Corona-Krise: Warenautomaten verkaufen auch dort, wo sonst nichts geht

Automaten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Polizeidienststellen und entlang der Lieferkette für Lebensmittel garantieren die Grundversorgung der Mitarbeiter, die während der Corona-Krise für einen reibungslosen Ablauf des täglichen Lebens sorgen. Flexibel befüllbar stehen sie rund um die Uhr 24/7 zur Verfügung und kommen auch an kritischen Stellen zum Einsatz.

Mit Mahlzeiten, Snacks und Getränken werden Mitarbeiter in „systemrelevanten“ Bereichen verpflegt – ohne in direkten Kontakt mit anderen zu kommen. Bei der Befüllung und Wartung der Geräte arbeiten die Automaten-Dienstleister („Operator“) mit hohen Hygienestandards. Gut sichtbare Hinweise rufen den Verbraucher zu einem verantwortungsvollen Umgang am Automaten auf und geben hygienische Handlungsanweisungen. Das Resultat: eine vielfach minimierte Infektionsgefahr.

Aus wirtschaftlicher Sicht aber zeigt die Corona-Krise auch in der Vendingbranche schwerwiegende Folgen. Vor Ausbruch der Pandemie machte die Mitarbeiterversorgung in Unternehmen und Betrieben den Großteil der Geschäfte aus. Weit über 80 Prozent der Automaten stehen im Büro- und Arbeitsbereich. Dort dienen sie der Mitarbeiterverpflegung. Durch stillgelegte Produktionsstätten und Verlagerung ins Homeoffice stehen sie jetzt still und die Automaten-Dienstleister kämpfen mit erheblichen Umsatz-Einbußen.



Bislang hat die Corona-Krise über 50 Prozent Geschäftsrückgang zur Folge. Über 90 Prozent der Operator-Unternehmen sind kleine und mittelständische Unternehmen, die auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. 15.000 Arbeitsplätze sind gefährdet. Vending zählt auch bei offiziellen Stellen zu den wichtigen Bereichen der Lebensmittelbranche.

Die Vorteile von Automaten werden besonders vor dem Hintergrund von „Social Distancing“ deutlich. Der Verkauf am Automaten ist hygienisch und bietet kaum Ansteckungsgefahr. Zeitnah können die Automaten fast überall aufgestellt und flexibel mit neuen Produkten befüllt werden. Das Sortiment reicht von der Wasser- und Getränkeversorgung, frischen Brötchen und herzhaften Snacks, über Süßwaren bis hin zu heiß begehrten Waren wie Desinfektionssprays, Schutzmasken oder Toilettenpapier. Über die Einsatzmöglichkeiten in systemrelevanten Bereichen und der generellen Arbeitsplatzversorgung hinaus, könnten auch dauerhafte Lösungen im Outdoor Vending helfen. Im Outdoor Vending werden Automaten in strukturarmen Gebieten aufgestellt, um auch dort die sichere Verpflegung mit Lebensmitteln anbieten zu können. Bislang wird die Umsetzung durch baurechtliche Vorgaben verkompliziert. Der BDV setzt sich parallel dafür ein, dass die Branche auch auf politischer Ebene jetzt und nach der Corona-Krise Gehör findet.

Die Branche hat dennoch mit erfreulich geschlossener Solidarität auf die neue Situation reagiert. „Mitglieder berichten davon, wie sie mit der neuen Situation umgehen und welche Geschäftsmodelle sie jetzt umsetzen. Das fängt mit individuellen Lieferservices an und reicht bis zum Postversand von Snackartikeln an Kunde zur Aufrechterhaltung der Moral“ erklärt BDV-Geschäftsführer Dr. Aris Kaschefi. Gemeinsam mit dem Verband wurden u. a. digitale Netzwerke gebildet, um zeitnah einen kontinuierlichen Austausch sicherzustellen. Plattformen wurden aufgesetzt, auf der die relevanten Informationen aktuell online verfügbar sind.

Über den Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V.

Der Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V. (BDV) ist die führende
Wirtschaftsvereinigung der Hersteller von Getränke- und Verpflegungsautomaten und der in
diesem Bereich tätigen Automaten-Dienstleister („Operator“) und Lebensmittelhersteller. Der
BDV zählt rund 350 Mitglieder, ca. 200 davon sind selbständige Automaten-Dienstleister,
meist regional tätige, mittelständische Unternehmen. Insgesamt machen die dem BDV
angehörenden Automaten-Dienstleister etwa 2/3 des gesamten Marktes aus.

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