zusammengeführt.

Hier finden Sie „Cybersicherheit in Zahlen“ zum Download.

Einen besonderen Fokus richtet die aktuelle Studie auf Städte und Kommunen. Hierzu hat G DATA CyberDefense ein spezielles Paper „Realitätscheck: IT-Sicherheit im kommunalen Sektor 2025“ mit Studienergebnissen, Herausforderungen und Strategien zusammengestellt.

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