Modernisierungsoffensive in Oberstdorf

Die OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN blicken trotz der Corona-Krise positiv und offen in die Zukunft. Im Dezember 2019 ging die neue 6er-Sesselbahn Schrattenwang feierlich in Betrieb. Nun soll diesem ersten erfolgreichen Schritt der Qualitätsoffensive der nächste folgen. Um die Zeit während der Corona-Krise bestmöglich zu nutzen, haben die heimischen Bergbahnen den Neubau der Söllereckbahn um zwei Monate nach vorne verlegt. Mit dem frühzeitigen Baustart sollen die Arbeiten pünktlich zu den kommenden Weihnachtsferien abgeschlossen werden.

Besondere Tatkraft und Weitblick für die Region

Über die Entscheidung für den frühzeitigen Baustart freuen sich vor allem die regionalen Baufirmen, die froh über Aufträge sind. „Wir freuen uns sehr, dass die Bergbahnen auf uns als heimischen Baubetrieb setzen und regionalwirtschaftlich denken. Das macht uns Mut und stimmt uns optimistisch für die kommende Zeit“, so Gerd-Heinz Buchelt von der Allgäuer Landschaftspflege. Dass die Söllereckbahn nun vorzeitig neu gebaut wird, wird auch von Bayerischer Landesseite befürwortet. „Der Tourismus ist eine wichtige und tragende Wirtschaftssäule für Bayern – dazu gehören auch klarerweise die Bergbahnen. Nur, wenn diese in Modernisierung und in ein ansprechendes Angebot investieren, werden nach Corona die Gäste nicht ausbleiben. Deshalb fördert der Freistaat Bayern das Vorhaben der Bergbahnen, da sich das nachhaltig auf die Wirtschaft auswirken wird“, unterstützt Alexander Hold, Vizepräsident des Bayrischen Landtags, die Bauarbeiten am Söllereck.



Die Zeit richtig nutzen

Bis 2022 soll sich das Söllereck schrittweise zum modernsten Ganzjahres-Familienberg im Allgäu verwandeln. Durch den Baustart der Söllereckbahn im April kommen die Bergbahnen diesem Plan einen großen Schritt näher. „Ich glaube an die Attraktivität des Söllerecks und bin überzeugt, dass es notwendig ist, die Zeit jetzt bestmöglich zu nutzen. Dieser Tatendrang der Bergbahnen zeigt den großen Willen, das Beste aus der Situation zu machen und gleichzeitig die Gesamtregion nachhaltig zu stärken“, so Uwe Behr, der als privater Großaktionär der Oberstdorf Bergbahn-AG auch sein eigenes Kapital in das Projekt eingebracht hat.

Vorausschauendes Handeln

Vor allem jetzt in der Krise halten die OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN einmal mehr an ihrer Vision vom Söllereck fest: „Wir glauben an den Tourismus und die Zeit nach Corona, deshalb sind wir bereit, auch in der aktuellen Situation, in die Zukunft zu investieren. Wir nutzen die Zeit durch die behördliche Betriebssperre und ziehen die Verbesserung der Infrastrukturen vor – denn jetzt haben wir die Möglichkeit, ohne Einschränkungen für Gäste und Einheimische zu bauen“, ist Henrik Volpert, Vorstand der OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN überzeugt. „Das Söllereck bietet viel Abwechslung für Familien. Dieses große Potenzial wird nun von den Bergbahnen weiter optimiert. Wir sind gespannt, wie sich die Beschränkungen für unsere Region weiterentwickeln – können uns aber mit den Investitionen der Bergbahnen schon heute auf die Möglichkeiten in den Bergen nach COVID-19 freuen“, so der Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende Laurent O. Mies.

Sollte es Lockerungen für die Freizeitgestaltung im Freien und den Bergbahn-Betrieb geben, bedeutet das umgekehrt für die Sommersaison 2020 Einschränkungen beim Betrieb von Söllis Kugelrennen sowie für den Schönblickweg am Söllereck. Hausgäste und Gruppen haben jedoch mit Voranmeldung die Möglichkeit, einen Shuttle-Service zwischen 8:30 Uhr und 17:00 Uhr zum Schönblick, Kletterwald oder Berghaus am Söller in Anspruch zu nehmen. Erreichbar sind diese zudem über den Wanderweg Freibergsee und Hochleite. Der Allgäu-Coaster und der Kletterwald gehen bei behördlicher Erlaubnis in den Normalbetrieb. Mehr zu den OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN unter www.ok-bergbahnen.com

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