Neben den Registrierungspflichten trifft die Verordnung Versandhändler auch beim Karton selbst. Ab 2030 darf das Leerraumverhältnis höchstens 50 Prozent betragen. Dieser Zielwert klingt zunächst leicht erfüllbar, bedeutet aber in der Praxis, dass der Karton auf jeder Seitenlänge zu mindestens 80 Prozent ausgefüllt sein muss und damit für das menschliche Auge voll erscheint. Für viele Versandbetriebe ist das ein handfestes Problem. Denn in der Praxis liegt der Leerraumanteil häufig bei bis zu 95 Prozent, weil Standardkartons selten wirklich zum Inhalt passen.
Das kostet schon heute Geld, ganz unabhängig von der PPWR. Denn zu viel Luft im Karton bedeutet auch weniger Ladung pro Fahrzeug und damit mehr Fahrten für dieselbe Menge an Paketen. Die neue Verordnung macht aus einem bislang eher stillen Kostentreiber nun zusätzlich eine gesetzliche Pflicht.
Für die meisten Händler stellt sich damit eine ganz praktische Frage: Welche Kartongrößen brauche ich wirklich, und wie finde ich das heraus, ohne alle Kundenbestellungen von Hand durchzumessen?
Warum Standardlösungen oft nicht reichen
Ein Blick ins eigene Sortiment reicht in der Regel nicht, um die passenden Kartongrößen zu bestimmen. Denn Bestellungen bestehen fast nie aus einzelnen, gleich großen Artikeln, sondern aus wechselnden Kombinationen. Und wer die Wahl der Kartonage nach Erfahrungswerten trifft, arbeitet meist mit deutlich zu viel Puffer.
Verpackungsmaschinen, die den Karton passgenau um die Ware bauen, würden das Problem zwar lösen, sind aber für die meisten kleinen und mittleren Versandhändler finanziell kaum zu stemmen. Auch der Wechsel zu Versandtaschen funktioniert nur für einen Teil des Sortiments. Rund 96 Prozent der jährlich etwa vier Milliarden Pakete in Deutschland werden nach wie vor in Kartons verschickt, weil die Artikel den zusätzlichen Schutz brauchen.
raight size liefert die passgenaue Berechnung
Genau an dieser Lücke setzt raight size an. Statt neue Technik anzuschaffen oder Kartongrößen nach Bauchgefühl festzulegen, erhalten Händler eine datenbasierte Auswertung ihrer tatsächlichen Bestell- und Artikeldaten. Ein selbstlernender Algorithmus berechnet daraus, welches Set an Kartongrößen für den jeweiligen Betrieb wirklich gebraucht wird.
Händler erhalten dann ein fertiges Analyseergebnis mit konkreten Empfehlungen für Einkauf und Verpackung. Die Entscheidung, welche Kartons überhaupt gebraucht werden, findet somit schon viel früher statt und nicht erst an der Packstation.
Ein Service, der mitwächst
Weil sich Sortiment und Bestellverhalten laufend ändern, empfiehlt sich raight size mehrmals. Idealerweise wird alle drei bis sechs Monate neu analysiert, damit die Kartongrößen auch bei neuen Produkten oder saisonalen Schwankungen zum tatsächlichen Bestellverhalten passen. So lassen sich die Vorgaben der PPWR auch bei einem wachsenden oder wechselnden Sortiment dauerhaft einhalten.
Mehr Informationen unter https://raight-size.de
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