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Smart-Home-Trends für ein vernetztes Zuhause

Wer in Eile das Haus verlässt, ist sich manchmal nicht ganz sicher: Habe ich die Heizung heruntergedreht? Ist das Licht wirklich aus? In solchen Situationen können Smart-Home-Produkte nützlich sein. Über Apps auf dem Smartphone lässt sich dann vieles von unterwegs überwachen und steuern – bis hin zur Kaffee- oder Waschmaschine. Aber auch vor Ort bieten sich praktische Nutzungsmöglichkeiten. "Immer mehr Geräte des Alltags lassen sich mittlerweile im Heimnetz einbinden und digitale Assistenten wie Amazons Echo und Google Home erfreuen sich großer Beliebtheit", weiß die Expertin Rita Deutschbein vom Telekommunikationsportal teltarif.de.

Wer sich das Leben auf diese Weise erleichtern möchte, sollte aber zunächst eine grundlegende Sache entscheiden. Für die Kommunikation der vernetzten Geräte, also die Datenübertragung, nutzen die Hersteller unterschiedliche Standards. Diese können neben WLAN oder Bluetooth auch Funkstandards wie beispielsweise ‚ZigBee‘ oder ‚EnOcean‘ sein. Bei jedem Smart-Home-System werden die eingebundenen Geräte alle über einen zentralen Zugang, ein sogenanntes Gateway, angesteuert. "Wird ein Gerät ins Heimnetz eingebunden, dessen Funkstandard vom zentralen Gateway nicht unterstützt wird, kann es auch nicht angesteuert werden. Vor dem Kauf sollten Nutzer also überlegen, welche Geräte sie im Heimnetz nutzen wollen und das Smart-Home-System dementsprechend auswählen", erklärt Deutschbein.

Auf der IFA haben vom 01. bis 06. September zahlreiche Hersteller ihre neuen Lösungen für die Heimvernetzung vorgestellt. Sicherheit und Energiesparen sind hier nach wie vor beliebte Themen. So gibt es im Bereich der Alarmanlagen und Heizkörperthermostate einige neue Modelle. Der Hersteller Elgato präsentierte neben einem Fensteralarm und einem Rauchmelder beispielsweise das elektronische Türschloss ‚Eve Lock‘ allerdings nur für Apples Betriebssystem iOS. Es lässt sich über Siri, Apple HomeKit oder die Eve-App steuern. So können Nutzer ihren Besuchern selbst von unterwegs aus Zutritt zur Wohnung verschaffen. Auch Haushaltsgeräte werden intelligenter. So stellten Liebherr und Haier Kühlschränke vor, die über Kameras den Überblick auch von unterwegs ermöglichen oder gleich Einkaufslisten erstellen und Rezepte vorschlagen. Bosch zeigte Herde und Backöfen, die beim Garen assistieren. Deutschbein gibt noch den Tipp: "Um nicht für jedes Produkt eine eigene App verwenden zu müssen, hat beispielsweise der Anbieter iHaus eine hersteller- und systemübergreifende App entwickelt. Die iHaus-App ist aktuell kostenlos für iOS und Android verfügbar." Sie kann momentan beispielsweise Produkte von Philips Hue, Netatmo, Sonos, Honeywell, den Home-Connect-Hausgeräten von Bosch und Siemens sowie das Apple HomeKit ansteuern.

Mehr Details sowie weitere neue Smart-Home-Produkte finden Sie unter: https://www.teltarif.de/s/s69943.html

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