>> Lesestoff, interessante Berichte & Top-News

Von Anwendung über Forschung bis zu Entwicklungen im UV-Druck

Welche Möglichkeiten bietet der UV-Druck unter den aktuellen Bedingungen? Was bedeutet das Verfahren für die Umwelt und Gesundheit? Und wohin entwickelt sich die Technologie? Diesen und vielen weiteren Fragen geht das Symposium UV-Druck am 28. und 29. Oktober in München-Aschheim auf den Grund. 17 Referentinnen und Referenten aus Druckereien, herstellenden Unternehmen und Forschung sind vertreten.

Organisator Dr. Philipp Stolper im Gespräch

Was ist das zentrale Ziel des Symposiums UV‑Druck 2026 und welche Botschaft möchten Sie der Branche mitgeben?

Die Veranstaltung soll eine Plattform darstellen, auf der aktuelle Themen aus den verschiedensten Richtungen beleuchtet werden und zur Diskussion anregen. Der UV-Druck ist und bleibt es eine wichtige Technologie, die Chancen bietet, aber natürlich auch Herausforderungen. Durch den moderierten Austausch von Vertretern aus Praxis und Entwicklung möchten wir dazu beitragen, die Technologie zukunftssicher zu gestalten.

Nach welchen Kriterien wurden die diesjährigen Themenschwerpunkte ausgewählt?

Der Aspekt Umwelt wird seit Jahren immer wichtiger, darum ist er auch schon länger fester Bestandteil des Programms. Dabei reicht das Spektrum von Migration über Deinkbarkeit bis hin zu Umweltzeichen und der Frage, ob Printprodukte eine Umweltbelastung darstellen. Auch ist es unser Anspruch, über den Tellerrand zu blicken und nicht nur über den klassischen UV-Offsetdruck zu berichten. Wir möchten mit angrenzenden Themen wie dem UV-Siebdruck oder -Metalldruck Druckmethoden jenseits des Offsetdrucks beleuchten. Daneben gehen zwei Speakerinnen mit PFAS und der EuPIA Charta auf regulatorische Aspekte ein. Zusätzlich werden Chancen und Herausforderungen des UV-Drucks aufgezeigt. So widmen wir der Frage, wohin sich die UV-Technologie entwickelt, eine ganze Session. Um vor allem Druckereien aufzuzeigen, dass es im UV-Druck gute Möglichkeiten der Prozesskontrolle und Anwendungssicherheit gibt, haben wir Referenten zu diesem Themenbereich eingeladen.

Welche Entwicklungen beobachten Sie aktuell in der UV‑Technologie und wie spiegelt das Programm diese wider?

Wir sehen ganz klar, dass die Anforderungen an den UV-Druck steigen. Für Druckereien gibt es viele verschiedene Aspekte abzuwägen. Die Kosten für Maschinen und Druckfarben auf der einen Seite, Kundenwünsche und Umweltaspekte auf der anderen. So versuchen wir mit dem UV-Symposium, den aktuellen Stand der Technik aber auch der Regulatorik abzubilden. Neben dem Programm bietet das Symposium aber auch die Möglichkeit, sich mit den Expertinnen und Experten der Branche auszutauschen und bei einem Kaffee die Vor- und Nachteile des UV-Drucks zu diskutieren.

Worauf achten Sie bei der Erstellung des Programms?

Wir möchten mit dem UV-Symposium ein Format anbieten, bei dem jeder Interessierte neues kennenlernen und Halbwissen zu Wissen umwandeln kann. Gerade als Forschungsinstitut ist es uns wichtig, eine gute Mischung aus Forschungserkenntnissen, aber auch praktischen Themen zu gewährleisten, um auch Diskussionen anzuregen.

Nach welchen Kriterien wählen Sie die Referentinnen und Referenten aus?

Mir ist bei der Planung des Programms immer wichtig, interessante Themen für die Teilnehmenden zu finden. Dabei schaue ich mir aktuelle Herausforderungen und spannende Fragestellungen an. Damit gehe ich dann auf passende Vortragende zu und entwickle mit ihnen einen inhaltlichen Fokus.

Was nehmen die Teilnehmenden typischerweise aus dem Symposium mit?

Wir erhalten von den Teilnehmenden in jedem Jahr das gleiche Feedback, warum sie das Symposium so schätzen: Zum einen das breite Themenspektrum, bei dem jede und jeder etwas für seine Praxis mitnehmen kann. Zum anderen aber auch der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche. Wir haben immer eine schöne Mischung aus alteingesessenen und aus neuen Besucherinnen und Besuchern. Dieser Mix macht es besonders spannend und anregend.

Welche neuen Themen könnten in Zukunft stärker in den Fokus rücken?

Dies wird definitiv der Umweltaspekt sein. Wir sehen ja in allen Druckbereichen, wie das Thema weiter in den Mittelpunkt gerät. Daneben werden bestimmt auch zukünftige Entwicklungen wichtig bleiben. Das Gleiche gilt für die praktische Anwendung.

Details:

  • Wann: und 29. Oktober 2026
  • Wo: München-Aschheim
  • Was: 18 Vorträge inkl. Keynote und Networking mit 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • Wie: Schnellentschlossene können noch bis 30. Mai vom Frühbucherrabatt profitieren.

Weiterführende Informationen: fogra.org/uvdruck 

Über den Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V.

Die Fogra betreibt anwendungsorientierte Forschung auf den Gebieten der Druck- und Medien-technologien und konnte schon oft Standards für Prozesse und Qualitätsprüfungen schaffen. Die internationalen Mitglieder der Fogra sind Unternehmen aus dem gesamten Branchenspek-trum, von der Produktion von Print- und elektronischen Medien bis zum Anlagenbau. Die Fogra versteht sich als moderner Dienstleister, der aussagekräftige Prüfungen und Zertifizierungen durchführt, Unternehmen zu Qualitätsfragen berät und in fachlichen Streitfällen schlichtet. Ihr Kapital ist ein großes Fachwissen in Verbindung mit hoher technologischer Kompetenz und genauen Kenntnissen über aktuelle Entwicklungen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V.
Einsteinring 1a
85609 Aschheim b. München
Telefon: +49 (89) 43182-0
Telefax: +49 (89) 43182-100
http://www.fogra.org

Ansprechpartner:
Elgin Werk
Marketing & Communications
Telefon: +49 (89) 43182-251
Fax: +49 (89) 43182-100
E-Mail: werk@fogra.org
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel