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Startschuss für DIHK-Studie „Bürokratiebremse in der Praxis“

Weniger Vorschriften und eine einfachere Verwaltung stehen für hiesige Unternehmen ganz oben auf der Wunschliste an die Politik. Einen Beitrag zur Diskussion um den Bürokratieabbau möchte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit der heute beauftragten Studie "Bürokratiebremse in der Praxis" leisten, die exemplarisch die Situation im Gastgewerbe analysieren wird.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben kommentiert die Vergabe wie folgt:

"Wenn wir die deutschen Betriebe in unseren Umfragen nach ihren größten Wünschen an die Politik fragen, dann steht ein Thema ganz vorne: Weniger Vorschriften und eine einfachere Verwaltung. Für 60 Prozent der Unternehmen gehört der Abbau von Bürokratie zu den wichtigsten Zielen.

Es geht dabei meistens gar nicht um eine bestimmte Regelung. Es geht um die Fülle von Regeln, die für sich allein noch erträglich erscheinen. Zusammen genommen nehmen sie aber vielen Unternehmern den Freiraum für ihr eigentliches Geschäft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen kosten als praxisfern empfundene Regelungen Zeit, Geld und Nerven.

Wir wollen jetzt genauer wissen, wie die Bürokratie in diesen Betrieben wirkt. Deshalb untersuchen wir gezielt die Belastungen im Gastgewerbe, das exemplarisch für die Gesamtbelastung mittelständischer Betriebe in verbrauchernahen Branchen steht.

Dafür haben wir die Studie ‚Bürokratiebremse in der Praxis‘ an Sira Consulting und die Fachhochschule des Mittelstands vergeben. Die Studie soll einen regionalen Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben und bis Februar kommenden Jahres abgeschlossen sein. Mit den Ergebnissen wollen wir sogleich Ideen für eine Begrenzung der Bürokratie entwickeln und in die politische Diskussion einbringen.

Denn unser gemeinsames Ziel ist es, dass Unternehmer wieder mehr unternehmen können."

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