Digitaler Wandel: Mit emotionaler Stabilität neue Aufgaben meistern

Der digitale Wandel ist in allen Altersschichten und Berufsgruppen angekommen. Doch manchmal ziehen die aus der zunehmenden Digitalisierung resultierenden Veränderungen im Arbeitsalltag gesundheitliche Probleme wie Einschlafschwierigkeiten, Kopf- und Rückenschmerzen sowie emotionale Erschöpfung nach sich. In der aktuellen Barmer GEK-Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“ gaben 23 Prozent der Befragten an, sich ausgebrannt zu fühlen. Sie empfinden ständige Veränderungen im Unternehmen als Belastung und fürchten um ihren Arbeitsplatz. Um die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt mit den familiären und gesundheitlichen Bedürfnissen in Einklang zu bringen, sind sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer gefordert.

Professionelle Unterstützung durch Psychologen
Auch Führungskräfte müssen sich an die veränderten Arbeitsbedingungen und -prozesse erst gewöhnen und sie für sich persönlich annehmen. „Fehlt eine stabile Führung in Form einer zeitnahen, transparenten und einheitlichen Kommunikation, entstehen Unruhe oder Gerüchte“, erklärt Iris Dohmen, Diplom-Psychologin bei TÜV Rheinland. Experten können Führungskräfte und ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, indem sie zuhören und Emotionen in den Fokus rücken – sowohl positive wie Neugier als auch negative wie Selbstzweifel, Panik, Wut und Trauer. Sie helfen auch dabei, diese zu regulieren. „Eine fachlich-sachliche Herangehensweise reicht nicht aus, um einen gesunden Mittelweg zu finden, denn bei Konflikten sind immer Emotionen und der Verstand im Spiel“, so Iris Dohmen.

Gesundes Führen und Selbstmanagement
Mitarbeiter durchlaufen verschiedene emotionale Stadien, wenn sie sich von alten Abläufen lösen müssen. Bei Ängsten oder Abwehr gegenüber neuen Prozessen und Softwareprogrammen empfiehlt Iris Dohmen den Vorgesetzten, ihren Mitarbeitern Mut zu machen und Vertrauen zu schenken. Es ist ihre Aufgabe zu erkennen, welche Mitarbeiter mehr Unterstützung benötigen, und dabei individuelle Verhaltensweisen zu berücksichtigen. Hier spielt auch das Alter der Belegschaft eine Rolle. „Junge Menschen haben oft weniger Probleme mit Veränderungen als ältere Generationen, weil sie schon damit aufgewachsen sind“, sagt Iris Dohmen.



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