Sonderauswertung ma IP Audio: Über 20 Prozent höhere Webradio-Nutzung in Zeiten von Corona

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) hat in Abstimmung mit der Gattung Radio/Audio aufgrund der momentanen Ausnahmesituation eine Sonderauswertung zur Leistungswertentwicklung auf Basis aller bis einschließlich März 2020 vorliegenden Logfiles der an der ma IP Audio teilnehmenden Publisher/Channels vorgenommen.

Der einheitliche Messstandard der ma IP Audio weist einen deutlichen „Corona-Effekt“ in der Online-Audio-Nutzung auf. So erzielt die Gattung Radio/Audio mit den aktuell ausgewerteten Leistungsdaten von 1.175 Channels einen deutlichen Anstieg der Hörvorgänge bei jeglicher Angebotsform:

  • Im März 2020 wurden die teilnehmenden Angebote rund 450 Millionen Mal genutzt. Dies entspricht einer Steigerung der Sessions um 20,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat Februar.
  • Für den Leistungswert „Hörstunde“ bedeutet dieser „Corona-Effekt“ einen Zuwachs von 20,4 Prozent im Hörvolumen von Februar auf März.
  • Die Corona-Situation bedingt im März zudem eine vermehrte Nutzung von Simulcast-Angeboten und Web-Only-Angeboten im Vergleich zum Februar.
  • Es handelt sich bei den prozentualen Werten jeweils um die totale Veränderung der Channels in Summe und nicht um Durchschnittswerte (siehe beiliegende Vergleichstabelle).

Diese Sonderanalyse ist ein Vorgriff auf die Veröffentlichung aller Ergebnisse des ersten Quartals, die offiziell zur ma 2020 IP Audio II am 03. Juni 2020 erfolgt.



Hinweis: Die abschließende inhaltliche Prüfung und damit auch die ggf. verbundenen Nachlieferungen und/oder nötigen Korrekturen einzelner Publisher/Channels sind in den vorliegenden Daten noch nicht erfolgt.

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