Die Initiative wurde von der stiftung ear ins Leben gerufen und bringt Kommunen, Unternehmen, Vereine und Initiativen in ganz Deutschland zusammen. Ziel ist es, mehr Menschen zur richtigen Rückgabe von Elektro-Altgeräten zu motivieren.
Aktionen vor Ort machen die Initiative sichtbar
Die eigentlichen Treiber der Aktionswochen sind die Menschen vor Ort: Abfallberatende in Kommunen, engagierte Vereinsvertreterinnen und -vertreter sowie Unternehmen, die die Initiative in ihren Städten und Regionen mit Leben füllen. Sie organisieren Sammelaktionen, Informationsstände, Schulprojekte oder lokale Kommunikationsmaßnahmen. Sie erreichen Bürgerinnen und Bürger direkt dort, wo sie leben. Mit ihrem Engagement machen sie sichtbar, wie einfach die richtige Rückgabe von Elektro-Altgeräten ist und warum jeder Beitrag für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zählt.
„Unser besonderer Dank gilt den vielen Kommunen, Unternehmen, Vereinen und Initiativen, die die Aktionswochen vor Ort mit großem Engagement umsetzen“, sagt Alexander Goldberg, Vorstand der stiftung ear. „Sie entwickeln kreative Aktionen und leisten damit den entscheidenden Beitrag dafür, dass mehr Elektro-Altgeräte korrekt zurückgegeben werden.“
Unterstützt wird die Initiative von einem breiten Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Zu den Kooperationspartnern gehören unter anderem das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), das Umweltbundesamt, der bvse (Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung), der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE), der ZVEI (Verband der Elektro- und Digitalindustrie), der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sowie Bitkom.
Weitere Partner sind Landbell Deutschland, hpm, Lightcycle, take-e-way GmbH, Das macht Schule, Notes of Berlin und vere e.V sowie MediaMarktSaturn, WERTGARANTIE und das Netzwerk Reparatur-Initiativen, die seit dem Start der Aktionswochen im vergangenen Jahr dazugekommen sind.
Über 200 Teilnehmende im Jahr 2025
Im vergangenen Jahr fanden die Aktionswochen erstmals statt – im Frühjahr und im Herbst. Mehr als 200 Städte, Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Institutionen beteiligten sich bundesweit mit eigenen Aktionen. Insgesamt kamen mehr als 190.000 Materialien wie Plakate, Flyer und Informationsblätter zum Einsatz.
Die Aktivitäten reichten von Sammelinitiativen auf Wertstoffhöfen über Schulprojekte und Repair-Cafés bis hin zu lokalen Informationskampagnen. Viele Teilnehmende nutzten zusätzlich Social Media, Amtsblätter oder regionale Medien, um auf Rückgabemöglichkeiten aufmerksam zu machen. Eine ausführliche Rückschau mit Beispielen aus ganz Deutschland finden Sie auf unserer Webseite.
Unterstützung für Aktionen vor Ort
Die stiftung ear versteht sich bei den Aktionswochen vor allem als Plattform und Unterstützerin für die vielen Initiativen vor Ort. Auf Basis des Feedbacks aus dem vergangenen Jahr wurden die Kommunikationsmaterialien weiterentwickelt.
Teilnehmende erhalten kosten- und lizenzfrei Materialien wie Plakate, Flyer, Social-Media-Vorlagen und Pressetexte, die individuell angepasst und für eigene Aktionen genutzt werden können. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr auch kurze Social-Media-Reels unter dem Titel „Akte E – Reue und Recycling“. In dem Format beichten Menschen mit einem Augenzwinkern, warum sie kaputte Geräte viel zu lange aufbewahrt haben und erfahren dabei, warum es sich lohnt, sie endlich richtig zu entsorgen.
Mit der aktuellen Frühjahrsrunde gehen die Aktionswochen in ihre dritte Ausgabe. Schon jetzt zeigt sich: Das Interesse ist erneut groß – und immer mehr Kommunen, Gemeinden, Unternehmen und Organisationen beteiligen sich.
Weitere Informationen zu den Aktionswochen finden Sie auf unserer Webseite.
Die stiftung elektro-altgeräte register (stiftung ear) registriert die Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten und koordiniert die Bereitstellung der Sammelbehälter sowie die Abholung der Altgeräte bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern in der Bundesrepublik Deutschland.
Hierfür hat das Umweltbundesamt der stiftung ear hoheitliche Aufgaben aus dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) übertragen. Konkret sichert die stiftung ear die wettbewerbsgerechte Umsetzung des Gesetzes durch:
• Registrierung von Herstellern, die in Deutschland Elektrogeräte in Verkehr bringen, bzw. im Falle der Bevollmächtigung nach § 8 ElektroG von deren Bevollmächtigten
• Garantieprüfung
• Feststellung von kollektiven Herstellergarantiesystemen
• Erfassung der in Verkehr gebrachten Mengen von Elektrogeräten
• Koordinierung der Bereitstellung von Behältnissen für Übergabestellen und der Altgeräte-Abholung bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern
• Gebührenerhebung für die von ihr erbrachten öffentlichen Leistungen
Dabei fungiert die stiftung ear als die „Gemeinsame Stelle der Hersteller“ im Sinne des ElektroG. Sie wurde – im Zuge der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Reduktion der zunehmenden Menge an Elektronikschrott aus nicht mehr benutzten Elektrogeräten (WEEE-Richtlinie) in nationales Recht – von Herstellern gegründet.
Im Jahr 2020 hat das Umweltbundesamt der stiftung ear zudem hoheitliche Aufgaben aus dem BattG übertragen. Sie sichert damit auch die wettbewerbsgerechte Umsetzung des BattG durch die Erfüllung insbesondere folgender Aufgaben:
• Registrierung von Herstellern, die in Deutschland Batterien in Verkehr bringen beziehungsweise deren BattG-Bevollmächtigten
• Genehmigung von Eigenücknahmesystemen für Geräte-Altbatterien
• Gebührenerhebung für die von ihr erbrachten öffentlichen Leistungen
Die stiftung ear wird ausschließlich kostendeckend, ausdrücklich ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben und ist sowohl wirtschaftlich als auch personell unabhängig. Ihre Tätigkeit wird durch Gebühren finanziert, die durch Gebührenverordnung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) festgesetzt werden.
stiftung elektro-altgeräte register
Nordostpark 72
90411 Nürnberg
Telefon: +49 (911) 7666-50
Telefax: +49 (911) 7666-599
http://www.stiftung-ear.de
PR und Kommunikation (extern)
Telefon: +49 (911) 76665-50
E-Mail: presse@stiftung-ear.de
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